Standzeituntersuchungen Und Verschleißmessungen Mit Radioaktiven Isotopen
| AUTHOR | Opitz, Herwart |
| PUBLISHER | Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften (01/01/1958) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Zerspanungsversuche werden zur Pr fung der Zerspanbarkeit von Werkst ck- stoffen und der Schneideigenschaften von Werkzeugstoffen durchgef hrt (1). Von besonderer Bedeutung f r die Beurteilung des Zerspanungsvorganges ist die Standzeit, weil man aus ihr die im Betrieb anwendbaren wirtschaftli- chen Schnittbedingungen entnehmen kann. Dabei ist zu unterscheiden zwi- schen der Temperaturstandzeit T und der Verschlei standzeit T', die nicht miteinander verglichen werden k nnen. Im ersten Fall wird die Standzeit durch die auftretenden Temperaturen begrenzt, d.h. durch Trenn-, Verfor- mungs- und Reibarbeit wird die Schneide so stark erw rmt, da die Warm- h rte des Schneidstoffes berschritten wird und das Werkzeug erliegt. Im anderen Fall wird die Standzeit durch einen gewissen wirtschaftlich noch tragbaren Verschlei auf Span- und Freifl che begrenzt. Bei Hartmetall sind die Leistungsgrenzen infolge der hohen Warmh rte durch den Werkzeugv rschlei gegeben. Schnellstahlversuche werden meist bis zum Erliegen durch emperatureinwirkung (Blankbremsung) durchgef hrt. Werk- zeugverschlei bzw. Erliege-Zeitpunkt bilden die Me gr en f r die wich- tigsten Zerspanungspr fverfahren. 2. ZerspanungspT fverfahren 2.1 Langzeitversuche Das umfassendste Pr fverfahren ist der Langzeitversuch. Hierbei wird un- ter betriebs blichen Zerspanungsbedingungen gedreht und der Verschlei auf Frei- und Spanfl che bis zum Erreichen eines bestimmten Kriteriums laufend erfa t. Die Messung des Verschlei es auf der Spanfl che geschieht meist durch Aufnahme des Verschlei profiles senkrecht zur Hauptschneide im Bereich der halben Spantiefe. Der Verschlei auf der Freifl che wird mit einem gro en Werkstattmikroskop gemessen. Bei Langzeitversuchen ist es also m glich, den Verschlei auf Span- und Freifl che nach Gr e und Form an- zugeben.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783663040460
ISBN-10:
3663040461
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
49
Carton Quantity:
78
Product Dimensions:
8.27 x 0.11 x 11.69 inches
Weight:
0.33 pound(s)
Feature Codes:
Illustrated
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Science | General
Science | General
Science | Non-Classifiable
Dewey Decimal:
050
Descriptions, Reviews, Etc.
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Zerspanungsversuche werden zur Pr fung der Zerspanbarkeit von Werkst ck- stoffen und der Schneideigenschaften von Werkzeugstoffen durchgef hrt (1). Von besonderer Bedeutung f r die Beurteilung des Zerspanungsvorganges ist die Standzeit, weil man aus ihr die im Betrieb anwendbaren wirtschaftli- chen Schnittbedingungen entnehmen kann. Dabei ist zu unterscheiden zwi- schen der Temperaturstandzeit T und der Verschlei standzeit T', die nicht miteinander verglichen werden k nnen. Im ersten Fall wird die Standzeit durch die auftretenden Temperaturen begrenzt, d.h. durch Trenn-, Verfor- mungs- und Reibarbeit wird die Schneide so stark erw rmt, da die Warm- h rte des Schneidstoffes berschritten wird und das Werkzeug erliegt. Im anderen Fall wird die Standzeit durch einen gewissen wirtschaftlich noch tragbaren Verschlei auf Span- und Freifl che begrenzt. Bei Hartmetall sind die Leistungsgrenzen infolge der hohen Warmh rte durch den Werkzeugv rschlei gegeben. Schnellstahlversuche werden meist bis zum Erliegen durch emperatureinwirkung (Blankbremsung) durchgef hrt. Werk- zeugverschlei bzw. Erliege-Zeitpunkt bilden die Me gr en f r die wich- tigsten Zerspanungspr fverfahren. 2. ZerspanungspT fverfahren 2.1 Langzeitversuche Das umfassendste Pr fverfahren ist der Langzeitversuch. Hierbei wird un- ter betriebs blichen Zerspanungsbedingungen gedreht und der Verschlei auf Frei- und Spanfl che bis zum Erreichen eines bestimmten Kriteriums laufend erfa t. Die Messung des Verschlei es auf der Spanfl che geschieht meist durch Aufnahme des Verschlei profiles senkrecht zur Hauptschneide im Bereich der halben Spantiefe. Der Verschlei auf der Freifl che wird mit einem gro en Werkstattmikroskop gemessen. Bei Langzeitversuchen ist es also m glich, den Verschlei auf Span- und Freifl che nach Gr e und Form an- zugeben.
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