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Hörermüdung Und Adaptation Im Tierexperiment Elektrophysiologische Untersuchungen Am Innenohr

AUTHOR Lerche, Eberhard
PUBLISHER Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften (01/01/1958)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Seit nahezu 100 Jahren wei man, da die Empfindlichkeit des Geh rs un- ter dem Einflu akustischer Belastungen zur ckgehen kann*). Gibt man auf das gesunde Ohr einen schwellennahen Dauerton beliebiger Frequenz, so wird dieser Ton in schallarmer Umgebung ber Stunden und Tage ann hernd gleich laut empfunden. Reizt man dagegen mit einem um 20 bis 80 dB ber- schwelligen Ton, so bleibt die Lautheit nicht mehr konstant, sondern sinkt unmittelbar nach Reizbeginn ab. Dieser Lautheitsabfall w chst mit der St rke des Reiztones (11), erreicht aber durchweg schon nach wenigen Minuten einen station ren Endwert. Das Ohr hat sich, so kann man folgern, dem belastenden Reizton angepa t und befindet sich - nach HOOD (11) - im Zustand der "perstimulatorischen Adaptation". berschreitet der Belastungston einen kritischen Schalldruck von etwa 10 ub, so erreicht der Lautheitsabfall keinen station ren Endwert mehr, sondern schreitet fort. Diese progrediente Empfindlichkeitsabnahme des Geh rs gegen ber starken Dauert nen nennen wir mit G.v. BEKESY (1) "H r- erm dung". Das Erm dungsph nomen des Ohres ist reversibel, zeigt aber flie ende berg nge zum irreversiblen akustischen Trauma.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783663036838
ISBN-10: 3663036839
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 44
Carton Quantity: 85
Product Dimensions: 8.27 x 0.10 x 11.69 inches
Weight: 0.31 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Science | General
Science | General
Science | Non-Classifiable
Dewey Decimal: 050
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Seit nahezu 100 Jahren wei man, da die Empfindlichkeit des Geh rs un- ter dem Einflu akustischer Belastungen zur ckgehen kann*). Gibt man auf das gesunde Ohr einen schwellennahen Dauerton beliebiger Frequenz, so wird dieser Ton in schallarmer Umgebung ber Stunden und Tage ann hernd gleich laut empfunden. Reizt man dagegen mit einem um 20 bis 80 dB ber- schwelligen Ton, so bleibt die Lautheit nicht mehr konstant, sondern sinkt unmittelbar nach Reizbeginn ab. Dieser Lautheitsabfall w chst mit der St rke des Reiztones (11), erreicht aber durchweg schon nach wenigen Minuten einen station ren Endwert. Das Ohr hat sich, so kann man folgern, dem belastenden Reizton angepa t und befindet sich - nach HOOD (11) - im Zustand der "perstimulatorischen Adaptation". berschreitet der Belastungston einen kritischen Schalldruck von etwa 10 ub, so erreicht der Lautheitsabfall keinen station ren Endwert mehr, sondern schreitet fort. Diese progrediente Empfindlichkeitsabnahme des Geh rs gegen ber starken Dauert nen nennen wir mit G.v. BEKESY (1) "H r- erm dung". Das Erm dungsph nomen des Ohres ist reversibel, zeigt aber flie ende berg nge zum irreversiblen akustischen Trauma.
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