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Universität Neu Denken: Die Internationale Frauenuniversität "Technik Und Kultur"

PUBLISHER Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften (01/31/2002)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Die Internationale Frauenuniversität "Technik und Kultur" (ifu) war ein Hoch- schulexperiment ganz besonderer Art. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um die längst fällige Hochschulreform in Deutschland, die immer wieder in den traditionellen Universitätsstrukturen und föderalen Zuständigkeiten stecken bleibt, wollten wir, die Initiatorinnen der ifu, möglichst alles auf einmal. Wir wollten die erste Frauenuniversität in Deutschland gründen; wir wollten rur un- sere Universität neue Strukturen mit flachen Hierarchien schaffen; wir wollten die engen fachdisziplinären Grenzen aufbrechen und moderne interdisziplinäre und praxisorientierte Studiengänge entwickeln, die die Probleme der globali- sierten Welt vielschichtig untersuchen und Lösungsmöglichkeiten rur sie erar- beiten; und wir wollten all dies selbstverständlich immer unter Berücksichtigung der Genderperspektive. Doch damit nicht genug. In unserer Universität sollten Wissenschaft und Kunst in einen Dialog miteinander treten und sich nicht länger in skeptischer Distanz gegenüberstehen; unsere Universität sollte eine zentrale Dienstleistungseinrichtung rur die Studierenden haben, die einen vielseitigen Service nicht als eine gegenüber der Forschung zu vernachlässigende Grö e versteht; unsere Universität sollte eine nutzerinnenorientierte Vernetzung über das Internet bereitstellen, um Lehren und Lernen neue Aspekte zu eröffnen. Und sie sollte beweisen, welcher Gewinn aus einer internationalen Öffnung der Hochschulen zu ziehen ist. Die ifu ist in der Tat die erste Hochschule in Deutschland gewesen, die auf allen Ebenen der Internationalität verpflichtet war: 313 Dozentinnen aus 49 Ländern lehrten und forschten mit 747 Studieren- den aus 105 Ländern drei Monate lang im Sommer 2000in Hannover, Ham- burg, Kassel, Suderburg und Bremen.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783810034434
ISBN-10: 3810034436
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 331
Carton Quantity: 12
Product Dimensions: 6.69 x 0.69 x 9.61 inches
Weight: 1.17 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Social Science | General
Dewey Decimal: 300
Library of Congress Control Number: 2002543419
Descriptions, Reviews, Etc.
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Die "Internationale Frauenuniversitt "Technik und Kultur" (ifu 2000) war ein anspruchsvolles Studienreformprojekt mit dem Ziel, fr viele hochschulpolitische Fragen Lsungen zu erproben. Von Auen aufmerksam und kritisch verfolgt, hat sie eine lebhafte hochschul- und wissenschaftspolitische Diskussion in Gang gebracht. In diesem Sammelband kommen diejenigen AkteurInnen zu Wort, die die ifu 2000 initiiert, umgesetzt und beeinflut haben. So wird die Binnensicht der Ereignisse dargestellt, die auch einen Blick auf internationale Konzepte von Frauen-Hochschulbildung wirft.
Die Wirkung der ifu als monoedukative Einrichtung, die wissenschaftlichen Ertrge aus den interdisziplinren Studienprogrammen, die Umsetzung des transnationalen, interkulturellen Konzepts von Lehre und Forschung, die Einflsse der Genderperspektive, die Ergebnisse des Diskurses zwischen Wissenschaft und Kunst werden genauso unter die Lupe genommen wie die Erfahrungen mit der Virtualitt, dem weltweiten Marketing der Studiengnge und der weltweiten Auswahl der Studentinnen und deren Betreuung. Als ein Konzept fr die Zukunft wird das "Womens Institute for Technology, Development, and Culture (W.I.T.) vorgestellt: eine Internationale Graduate School in Zusammenarbeit mit aus- und inlndischen Hochschulen.
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Die Internationale Frauenuniversität "Technik und Kultur" (ifu) war ein Hoch- schulexperiment ganz besonderer Art. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um die längst fällige Hochschulreform in Deutschland, die immer wieder in den traditionellen Universitätsstrukturen und föderalen Zuständigkeiten stecken bleibt, wollten wir, die Initiatorinnen der ifu, möglichst alles auf einmal. Wir wollten die erste Frauenuniversität in Deutschland gründen; wir wollten rur un- sere Universität neue Strukturen mit flachen Hierarchien schaffen; wir wollten die engen fachdisziplinären Grenzen aufbrechen und moderne interdisziplinäre und praxisorientierte Studiengänge entwickeln, die die Probleme der globali- sierten Welt vielschichtig untersuchen und Lösungsmöglichkeiten rur sie erar- beiten; und wir wollten all dies selbstverständlich immer unter Berücksichtigung der Genderperspektive. Doch damit nicht genug. In unserer Universität sollten Wissenschaft und Kunst in einen Dialog miteinander treten und sich nicht länger in skeptischer Distanz gegenüberstehen; unsere Universität sollte eine zentrale Dienstleistungseinrichtung rur die Studierenden haben, die einen vielseitigen Service nicht als eine gegenüber der Forschung zu vernachlässigende Grö e versteht; unsere Universität sollte eine nutzerinnenorientierte Vernetzung über das Internet bereitstellen, um Lehren und Lernen neue Aspekte zu eröffnen. Und sie sollte beweisen, welcher Gewinn aus einer internationalen Öffnung der Hochschulen zu ziehen ist. Die ifu ist in der Tat die erste Hochschule in Deutschland gewesen, die auf allen Ebenen der Internationalität verpflichtet war: 313 Dozentinnen aus 49 Ländern lehrten und forschten mit 747 Studieren- den aus 105 Ländern drei Monate lang im Sommer 2000in Hannover, Ham- burg, Kassel, Suderburg und Bremen.
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