Back Es Im Ofelin Oder in Der Tortenpfann: Fladen, Kuchen, Fastenwahen Und Anderes Geback
| AUTHOR | Spycher, Albert |
| PUBLISHER | Schwabe (11/01/2007) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Archivalische Quellen und Tagebucher verraten, was im Laufe der Jahrhunderte in Klostern und Zunftstuben sowie im Haushalt von Buchdruckern, Gelehrten, Stadtarzten und Handelsleuten an leiblichen Genussen zu Tische kam. Die einfachen Leute hinterliessen keine schriftlichen Nachrichten. Von ihrer bescheidenen Nahrung erfahren wir nur dann, wenn sie im Spital lagen, armengenossig wurden oder vor Gericht standen. Strikte kirchliche Essgebote beflugelten den Ideenreichtum vieler Rezeptverfasserinnen und -verfasser. In Kuchen und Backstuben kam eine Vielzahl von Ersatzprodukten fur Zutaten, die in den Fastenzeiten verboten waren, zur Anwendung, was zu einer interessanten Bereicherung des Speisezettels beitrug. Seit Ende des 16. Jahrhunderts wurde es in Patrizierfamilien ublich, handschriftliche Rezeptsammlungen anzulegen, in denen sich Alltags- und Fastengerichte zahlenmassig die Waage halten. Die vorliegende Arbeit schopft aus diesem Quellenreichtum, beschrankt sich jedoch auf Gebackenes. Der Autor verfolgt unter anderem die Wort- und Sachgeschichte der Fastenwahe, des Osterfladens, des Gugelhopfs, des Flammen- und Dreikonigskuchens, der Wahen, Torten, Wecken und Ringe bis zu deren fruhesten schriftlichen Uberlieferungen. Dabei ist beispielsweise zu erfahren, warum das Fruhstucksbrotchen in Basel ein 'Schwoobli' ist, wie das 'Sunnereedli' zu seinem Namen kam, warum an Stammtischen nicht Salzbrezeln, sondern 'Bierringe' bestellt werden und was dazu fuhrte, dass der 'Neujahrring' in Basel verschwunden, in der badischen und elsassischen Nachbarschaft aber Brauchtum geblieben ist. Im Ruhestand lebende Backer und Konditoren erzahlten dem Autor ihre bis in die dreissiger Jahre des 20. Jahrhunderts zuruckreichenden Berufserinnerungen, und Backereibetriebe gewahrten ihm Zutritt zu ihren Produktionsraumen. Wenn bei solchen Gelegenheiten auch zu moderner Fachliteratur gegriffen wurde, stellt das 186. Neujahrsblatt ein historisches Geback- und Backbuch vor. Mit zahlreichen originalgetreuen Anleitungen aus handschriftlichen und gedruckten Rezeptsammlungen fuhrt es die Leserinnen und Leser durch funf Jahrhunderte baslerischer Gebacktradition.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783796523830
ISBN-10:
3796523838
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
159
Carton Quantity:
1
Weight:
1.05 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Cooking | History
Cooking | Christian Church - History
Descriptions, Reviews, Etc.
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Archivalische Quellen und Tagebucher verraten, was im Laufe der Jahrhunderte in Klostern und Zunftstuben sowie im Haushalt von Buchdruckern, Gelehrten, Stadtarzten und Handelsleuten an leiblichen Genussen zu Tische kam. Die einfachen Leute hinterliessen keine schriftlichen Nachrichten. Von ihrer bescheidenen Nahrung erfahren wir nur dann, wenn sie im Spital lagen, armengenossig wurden oder vor Gericht standen. Strikte kirchliche Essgebote beflugelten den Ideenreichtum vieler Rezeptverfasserinnen und -verfasser. In Kuchen und Backstuben kam eine Vielzahl von Ersatzprodukten fur Zutaten, die in den Fastenzeiten verboten waren, zur Anwendung, was zu einer interessanten Bereicherung des Speisezettels beitrug. Seit Ende des 16. Jahrhunderts wurde es in Patrizierfamilien ublich, handschriftliche Rezeptsammlungen anzulegen, in denen sich Alltags- und Fastengerichte zahlenmassig die Waage halten. Die vorliegende Arbeit schopft aus diesem Quellenreichtum, beschrankt sich jedoch auf Gebackenes. Der Autor verfolgt unter anderem die Wort- und Sachgeschichte der Fastenwahe, des Osterfladens, des Gugelhopfs, des Flammen- und Dreikonigskuchens, der Wahen, Torten, Wecken und Ringe bis zu deren fruhesten schriftlichen Uberlieferungen. Dabei ist beispielsweise zu erfahren, warum das Fruhstucksbrotchen in Basel ein 'Schwoobli' ist, wie das 'Sunnereedli' zu seinem Namen kam, warum an Stammtischen nicht Salzbrezeln, sondern 'Bierringe' bestellt werden und was dazu fuhrte, dass der 'Neujahrring' in Basel verschwunden, in der badischen und elsassischen Nachbarschaft aber Brauchtum geblieben ist. Im Ruhestand lebende Backer und Konditoren erzahlten dem Autor ihre bis in die dreissiger Jahre des 20. Jahrhunderts zuruckreichenden Berufserinnerungen, und Backereibetriebe gewahrten ihm Zutritt zu ihren Produktionsraumen. Wenn bei solchen Gelegenheiten auch zu moderner Fachliteratur gegriffen wurde, stellt das 186. Neujahrsblatt ein historisches Geback- und Backbuch vor. Mit zahlreichen originalgetreuen Anleitungen aus handschriftlichen und gedruckten Rezeptsammlungen fuhrt es die Leserinnen und Leser durch funf Jahrhunderte baslerischer Gebacktradition.
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