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Drogenpolitik und Exklusion: Von der Wirkung akzeptierender Drogenarbeit auf die Inklusion der KonsumentInnen

AUTHOR Oberlnder, Frauke; Oberlander, Frauke
PUBLISHER Grin Verlag (06/17/2019)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 14, Philipps-Universitt Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll das Hilfesystem, das insbesondere mit der Drogenproblematik innovative Hilfeformen hervorgebracht hat, in den Fokus gerckt und dessen innovative Formen dahingehend untersucht werden, inwiefern sie gegenber traditionellen Anstzen fr die Inklusion der von Abhngigkeit Betroffenen in die Gesellschaft frderlich sind. Drogenkonsum ist allgegenwrtig und gehrt seit Urzeiten zu jedem Kulturkreis. Trotz dessen zhlen drogenabhngige und alkoholkranke Menschen zur Gruppe der Suchtabhngigen - und damit zu jenen Bevlkerungsgruppen in Deutschland, die durch Exklusion gefhrdet sind. So mnde die Alkoholabhngigkeit der Betroffenen laut Winfried Noack zumeist in der Auflsung bzw. dem Wegfall sozialer Kontakte und Netzwerke, whrend die Exklusion schlie lich sowohl aus dem hinzukommenden Verlust des Arbeitsplatzes als auch einem ihnen von der Gesellschaft zugeschriebenen Stigma, z.B. dem des "Sufers" oder "Penners", resultiere. Diese Art der Etikettierung sei auch im Falle Drogenabhngiger zu beobachten, jedoch komme hier erschwerend hinzu, dass die - im Gegensatz zur kulturintegrierten Droge Alkohol illegalen und u erst kostspieligen - Substanzen nicht nur mit krperlicher und seelischer Abhngigkeit einhergehe, sondern darber hinaus Beschaffungskriminalitt und/oder Prostitution erfordere. Die Vermischung von innerer und u erer Realitt trete hier, ebenso wie die Faktoren Selbstdestruktion, Zirkularitt und Kriminalisierung, vergleichsweise strker zutage und auch die Exklusion der DrogenkonsumentInnen, welche ebenfalls im Verlust der sozialen Netzwerke sowie der Bindung an das Suchtmittel und andere KonsumentInnen bestehe, sei oftmals noch strker als jene der Alkoholkranken. Beide Abhngigkeiten mnden nicht selten in der Obdachlosigkeit der Betroffenen und resultieren damit in einem weiteren A
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783668953086
ISBN-10: 3668953082
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 26
Carton Quantity: 272
Product Dimensions: 5.83 x 0.06 x 8.27 inches
Weight: 0.10 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Education | Philosophy, Theory & Social Aspects
Education | Disease & Health Issues
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 14, Philipps-Universitt Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll das Hilfesystem, das insbesondere mit der Drogenproblematik innovative Hilfeformen hervorgebracht hat, in den Fokus gerckt und dessen innovative Formen dahingehend untersucht werden, inwiefern sie gegenber traditionellen Anstzen fr die Inklusion der von Abhngigkeit Betroffenen in die Gesellschaft frderlich sind. Drogenkonsum ist allgegenwrtig und gehrt seit Urzeiten zu jedem Kulturkreis. Trotz dessen zhlen drogenabhngige und alkoholkranke Menschen zur Gruppe der Suchtabhngigen - und damit zu jenen Bevlkerungsgruppen in Deutschland, die durch Exklusion gefhrdet sind. So mnde die Alkoholabhngigkeit der Betroffenen laut Winfried Noack zumeist in der Auflsung bzw. dem Wegfall sozialer Kontakte und Netzwerke, whrend die Exklusion schlie lich sowohl aus dem hinzukommenden Verlust des Arbeitsplatzes als auch einem ihnen von der Gesellschaft zugeschriebenen Stigma, z.B. dem des "Sufers" oder "Penners", resultiere. Diese Art der Etikettierung sei auch im Falle Drogenabhngiger zu beobachten, jedoch komme hier erschwerend hinzu, dass die - im Gegensatz zur kulturintegrierten Droge Alkohol illegalen und u erst kostspieligen - Substanzen nicht nur mit krperlicher und seelischer Abhngigkeit einhergehe, sondern darber hinaus Beschaffungskriminalitt und/oder Prostitution erfordere. Die Vermischung von innerer und u erer Realitt trete hier, ebenso wie die Faktoren Selbstdestruktion, Zirkularitt und Kriminalisierung, vergleichsweise strker zutage und auch die Exklusion der DrogenkonsumentInnen, welche ebenfalls im Verlust der sozialen Netzwerke sowie der Bindung an das Suchtmittel und andere KonsumentInnen bestehe, sei oftmals noch strker als jene der Alkoholkranken. Beide Abhngigkeiten mnden nicht selten in der Obdachlosigkeit der Betroffenen und resultieren damit in einem weiteren A
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