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Selbstmordattentat als abweichendes Verhalten aufgrund gesellschaftlicher Faktoren: In Anlehnung an die soziologische Suizidtheorie von Émile Durkheim

AUTHOR Anonymous; Anonym
PUBLISHER Grin Verlag (01/27/2016)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 2,0, Sprache: Deutsch, Abstract: Das 1894 erschienene Werk "Le suicide" von Emile Durkheim gilt noch heute als Standardlektre fr wissenschaftliche Arbeiten zur Suizidthematik (vgl. Liegener 2007, S.3). Durkheim beschftigt sich mit dem Selbstmord als abweichendes Verhalten und versucht hierfr die Ursachen zu identifizieren. Dabei analysiert er den Selbstmord nicht etwa als eine blo e individuelle Entscheidung, sondern orientiert sich konsequent an sozialen Begleitumstnden, die auf das Verhalten von Individuen einwirken (vgl. Ldemann/Ohlemacher 2002, S. 31f.). In den Ausfhrungen Durkheims findet sich bereits der Hinweis, dass der altruistische Suizid die Gefahr in sich trgt, sich zum erweiterten Suizid auszudehnen. Er weist darauf hin: "Wenn der Mensch beim altruistischen Selbstmord immer bereit ist, sein Leben aufzuopfern, hat er andererseits ebenso wenig Bedenken, ein anderes zu opfern" (Durkheim 1973, S.40). Der Autor Manfred Wolfersdorf (Facharzt fr Psychiatrie - Psychotherapie) stellt im Zusammenhang mit den Selbstmordanschlgen vom 11.September 2001 die berlegung an, dass unser Verstndnis von Suizidalitt unter verschiedenen Aspekten erweitert werden muss: 1. "Einbeziehung anderer gegen deren Willen in die eigene Selbstttungshandlung (Mord und Selbstttung) 2. Motivational Ziel nicht die eigene Selbstttung, sondern die Vernichtung des Anderen (Suizident als "Mordwaffe") 3. Motivational Ziel die Selbstttung und die Rettung eines anderen (pseudo altruistisch)" (Wolfersdorf 2002, S.14). Aus Durkheims Werk geht hervor, dass der Selbstmord immer mit gesellschaftlichen Aspekten zusammenhngt und von bestimmten Faktoren beeinflusst wird, wie z.B. der Religionszugehrigkeit. In dieser Arbeit soll der gesellschaftliche Zusammenhang zu Selbstmordattentaten hergestellt werden, um folgender Fragestellung nachzugehen: "Durch welche gesellschaftlichen Faktoren, wird die Ent
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783668134027
ISBN-10: 3668134022
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 20
Carton Quantity: 354
Product Dimensions: 5.83 x 0.05 x 8.27 inches
Weight: 0.09 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Education | Philosophy, Theory & Social Aspects
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 2,0, Sprache: Deutsch, Abstract: Das 1894 erschienene Werk "Le suicide" von Emile Durkheim gilt noch heute als Standardlektre fr wissenschaftliche Arbeiten zur Suizidthematik (vgl. Liegener 2007, S.3). Durkheim beschftigt sich mit dem Selbstmord als abweichendes Verhalten und versucht hierfr die Ursachen zu identifizieren. Dabei analysiert er den Selbstmord nicht etwa als eine blo e individuelle Entscheidung, sondern orientiert sich konsequent an sozialen Begleitumstnden, die auf das Verhalten von Individuen einwirken (vgl. Ldemann/Ohlemacher 2002, S. 31f.). In den Ausfhrungen Durkheims findet sich bereits der Hinweis, dass der altruistische Suizid die Gefahr in sich trgt, sich zum erweiterten Suizid auszudehnen. Er weist darauf hin: "Wenn der Mensch beim altruistischen Selbstmord immer bereit ist, sein Leben aufzuopfern, hat er andererseits ebenso wenig Bedenken, ein anderes zu opfern" (Durkheim 1973, S.40). Der Autor Manfred Wolfersdorf (Facharzt fr Psychiatrie - Psychotherapie) stellt im Zusammenhang mit den Selbstmordanschlgen vom 11.September 2001 die berlegung an, dass unser Verstndnis von Suizidalitt unter verschiedenen Aspekten erweitert werden muss: 1. "Einbeziehung anderer gegen deren Willen in die eigene Selbstttungshandlung (Mord und Selbstttung) 2. Motivational Ziel nicht die eigene Selbstttung, sondern die Vernichtung des Anderen (Suizident als "Mordwaffe") 3. Motivational Ziel die Selbstttung und die Rettung eines anderen (pseudo altruistisch)" (Wolfersdorf 2002, S.14). Aus Durkheims Werk geht hervor, dass der Selbstmord immer mit gesellschaftlichen Aspekten zusammenhngt und von bestimmten Faktoren beeinflusst wird, wie z.B. der Religionszugehrigkeit. In dieser Arbeit soll der gesellschaftliche Zusammenhang zu Selbstmordattentaten hergestellt werden, um folgender Fragestellung nachzugehen: "Durch welche gesellschaftlichen Faktoren, wird die Ent
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