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Über Das Reduktionsverhalten Eisenoxydhaltiger Schlacken

AUTHOR Schenck, Hermann
PUBLISHER Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften (01/01/1964)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Die Reduzierbarkeit eisenoxydhaltiger Schlacken ist ein besonders aktuelles Pro- blem geworden durch den Anfall solcher Schlacken beim Verbrennen von un- gereinigtem Hochofengichtgas in einem Schmelzzyklonkessel. Der Eisengehalt solcher Schlacken kann von betr chtlicher H he sein, insbesondere weil die M g- lichkeit besteht, in den Schmelzzyklon neben dem Gichtstaub des Gichtgases noch weitere eisenoxydhaltige St ube insbesondere Feinerz einzubringen. Es hat sich gezeigt, da in bereinstimmung mit den fr her festgestellten Reduk- tionseigenschaften solcher Schlacken die Schmelzzyklonschlacken ohne Anwen- dung besonderer Ma nahmen eine so geringe Reduzierbarkeit aufweisen, da ihre wirtschaftliche Verwendung zun chst in Frage gestellt war. Im Rahmen dieser Arbeit wurde es unternommen, die Gr nde f r die schlechte Reduzierbarkeit dieser Schlacken aufzukl ren und Methoden zu entwickeln, um die Schlackenreduzierbarkeit auf die Gr enordnung der von normalen Erzen anzuheben. Daf r wurden an einer halbtechnischen Anlage Rohgichtgas in einem Schmelz- zyklonkessel verfeuert und die anfallenden fl ssigen Schlacken in einer nach- geschalteten Drehtrommel aufgefangen und dort derart durch Beimengungen nachbehandelt, da sie die physikalischen und chemischen Voraussetzungen f r eine gute Reduzierbarkeit erhielten. Die Gichtstaubschlacken wurden in Labor fen auf ihre Reduzierbarkeit unter- sucht, wobei einmal der chemische Einflu von Kalk und Kiesels ure - den Hauptbegleitelementen - verfolgt wurde, zum anderen Proben verschiedenen physikalischen Aufbaues mit bekannten Erzen verglichen wurden. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigten, da es ohne weiteres m glich ist, eine in einem Schmelzzyklonkessel anfallende Schlacke derart zu behandeln, da sie hochofeneinsatzf hig und in ihrer Reduzierbarkeit einem Sinter vergleichbar ist.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783663064244
ISBN-10: 3663064247
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 94
Carton Quantity: 39
Product Dimensions: 6.69 x 0.22 x 9.61 inches
Weight: 0.39 pound(s)
Feature Codes: Illustrated
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Science | General
Science | General
Science | Non-Classifiable
Dewey Decimal: 050
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Die Reduzierbarkeit eisenoxydhaltiger Schlacken ist ein besonders aktuelles Pro- blem geworden durch den Anfall solcher Schlacken beim Verbrennen von un- gereinigtem Hochofengichtgas in einem Schmelzzyklonkessel. Der Eisengehalt solcher Schlacken kann von betr chtlicher H he sein, insbesondere weil die M g- lichkeit besteht, in den Schmelzzyklon neben dem Gichtstaub des Gichtgases noch weitere eisenoxydhaltige St ube insbesondere Feinerz einzubringen. Es hat sich gezeigt, da in bereinstimmung mit den fr her festgestellten Reduk- tionseigenschaften solcher Schlacken die Schmelzzyklonschlacken ohne Anwen- dung besonderer Ma nahmen eine so geringe Reduzierbarkeit aufweisen, da ihre wirtschaftliche Verwendung zun chst in Frage gestellt war. Im Rahmen dieser Arbeit wurde es unternommen, die Gr nde f r die schlechte Reduzierbarkeit dieser Schlacken aufzukl ren und Methoden zu entwickeln, um die Schlackenreduzierbarkeit auf die Gr enordnung der von normalen Erzen anzuheben. Daf r wurden an einer halbtechnischen Anlage Rohgichtgas in einem Schmelz- zyklonkessel verfeuert und die anfallenden fl ssigen Schlacken in einer nach- geschalteten Drehtrommel aufgefangen und dort derart durch Beimengungen nachbehandelt, da sie die physikalischen und chemischen Voraussetzungen f r eine gute Reduzierbarkeit erhielten. Die Gichtstaubschlacken wurden in Labor fen auf ihre Reduzierbarkeit unter- sucht, wobei einmal der chemische Einflu von Kalk und Kiesels ure - den Hauptbegleitelementen - verfolgt wurde, zum anderen Proben verschiedenen physikalischen Aufbaues mit bekannten Erzen verglichen wurden. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigten, da es ohne weiteres m glich ist, eine in einem Schmelzzyklonkessel anfallende Schlacke derart zu behandeln, da sie hochofeneinsatzf hig und in ihrer Reduzierbarkeit einem Sinter vergleichbar ist.
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