Der Streit um Patente. Wem gehört Innovation?: Behindern Patente den Zugang zu Arzneimitteln? Patent Pools und Patent Buyouts im Vergleich
| AUTHOR | Salzwedel, Maximlian |
| PUBLISHER | Grin Verlag (10/23/2019) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen zur Internationalen Politik, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Internationale Beziehungen/global health, Sprache: Deutsch, Abstract: In Entwicklungsländern leiden Menschen an einer Unterversorgung an bereits entwickelten Impfstoffen und Medikamenten. Zeitgleich erwirtschaften pharmazeutische Unternehmen enorme Profite. In Industrienationen boomt der Absatzmarkt fu?r Medikamente, die der Behandlung von "Zivilisationskrankheiten" dienen, die aus einem Überangebot an Nahrung und zu wenig Bewegung resultieren. In Entwicklungsländern sterben Kinder an HIV, da die Medikamente aus wirtschaftlichen Gründen nicht fu?r Kinder adaptiert werden. Solch ein im Grunde unmoralischer Gegensatz entsteht durch einzig marktorientierte Forschung und Entwicklung (F&E) innerhalb der pharmazeutischen Industrie. Die Politik versucht dem mit provisorischen Aktionsplänen und Hilfspaketen etwas entgegen zu setzen. Der nachhaltige Nutzen solcher Aktivitäten ist sehr vage. Letztlich kann die pharmazeutische Industrie auf dem Markt fu?r Arzneimittel frei agieren. Wirtschaftlich unattraktive Ma?rkte fu?r die Arzneimittelforschung - wie HIV bei Kindern - bleiben unterversorgt, da der Profit die Forschung bestimmt. Doch bald schon werden auch die Industrienationen merken, dass ein marktorientiertes, patentbasiertes F&E System globale nachteilige Folgen haben kann. Das lässt sich z.B. gut am Thema der Antimikrobiellen Resistenzen (AMR) erkennen, das zunehmend zum Gegenstand der öffentlichen Wahrnehmung und der Politik wird. Die zunehmenden Resistenzbildungen gegen bekannte Antibiotika, die diese wirkungslos und dadurch als Umsatzbringer wertlos machen, bedingen eigentlich eine Forcierung der F&E in diesem Feld. Wenn aber ein neu zu entwickelndes Antibiotikum ein wegen erwartbarer zukünftiger Resistenz zeitlich nicht zu bestimmendes Verfallsdatum hat, wird eine Entwicklungsinvestition
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Product Details
ISBN-13:
9783668984868
ISBN-10:
3668984867
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
28
Carton Quantity:
252
Product Dimensions:
5.83 x 0.07 x 8.27 inches
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0.11 pound(s)
Country of Origin:
US
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BISAC Categories
Political Science | General
Political Science | Intellectual Property - Patent
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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen zur Internationalen Politik, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Internationale Beziehungen/global health, Sprache: Deutsch, Abstract: In Entwicklungsländern leiden Menschen an einer Unterversorgung an bereits entwickelten Impfstoffen und Medikamenten. Zeitgleich erwirtschaften pharmazeutische Unternehmen enorme Profite. In Industrienationen boomt der Absatzmarkt fu?r Medikamente, die der Behandlung von "Zivilisationskrankheiten" dienen, die aus einem Überangebot an Nahrung und zu wenig Bewegung resultieren. In Entwicklungsländern sterben Kinder an HIV, da die Medikamente aus wirtschaftlichen Gründen nicht fu?r Kinder adaptiert werden. Solch ein im Grunde unmoralischer Gegensatz entsteht durch einzig marktorientierte Forschung und Entwicklung (F&E) innerhalb der pharmazeutischen Industrie. Die Politik versucht dem mit provisorischen Aktionsplänen und Hilfspaketen etwas entgegen zu setzen. Der nachhaltige Nutzen solcher Aktivitäten ist sehr vage. Letztlich kann die pharmazeutische Industrie auf dem Markt fu?r Arzneimittel frei agieren. Wirtschaftlich unattraktive Ma?rkte fu?r die Arzneimittelforschung - wie HIV bei Kindern - bleiben unterversorgt, da der Profit die Forschung bestimmt. Doch bald schon werden auch die Industrienationen merken, dass ein marktorientiertes, patentbasiertes F&E System globale nachteilige Folgen haben kann. Das lässt sich z.B. gut am Thema der Antimikrobiellen Resistenzen (AMR) erkennen, das zunehmend zum Gegenstand der öffentlichen Wahrnehmung und der Politik wird. Die zunehmenden Resistenzbildungen gegen bekannte Antibiotika, die diese wirkungslos und dadurch als Umsatzbringer wertlos machen, bedingen eigentlich eine Forcierung der F&E in diesem Feld. Wenn aber ein neu zu entwickelndes Antibiotikum ein wegen erwartbarer zukünftiger Resistenz zeitlich nicht zu bestimmendes Verfallsdatum hat, wird eine Entwicklungsinvestition
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