Neurose bei Sigmund Freud und deren Anwendbarkeit auf den Fall Haitzmann und die Teufelsneurose
| AUTHOR | Anonym |
| PUBLISHER | Grin Publishing (07/09/2015) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,0, Ruhr-Universit t Bochum (Fakult t f r Sozialwissenschaft), Veranstaltung: S Die psychoanalytische Theorie Sigmund Freuds - Grundlagen, Kritik, sozialwissenschaftliche Anwendungen, Sprache: Deutsch, Abstract: " D]ie Psychoanalyse sei ein Verfahren, wie man nerv s Kranke rztlich behandelt, ...]" So stellt Sigmund Freud die Psychoanalyse vor und impliziert damit eine aktive Behandlungsmethode durch den Psychoanalytiker. Unbeantwortet bleibt allerdings, ob sich das psychoanalytische Behandlungs- und Analyseverfahren auch auf fiktive Beispiele oder historische berlieferungen anwenden l sst. Der in dieser Arbeit behandelte Fall des Malers Christoph Haitzmann stellt ein solches historisch-literarisches Beispiel dar. Zum allgemeinen Verst ndnis ist zu erkl ren, dass Freud die Behandlung und die damit verbundenen Aufzeichnungen nicht selbst durchgef hrt hat. Sein Fall bezieht sich auf schriftliche berlieferungen eines "Herrn Hofrats Dr. R. Payer-Thurn, Direktor der ehemals k.k. Fideikommi bibliothek in Wien". Freud betitelt den Fall Haitzmann als "Teufelsneurose", womit er eine neurotische Erkrankung bei Haitzmann diagnostiziert. Freud vermerkt beim Fall Haitzmann, dass es ihm nicht um eine reine Anwendung seiner psychoanalytischen Theorie geht. Fragw rdig ist jedoch, worauf Freud seine Diagnose einer Teufelsneurose st tzt, wenn er, wie oben genannt, keine psychoanalytischen Thesen beweisen will, aber letztendlich ein psychoanalytisches Ph nomen diagnostiziert. Es sei auch gar nicht seine Freuds] Absicht, diesen Fall als Beweismittel f r die G ltigkeit der Psychoanalyse zu verwerten, er setze vielmehr die Psychoanalyse als g ltig voraus und verwende diese dazu, um die d monologische Erkrankung des Malers aufzukl ren. Freud nutzt somit, wie oben aufgef hrt, die psychoanalytische Technik als Zweckmittel, um ein Ph nomen den Teufel] erkl ren und verstehen zu k nnen. Dies impliziert zwangsl
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Product Details
ISBN-13:
9783668010192
ISBN-10:
3668010196
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
32
Carton Quantity:
220
Product Dimensions:
5.83 x 0.08 x 8.27 inches
Weight:
0.12 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Social Science | Sociology - General
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,0, Ruhr-Universit t Bochum (Fakult t f r Sozialwissenschaft), Veranstaltung: S Die psychoanalytische Theorie Sigmund Freuds - Grundlagen, Kritik, sozialwissenschaftliche Anwendungen, Sprache: Deutsch, Abstract: " D]ie Psychoanalyse sei ein Verfahren, wie man nerv s Kranke rztlich behandelt, ...]" So stellt Sigmund Freud die Psychoanalyse vor und impliziert damit eine aktive Behandlungsmethode durch den Psychoanalytiker. Unbeantwortet bleibt allerdings, ob sich das psychoanalytische Behandlungs- und Analyseverfahren auch auf fiktive Beispiele oder historische berlieferungen anwenden l sst. Der in dieser Arbeit behandelte Fall des Malers Christoph Haitzmann stellt ein solches historisch-literarisches Beispiel dar. Zum allgemeinen Verst ndnis ist zu erkl ren, dass Freud die Behandlung und die damit verbundenen Aufzeichnungen nicht selbst durchgef hrt hat. Sein Fall bezieht sich auf schriftliche berlieferungen eines "Herrn Hofrats Dr. R. Payer-Thurn, Direktor der ehemals k.k. Fideikommi bibliothek in Wien". Freud betitelt den Fall Haitzmann als "Teufelsneurose", womit er eine neurotische Erkrankung bei Haitzmann diagnostiziert. Freud vermerkt beim Fall Haitzmann, dass es ihm nicht um eine reine Anwendung seiner psychoanalytischen Theorie geht. Fragw rdig ist jedoch, worauf Freud seine Diagnose einer Teufelsneurose st tzt, wenn er, wie oben genannt, keine psychoanalytischen Thesen beweisen will, aber letztendlich ein psychoanalytisches Ph nomen diagnostiziert. Es sei auch gar nicht seine Freuds] Absicht, diesen Fall als Beweismittel f r die G ltigkeit der Psychoanalyse zu verwerten, er setze vielmehr die Psychoanalyse als g ltig voraus und verwende diese dazu, um die d monologische Erkrankung des Malers aufzukl ren. Freud nutzt somit, wie oben aufgef hrt, die psychoanalytische Technik als Zweckmittel, um ein Ph nomen den Teufel] erkl ren und verstehen zu k nnen. Dies impliziert zwangsl
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