Back to Search

Chancengleichheit im Bildungssystem? Jugendliche mit Migrationshintergrund zwischen Schule und Arbeitsmarkt

AUTHOR Von Dsterlohe, Ludwig; Von Dusterlohe, Ludwig
PUBLISHER Grin Verlag (01/20/2015)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich P dagogik - Sonstiges, Note: 2,4, Helmut-Schmidt-Universit t - Universit t der Bundeswehr Hamburg (Uni), Sprache: Deutsch, Abstract: Christiane L ders, die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), forderte Ende M rz 2010 den anonymisierten Lebenslauf in Bewerbungsverfahren. "Ich m chte Lebensl ufe, auf denen weder ein Foto zu sehen ist, noch Name, Adresse, Geburtsdatum oder Familienstand erkennbar sind. So erreichen wir mehr Chancengleichheit in Bewerbungsverfahren", sagte L ders. Unternehmen bereichern zeitgleich die Vielfalt ihrer Belegschaft durch verschiedene Talente. Hintergrund dieser Forderung ist die offensichtliche Benachteiligung vom Menschen mit Migrationshintergrund bei Bewerbungsverfahren. Wer ausl ndisch klingende Namen oder ein ausl ndisches Aussehen hat, wird ungeachtet jeglicher Qualifikation vielfach erst gar nicht zu einem Vorstellungsgespr ch geladen. Es ist skandal s, schreibt die S ddeutsche. Und so fordert L ders zu Recht den anonymisierten Lebenslauf, der bspw. in Frankreich in einigen Unternehmen, ein Jahr nach den Unruhen in franz sischen Vorst dten 2005, eingef hrt wurde (Schubert 2010). Allgemeing ltige Praxis ist dies nicht. Vielmehr handelt es sich dabei um Versuche, zu denen allerdings Ergebnisse, die den Erfolg oder Misserfolg dieser Idee wiedergeben k nnten, nicht vorhanden sind, da es in Frankreich verboten ist, Daten im Zusammenhang mit Personen und ihrer Herkunft zu sammeln (vgl. Schubert 2010). Der anonymisierte Lebenslauf, eine gute Idee. Die wirkliche Praktikabilit t dieses Verfahrens bleibt dennoch fraglich. Zwar wird eine anonyme Vorauswahl getroffen, sp testens beim Vorstellungsgespr ch offenbaren sich jedoch alle Tatsachen. Und ein Kandidat, der zwar ber die geforderte Qualifikation verf gt, einem Personaler aber bspw. nur unsympathisch erscheint, bekommt den Job nicht, auch wenn er ihn noch so dringend braucht. Und so lange auf den Entscheidungsst hlen Mensc
Show More
Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783656866428
ISBN-10: 3656866422
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 44
Carton Quantity: 160
Product Dimensions: 5.83 x 0.11 x 8.27 inches
Weight: 0.15 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Education | General
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich P dagogik - Sonstiges, Note: 2,4, Helmut-Schmidt-Universit t - Universit t der Bundeswehr Hamburg (Uni), Sprache: Deutsch, Abstract: Christiane L ders, die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), forderte Ende M rz 2010 den anonymisierten Lebenslauf in Bewerbungsverfahren. "Ich m chte Lebensl ufe, auf denen weder ein Foto zu sehen ist, noch Name, Adresse, Geburtsdatum oder Familienstand erkennbar sind. So erreichen wir mehr Chancengleichheit in Bewerbungsverfahren", sagte L ders. Unternehmen bereichern zeitgleich die Vielfalt ihrer Belegschaft durch verschiedene Talente. Hintergrund dieser Forderung ist die offensichtliche Benachteiligung vom Menschen mit Migrationshintergrund bei Bewerbungsverfahren. Wer ausl ndisch klingende Namen oder ein ausl ndisches Aussehen hat, wird ungeachtet jeglicher Qualifikation vielfach erst gar nicht zu einem Vorstellungsgespr ch geladen. Es ist skandal s, schreibt die S ddeutsche. Und so fordert L ders zu Recht den anonymisierten Lebenslauf, der bspw. in Frankreich in einigen Unternehmen, ein Jahr nach den Unruhen in franz sischen Vorst dten 2005, eingef hrt wurde (Schubert 2010). Allgemeing ltige Praxis ist dies nicht. Vielmehr handelt es sich dabei um Versuche, zu denen allerdings Ergebnisse, die den Erfolg oder Misserfolg dieser Idee wiedergeben k nnten, nicht vorhanden sind, da es in Frankreich verboten ist, Daten im Zusammenhang mit Personen und ihrer Herkunft zu sammeln (vgl. Schubert 2010). Der anonymisierte Lebenslauf, eine gute Idee. Die wirkliche Praktikabilit t dieses Verfahrens bleibt dennoch fraglich. Zwar wird eine anonyme Vorauswahl getroffen, sp testens beim Vorstellungsgespr ch offenbaren sich jedoch alle Tatsachen. Und ein Kandidat, der zwar ber die geforderte Qualifikation verf gt, einem Personaler aber bspw. nur unsympathisch erscheint, bekommt den Job nicht, auch wenn er ihn noch so dringend braucht. Und so lange auf den Entscheidungsst hlen Mensc
Show More
List Price $44.50
Your Price  $44.06
Paperback