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Ricardo Piglias "Blanco nocturno". Ein Hybrid zwischen novela de engima und novela negra?

AUTHOR Heckl, Christoph
PUBLISHER Grin Verlag (02/28/2014)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Didaktik - Spanisch, Note: 1,0, Universitt zu Kln (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Argentinische Kriminalliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: Ricardo Piglia experimentiert in seinen Werken wie kaum ein anderer argentinischer Autor der Gegenwart mit literarischen Traditionen. Auch der jngste Roman des Argentiniers, Blanco nocturno (2010), ist voll von direkten und verschlsselten Reflektionen ber Literatur. Dabei geht es auch um das Genre der Kriminalerzhlung, fr das Piglia bereits in den 70er Jahren einen wichtigen "divulgador y cultor" darstellte. Nicht zufllig reflektiert der Protagonist Emilio Renzi, der in seiner Freizeit Kriminalerzhlungen liest, in Blanco nocturno ber das Genre selbst und schlgt die Begrndung eines "nuevo gnero policial", das der "ficcin paranoica", vor. Wie jeder narrative Text bzw. jede Textgruppe sich aus bestimmten Narrativen zusammensetzt, werden auch in Blanco nocturno narrative Elemente aus verschiedenen Traditionslinien der Kriminalerzhlung verknpft. Dass Piglia dabei ganz bewusst Traditionen aufgreift und gleichzeitig modifiziert, zeigt die herausgestellte Intertextualitt, in der wie beilufig das Genre (mit)konstituierende und kanonisch gewordene Kriminalerzhlungen im Zitat evoziert werden. In dieser Arbeit soll der zentralen Frage des Umgangs mit dem Kanon in Blanco nocturno nachgegangen werden: welche gattungsspezifischen Elemente der Kriminalgeschichte werden aufgegriffen und wo lsst sich der Roman im Genre verorten? In einem der wenigen gedruckten Forschungsbeitrge, der Blanco nocturno wenigstens am Rande anschneidet, wird konstatiert, dass die Erzhlung dazu einlade, die traditionelle Unterscheidung zwischen der "novela de enigma" und den "narrativas negras" zu berdenken. Den beiden Autorinnen zufolge sei Blanco Nocturno allerdings eher dem eher dem "resurgimiento del relato problema" zuzuordnen. Dies soll unter anderem in dieser Arbeit diskutiert werden
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783656600671
ISBN-10: 3656600678
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 26
Carton Quantity: 272
Product Dimensions: 5.83 x 0.06 x 8.27 inches
Weight: 0.10 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Study Aids | General
Study Aids | Study & Teaching
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Didaktik - Spanisch, Note: 1,0, Universitt zu Kln (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Argentinische Kriminalliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: Ricardo Piglia experimentiert in seinen Werken wie kaum ein anderer argentinischer Autor der Gegenwart mit literarischen Traditionen. Auch der jngste Roman des Argentiniers, Blanco nocturno (2010), ist voll von direkten und verschlsselten Reflektionen ber Literatur. Dabei geht es auch um das Genre der Kriminalerzhlung, fr das Piglia bereits in den 70er Jahren einen wichtigen "divulgador y cultor" darstellte. Nicht zufllig reflektiert der Protagonist Emilio Renzi, der in seiner Freizeit Kriminalerzhlungen liest, in Blanco nocturno ber das Genre selbst und schlgt die Begrndung eines "nuevo gnero policial", das der "ficcin paranoica", vor. Wie jeder narrative Text bzw. jede Textgruppe sich aus bestimmten Narrativen zusammensetzt, werden auch in Blanco nocturno narrative Elemente aus verschiedenen Traditionslinien der Kriminalerzhlung verknpft. Dass Piglia dabei ganz bewusst Traditionen aufgreift und gleichzeitig modifiziert, zeigt die herausgestellte Intertextualitt, in der wie beilufig das Genre (mit)konstituierende und kanonisch gewordene Kriminalerzhlungen im Zitat evoziert werden. In dieser Arbeit soll der zentralen Frage des Umgangs mit dem Kanon in Blanco nocturno nachgegangen werden: welche gattungsspezifischen Elemente der Kriminalgeschichte werden aufgegriffen und wo lsst sich der Roman im Genre verorten? In einem der wenigen gedruckten Forschungsbeitrge, der Blanco nocturno wenigstens am Rande anschneidet, wird konstatiert, dass die Erzhlung dazu einlade, die traditionelle Unterscheidung zwischen der "novela de enigma" und den "narrativas negras" zu berdenken. Den beiden Autorinnen zufolge sei Blanco Nocturno allerdings eher dem eher dem "resurgimiento del relato problema" zuzuordnen. Dies soll unter anderem in dieser Arbeit diskutiert werden
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