Zoonotische Influenzaviren. Erreger Zwischen Banalitat Und Globaler Bedrohung: Symposium Der Osterreichischen Akademie Der Wissenschaften (Oaw) Am 29.
| PUBLISHER | Austrian Academy of Sciences Press (02/06/2014) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Die durch Influenzaviren der Familie Orthomyxoviridae verursachte Virusgrippe fuhrt nach Schatzungen der WHO jahrlich zu 3 bis 2 Millionen schweren Erkrankungen und 250.000 bis 500.000 Todesfallen. In den vergangenen hundert Jahren gab es mehre Influenzapandemien mit dramatischen Folgen: 1918-1920 die Spanische Grippe (50 Mio. Todesfalle), 1957 die Asiatische Grippe (1 Mio.), 1968 die Hongkong-Grippe (0,7 Mio.), 1977-1978 die Russische Grippe (0,7 Mio.) und 2009 die Schweinegrippe (18.000).Influenzaviren verandern ihre antigenen Oberflachen-Molekule Hamagglutinin und Neuraminidase (Antigendrift), entgehen damit der Immunabwehr und sind deshalb immer wieder Ausloser von Pandemien. Durch Antigenshift konnen bei Doppelinfektionen aus humanen unf aviaren Gengsegmenten Erreger neuer Pandemien enstehen.Da Schweine sowohl von humanen als auch von avivaren Influenzaviren infiziert werden, kann es im Schwein zum hochst gefahrlichen "Reassortment", also zu einer Neukombination von Segmenten beider Virusurspunge, kommen.Eine gefahrliche Form der avivaren Influenza wird von einem sehr aggressiven H5N1-Subtyp ausgelost, der auch von Zugvogeln verbreitet werden kann.Gefurchtet wird vor allem eine Mutation der A/H5N1-Viren dahingehend, dass diese dann von Mensch zu Mensch ubertragen werden konnen.Der vorliegende Band enthalt die - gut verstandlichen - Vortrage, die anlasslich eines von der OAW organisierten Influenza-Symposiums prasentiert worden sind.
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Product Details
ISBN-13:
9783700175971
ISBN-10:
3700175973
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
218
Carton Quantity:
1
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Medical | Pathology
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Die durch Influenzaviren der Familie Orthomyxoviridae verursachte Virusgrippe fuhrt nach Schatzungen der WHO jahrlich zu 3 bis 2 Millionen schweren Erkrankungen und 250.000 bis 500.000 Todesfallen. In den vergangenen hundert Jahren gab es mehre Influenzapandemien mit dramatischen Folgen: 1918-1920 die Spanische Grippe (50 Mio. Todesfalle), 1957 die Asiatische Grippe (1 Mio.), 1968 die Hongkong-Grippe (0,7 Mio.), 1977-1978 die Russische Grippe (0,7 Mio.) und 2009 die Schweinegrippe (18.000).Influenzaviren verandern ihre antigenen Oberflachen-Molekule Hamagglutinin und Neuraminidase (Antigendrift), entgehen damit der Immunabwehr und sind deshalb immer wieder Ausloser von Pandemien. Durch Antigenshift konnen bei Doppelinfektionen aus humanen unf aviaren Gengsegmenten Erreger neuer Pandemien enstehen.Da Schweine sowohl von humanen als auch von avivaren Influenzaviren infiziert werden, kann es im Schwein zum hochst gefahrlichen "Reassortment", also zu einer Neukombination von Segmenten beider Virusurspunge, kommen.Eine gefahrliche Form der avivaren Influenza wird von einem sehr aggressiven H5N1-Subtyp ausgelost, der auch von Zugvogeln verbreitet werden kann.Gefurchtet wird vor allem eine Mutation der A/H5N1-Viren dahingehend, dass diese dann von Mensch zu Mensch ubertragen werden konnen.Der vorliegende Band enthalt die - gut verstandlichen - Vortrage, die anlasslich eines von der OAW organisierten Influenza-Symposiums prasentiert worden sind.
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