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Therapiemöglichkeiten für das Borderline-Syndrom. Mit Beispielen aus der sozialpädagogischen Praxis

AUTHOR Heider, Daniela
PUBLISHER Grin Verlag (02/06/2017)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 2, Hochschule Esslingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Fr Sozialpdagogen, die mit Borderlinern arbeiten, ist es sehr sinnvoll, ber die verschiedenen Therapiemglichkeiten Bescheid zu wissen. Einerseits knnen sie einzelne Elemente fr die Beratung oder Betreuung von Borderline-Klienten bernehmen, andererseits ermglicht es, betroffene Klienten ber eine Therapie zu informieren und ihre Fragen dazu zu beantworten. Die hier aufgefhrten nicht-medikamentsen Therapieanstze beziehen sich hauptschlich auf ein stationres Setting, da ambulante Therapien weitaus mehr differieren als stationre Behandlungskonzepte. Au erdem stellt die stationre Therapie einen tiefgreifenden Einschnitt in das Leben eines Klienten dar und deshalb ist die Information darber besonders wichtig. Die Pharmakotherapie der Borderline-Strungen muss unbedingt kritisch gesehen werden, denn bisher stehen ihr einige Grnde entgegen: Ein Phnomen bei der medikamentsen Behandlung stellt die hohe Rate von Borderline- Patienten dar, die auf Placebos ansprechen. Placebos sehen aus wie Medikamente, enthalten jedoch keine Wirkstoffe. Der Glaube des Patienten an die Heilkraft des Mittels und die damit verbundene Zuwendung vermindern die Symptome. Zudem kann das Syndrom an sich bisher nicht medikaments bekmpft werden. Sowohl bei Antidepressiva als auch bei Antipsychotika, die vorwiegend eingesetzten Mittel zur Behandlung psychischer Krankheiten, kommt es fr den Patienten oft zu unangenehmen Nebenwirkungen. Die systemische Familientherapie wird leider von den Krankenkassen nicht anerkannt und bezahlt, deshalb wird sie in vielen Kliniken und ambulanten Therapien nur begleitend zu den herkmmlichen Methoden wie Verhaltenstherapie und Psychoanalyse eingesetzt. Das typische Therapiesetting sieht so aus, dass eine Therapeutin und ein Therapeut zusammen die Familie beraten, wobei sie hinter einer Einweg-Scheibe von Kolle
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783668138889
ISBN-10: 3668138885
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 54
Carton Quantity: 130
Product Dimensions: 5.83 x 0.13 x 8.27 inches
Weight: 0.18 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Education | Philosophy, Theory & Social Aspects
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 2, Hochschule Esslingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Fr Sozialpdagogen, die mit Borderlinern arbeiten, ist es sehr sinnvoll, ber die verschiedenen Therapiemglichkeiten Bescheid zu wissen. Einerseits knnen sie einzelne Elemente fr die Beratung oder Betreuung von Borderline-Klienten bernehmen, andererseits ermglicht es, betroffene Klienten ber eine Therapie zu informieren und ihre Fragen dazu zu beantworten. Die hier aufgefhrten nicht-medikamentsen Therapieanstze beziehen sich hauptschlich auf ein stationres Setting, da ambulante Therapien weitaus mehr differieren als stationre Behandlungskonzepte. Au erdem stellt die stationre Therapie einen tiefgreifenden Einschnitt in das Leben eines Klienten dar und deshalb ist die Information darber besonders wichtig. Die Pharmakotherapie der Borderline-Strungen muss unbedingt kritisch gesehen werden, denn bisher stehen ihr einige Grnde entgegen: Ein Phnomen bei der medikamentsen Behandlung stellt die hohe Rate von Borderline- Patienten dar, die auf Placebos ansprechen. Placebos sehen aus wie Medikamente, enthalten jedoch keine Wirkstoffe. Der Glaube des Patienten an die Heilkraft des Mittels und die damit verbundene Zuwendung vermindern die Symptome. Zudem kann das Syndrom an sich bisher nicht medikaments bekmpft werden. Sowohl bei Antidepressiva als auch bei Antipsychotika, die vorwiegend eingesetzten Mittel zur Behandlung psychischer Krankheiten, kommt es fr den Patienten oft zu unangenehmen Nebenwirkungen. Die systemische Familientherapie wird leider von den Krankenkassen nicht anerkannt und bezahlt, deshalb wird sie in vielen Kliniken und ambulanten Therapien nur begleitend zu den herkmmlichen Methoden wie Verhaltenstherapie und Psychoanalyse eingesetzt. Das typische Therapiesetting sieht so aus, dass eine Therapeutin und ein Therapeut zusammen die Familie beraten, wobei sie hinter einer Einweg-Scheibe von Kolle
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