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Richard Feldmans Umgang mit Beispielen in seinem Aufsatz "Epistemological Puzzles about Disagreement"

AUTHOR Wiedermann, Andreas
PUBLISHER Grin Verlag (04/24/2014)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,3, Freie Universitt Berlin (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Dissense - Grundprobleme sozialer Erkenntnistheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: In der analytisch betriebenen Erkenntnistheorie ist es eine verbreitete Methode durch Beispiele und Gedankenexperimente Argumente fr oder wider bestimmte Standpunkte zu entwickeln. So auch in der gegenwertigen Diskussion um vernnftige Dissense, in der es um die Frage geht, inwiefern zwei oder mehr Personen im epistemischen Sinn darin gerechtfertigt sind oder sein knnen, sich gegenseitig ausschlie ende Behauptungen zu vertreten. Anders formuliert: Sind zwei Personen vernnftig, wenn sie auf ihre jeweilige Meinung beharren, obwohl sie voneinander wissen, dass die jeweils andere das Gegenteil behauptet? Ob und wie das mglich ist, da gehen die Meinungen der Erkenntnistheoretiker auseinander. Zur Begrndung ihrer Theorien und Begriffe ziehen sie zumeist Beispiele aus allen denkbaren Bereichen heran. Alltgliche Szenen, unterschiedliche Wahrnehmungen, aber auch philosophische Diskurse, religiserStreit oder politische Auseinandersetzungen werden gleicherma en benutzt in dieser epistemologischen Suche nach der Rationalitt im Dissens. Mich interessiert in dieser Hausarbeit, inwiefern diese Vorgehensweise zielfhrend ist oder ob Dissens in verschiedenen Bereichen nicht auch verschieden analysiert werden msste. Ist ein Streit zwischen zwei Personen darber, ob gerade Paul oder Petra auf der anderen Stra enseite entlang ging, auf derselben epistemischen Ebene anzusiedeln, wie eine ethische Debatte oder eine politische Diskussion ber die Gestaltung gesellschaftlicher Institutionen? Um das herauszufinden, werde ich mich beispielhaft auf einen Aufsatz von Richard Feldman beziehen, in dem er eine Reihe verschiedener Beispiele fr seinen Argumentationsgang ins Feld fhrt. Die leitende Fragestellung wird dabei stets sein, ob
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783656643104
ISBN-10: 3656643105
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 26
Carton Quantity: 272
Product Dimensions: 5.83 x 0.06 x 8.27 inches
Weight: 0.10 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Philosophy | History & Surveys - Modern
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,3, Freie Universitt Berlin (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Dissense - Grundprobleme sozialer Erkenntnistheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: In der analytisch betriebenen Erkenntnistheorie ist es eine verbreitete Methode durch Beispiele und Gedankenexperimente Argumente fr oder wider bestimmte Standpunkte zu entwickeln. So auch in der gegenwertigen Diskussion um vernnftige Dissense, in der es um die Frage geht, inwiefern zwei oder mehr Personen im epistemischen Sinn darin gerechtfertigt sind oder sein knnen, sich gegenseitig ausschlie ende Behauptungen zu vertreten. Anders formuliert: Sind zwei Personen vernnftig, wenn sie auf ihre jeweilige Meinung beharren, obwohl sie voneinander wissen, dass die jeweils andere das Gegenteil behauptet? Ob und wie das mglich ist, da gehen die Meinungen der Erkenntnistheoretiker auseinander. Zur Begrndung ihrer Theorien und Begriffe ziehen sie zumeist Beispiele aus allen denkbaren Bereichen heran. Alltgliche Szenen, unterschiedliche Wahrnehmungen, aber auch philosophische Diskurse, religiserStreit oder politische Auseinandersetzungen werden gleicherma en benutzt in dieser epistemologischen Suche nach der Rationalitt im Dissens. Mich interessiert in dieser Hausarbeit, inwiefern diese Vorgehensweise zielfhrend ist oder ob Dissens in verschiedenen Bereichen nicht auch verschieden analysiert werden msste. Ist ein Streit zwischen zwei Personen darber, ob gerade Paul oder Petra auf der anderen Stra enseite entlang ging, auf derselben epistemischen Ebene anzusiedeln, wie eine ethische Debatte oder eine politische Diskussion ber die Gestaltung gesellschaftlicher Institutionen? Um das herauszufinden, werde ich mich beispielhaft auf einen Aufsatz von Richard Feldman beziehen, in dem er eine Reihe verschiedener Beispiele fr seinen Argumentationsgang ins Feld fhrt. Die leitende Fragestellung wird dabei stets sein, ob
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