Trkisch als Bildungssprache. Die Anerkennung und Einbeziehung einer Herkunftssprache in den schulischen Unterricht
| AUTHOR | Anonym |
| PUBLISHER | Grin Publishing (09/10/2015) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich P dagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universit t Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit besch ftigt sich damit, ob und unter welchen Bedingungen die Einbeziehung des T rkischen in den schulischen Unterricht zu einem bildungsrelevanten Mehrwert f hren kann. Zu Beginn soll im zweiten Kapitel der Begriff der Bildungssprache im Allgemeinen erl utert und auf seine spezifische Bedeutung f r mehrsprachige Kontexte wie den der Schule untersucht werden. Anschlie end soll im dritten Kapitel das in Deutschland gesprochene T rkische, welches aufgrund der zweisprachigen Lebenssituation spezifische sprachliche Merkmale aufweist, darauf untersucht werden, inwiefern es unter mehrsprachigen Bedingungen als Bildungssprache gedacht werden kann. Die Einstellung der Schule und ihrer Akteure gegen ber Mehrsprachigkeit bzw. gegen ber einer Einbeziehung des T rkischen in den schulischen Unterricht ist wesentlich von einem gesellschaftlich wirksamen Habitus gepr gt, welcher Einsprachigkeit als Normalfall betrachtet. Dieser wird als "monolingualer Habitus" bezeichnet und soll im vierten Kapitel erl utert und auf seine Wirksamkeit in mehrsprachigen Kontexten wie den der Schule untersucht werden. Das f nfte Kapitel besch ftigt sich mit der Anerkennung des T rkischen im schulischen Kontext, die abh ngig von dem Prestige und der sozialen Wertsch tzung einer Minderheitensprache im Vergleich zu anderen Sprachen ist. Die Interaktion zwischen Lehrern und Sch lern unterliegt dabei den sprachlichen Machtverh ltnissen der Schule, welche wesentlich von dem Selbstverst ndnis des monolingualen Habitus gepr gt ist. Die Anerkennung einer Sprache ist gleichzeitig mit einer Form der Wertsch tzung der der Sprecher verbunden, da sich diese mit ihrer Sprache identifizieren. Im sechsten Kapitel werden die schulischen Modelle, die Bilingualit t f rdern, theoretisch skizziert und auf ihren leistungsf r
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783668035416
ISBN-10:
3668035415
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
52
Carton Quantity:
136
Product Dimensions:
5.83 x 0.12 x 8.27 inches
Weight:
0.18 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Education | Administration - General
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich P dagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universit t Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit besch ftigt sich damit, ob und unter welchen Bedingungen die Einbeziehung des T rkischen in den schulischen Unterricht zu einem bildungsrelevanten Mehrwert f hren kann. Zu Beginn soll im zweiten Kapitel der Begriff der Bildungssprache im Allgemeinen erl utert und auf seine spezifische Bedeutung f r mehrsprachige Kontexte wie den der Schule untersucht werden. Anschlie end soll im dritten Kapitel das in Deutschland gesprochene T rkische, welches aufgrund der zweisprachigen Lebenssituation spezifische sprachliche Merkmale aufweist, darauf untersucht werden, inwiefern es unter mehrsprachigen Bedingungen als Bildungssprache gedacht werden kann. Die Einstellung der Schule und ihrer Akteure gegen ber Mehrsprachigkeit bzw. gegen ber einer Einbeziehung des T rkischen in den schulischen Unterricht ist wesentlich von einem gesellschaftlich wirksamen Habitus gepr gt, welcher Einsprachigkeit als Normalfall betrachtet. Dieser wird als "monolingualer Habitus" bezeichnet und soll im vierten Kapitel erl utert und auf seine Wirksamkeit in mehrsprachigen Kontexten wie den der Schule untersucht werden. Das f nfte Kapitel besch ftigt sich mit der Anerkennung des T rkischen im schulischen Kontext, die abh ngig von dem Prestige und der sozialen Wertsch tzung einer Minderheitensprache im Vergleich zu anderen Sprachen ist. Die Interaktion zwischen Lehrern und Sch lern unterliegt dabei den sprachlichen Machtverh ltnissen der Schule, welche wesentlich von dem Selbstverst ndnis des monolingualen Habitus gepr gt ist. Die Anerkennung einer Sprache ist gleichzeitig mit einer Form der Wertsch tzung der der Sprecher verbunden, da sich diese mit ihrer Sprache identifizieren. Im sechsten Kapitel werden die schulischen Modelle, die Bilingualit t f rdern, theoretisch skizziert und auf ihren leistungsf r
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