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Zur Pharmakologie Des Bemegrid Zugleich Ein Beitrag Zur Behandlung Der Schlafmittelvergiftung

AUTHOR Oberdorf, Anton
PUBLISHER Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften (01/01/1963)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Im Jahre 1954 ver ffentlichten SHAW und Mitarbeiter in Australien 147] die Entdeckung einer auffallenden barbituratantagonistischen Wirkung des , - Methyl thylglutars ureimids. Das ist eine Substanz, die inzwischen auch als NP 13 und unter verschiedenen anderen Namen (Bemegride, Eukraton, Malysol und Megimide) Eingang in die Medizin gefunden hat. Wir verwenden im fol- genden die Bezeichnung Bemegrid. Die Synthese dieses Stoffes, der chemisch auch als 4.4-Methyl thyl-2.6-dioxo- piperidin aufgefa t werden kann, war zwar seit langem bekannt (THOLE und THORPE, 1911 164]), von seinen pharmakologischen Eigenschaften ist jedoch in fr heren Untersuchungen nur eine krampferzeugende Wirkung festgestellt worden (BENICA und WILSON 7]). Um die Rolle besser verst ndlich zu machen, die Bemegrid seit der Entdeckung von SHAW und Mitarbeitern in Pharmakologie und Klinik der Schlafmittel- vergiftungen gespielt hat, wollen wir die ersten Ergebnisse der tierexperimentellen und klinischen Untersuchungen in ihren wesentlichen Punkten auff hren. Die neue Substanz zeigte an M usen, Ratten, Kaninchen, Katzen und Hunden in tiefer Narkose mit verschiedenen kurz- und langwirkenden Barbituraten (Thiopental, Pentobarbital, Phenobarbital und Barbital) bei enteraler und parente- raler Zufuhr deutliche Narkoseverk rzung und - ausgenommen bei Katzen- auch Weckwirkung. An Kaninchen in t dlicher Thiopentalvergiftung hatte Bemegrid lebens rettende Wirkung. Die Atmung von Katzen und Kaninchen, die unter der Narkose vermindert war, wurde durch Bemegrid wieder gesteigert.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783663041696
ISBN-10: 3663041697
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 73
Carton Quantity: 52
Product Dimensions: 6.69 x 0.16 x 9.61 inches
Weight: 0.31 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Medical | Pharmacology
Medical | Emergency Medicine
Dewey Decimal: 615
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Im Jahre 1954 ver ffentlichten SHAW und Mitarbeiter in Australien 147] die Entdeckung einer auffallenden barbituratantagonistischen Wirkung des , - Methyl thylglutars ureimids. Das ist eine Substanz, die inzwischen auch als NP 13 und unter verschiedenen anderen Namen (Bemegride, Eukraton, Malysol und Megimide) Eingang in die Medizin gefunden hat. Wir verwenden im fol- genden die Bezeichnung Bemegrid. Die Synthese dieses Stoffes, der chemisch auch als 4.4-Methyl thyl-2.6-dioxo- piperidin aufgefa t werden kann, war zwar seit langem bekannt (THOLE und THORPE, 1911 164]), von seinen pharmakologischen Eigenschaften ist jedoch in fr heren Untersuchungen nur eine krampferzeugende Wirkung festgestellt worden (BENICA und WILSON 7]). Um die Rolle besser verst ndlich zu machen, die Bemegrid seit der Entdeckung von SHAW und Mitarbeitern in Pharmakologie und Klinik der Schlafmittel- vergiftungen gespielt hat, wollen wir die ersten Ergebnisse der tierexperimentellen und klinischen Untersuchungen in ihren wesentlichen Punkten auff hren. Die neue Substanz zeigte an M usen, Ratten, Kaninchen, Katzen und Hunden in tiefer Narkose mit verschiedenen kurz- und langwirkenden Barbituraten (Thiopental, Pentobarbital, Phenobarbital und Barbital) bei enteraler und parente- raler Zufuhr deutliche Narkoseverk rzung und - ausgenommen bei Katzen- auch Weckwirkung. An Kaninchen in t dlicher Thiopentalvergiftung hatte Bemegrid lebens rettende Wirkung. Die Atmung von Katzen und Kaninchen, die unter der Narkose vermindert war, wurde durch Bemegrid wieder gesteigert.
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