Erythrokinetik: Untersuchungen Über Die Destruktion Und Produktion Der Erythrozyten Mit Cr51 Und Fe59
| AUTHOR | Pribilla, Walther |
| PUBLISHER | Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften (01/01/1964) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Wie die bisherigen Ausf hrungen und die Beispiele zeigen, ist es m glich, durch die Anwendung von radioaktivem Chrom und Eisen Hinweise auf die Destruk- tion und Produktion der Erythrozyten zu erhalten. Die CrSLMethoden geben dabei den AufschluB ber den Erythrozytenabbau. Dabei werden die scheinbare halbe Erythrozytenlebensdauer unter Verwendung von markierten Erythrozyten und der H molyseort durch Messung der CrsLRadioaktivit t an der K rperober- 9 fl che bestimmt. Die Fe5 -Methoden geben dagegen in erster Linie Auskunft ber die Erythrozytenproduktion. Bestimmt werden das Plasmaeisen-Turnover, die Eiseninkorporation in die Erythrozyten und der Ort der Erythrozytenpro- duktion durch Messung der Radioaktivit t an der K rperoberfl che, wob ei die zuletzt genannte Methode unter Umst nden auch Hinweise auf den Ort der H molyse geben kann (insbesondere bei gesteigertem lienalem Blutabbau). Alle diese Methoden haben Fehlerm glichkeiten und Grenzen, die ihre Zuverl ssigkeit und klinische Wertigkeit einschr nken. Das gilt besonders f r die Bestimmung der scheinbaren halben Erythrozytenlebensdauer mit CrsLmarkierten Erythrozyten. Mit diesem Verfahren wird nicht die tats chliche Erythrozytenlebensdauer gemes- sen, da die mit dies er Methode gemessene Zeit zwar durch die Absterbefrequenz der Erythrozyten wesentlich, aber durchaus nicht ausschlieBlich beeinfluBt wird. Dies trifft in besonders starkem MaBe f r pathologische Verh ltnisse zu. Es ist zu hoffen, daB zur Bestimmung der Erythrozytenlebensdauer ein zuverl ssigeres Verfahren entwickelt werden kann. Der V orteil des Chromverfahrens ist seine technisch leichte Durchf hrbarkeit und die Tatsache, daB das radioaktive Chrom weitgehend aus dem K rper ausgeschieden wird. Als sehr brauchbar hat sich das Verfahren auch bei der Indikationsstellung zur Splenektomie bei h molyti- schen An mien erwiesen.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783663062998
ISBN-10:
3663062996
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
89
Carton Quantity:
41
Product Dimensions:
6.69 x 0.21 x 9.61 inches
Weight:
0.38 pound(s)
Feature Codes:
Illustrated
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Medical | Hematology
Dewey Decimal:
616.15
Descriptions, Reviews, Etc.
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Wie die bisherigen Ausf hrungen und die Beispiele zeigen, ist es m glich, durch die Anwendung von radioaktivem Chrom und Eisen Hinweise auf die Destruk- tion und Produktion der Erythrozyten zu erhalten. Die CrSLMethoden geben dabei den AufschluB ber den Erythrozytenabbau. Dabei werden die scheinbare halbe Erythrozytenlebensdauer unter Verwendung von markierten Erythrozyten und der H molyseort durch Messung der CrsLRadioaktivit t an der K rperober- 9 fl che bestimmt. Die Fe5 -Methoden geben dagegen in erster Linie Auskunft ber die Erythrozytenproduktion. Bestimmt werden das Plasmaeisen-Turnover, die Eiseninkorporation in die Erythrozyten und der Ort der Erythrozytenpro- duktion durch Messung der Radioaktivit t an der K rperoberfl che, wob ei die zuletzt genannte Methode unter Umst nden auch Hinweise auf den Ort der H molyse geben kann (insbesondere bei gesteigertem lienalem Blutabbau). Alle diese Methoden haben Fehlerm glichkeiten und Grenzen, die ihre Zuverl ssigkeit und klinische Wertigkeit einschr nken. Das gilt besonders f r die Bestimmung der scheinbaren halben Erythrozytenlebensdauer mit CrsLmarkierten Erythrozyten. Mit diesem Verfahren wird nicht die tats chliche Erythrozytenlebensdauer gemes- sen, da die mit dies er Methode gemessene Zeit zwar durch die Absterbefrequenz der Erythrozyten wesentlich, aber durchaus nicht ausschlieBlich beeinfluBt wird. Dies trifft in besonders starkem MaBe f r pathologische Verh ltnisse zu. Es ist zu hoffen, daB zur Bestimmung der Erythrozytenlebensdauer ein zuverl ssigeres Verfahren entwickelt werden kann. Der V orteil des Chromverfahrens ist seine technisch leichte Durchf hrbarkeit und die Tatsache, daB das radioaktive Chrom weitgehend aus dem K rper ausgeschieden wird. Als sehr brauchbar hat sich das Verfahren auch bei der Indikationsstellung zur Splenektomie bei h molyti- schen An mien erwiesen.
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