bernatrlich? Natrlich!: Warum Wir an Das Unglaubliche Glauben
| AUTHOR | Matthiesen, Stephan; Hood, Bruce M. |
| PUBLISHER | Spektrum Akademischer Verlag (10/11/2010) |
| PRODUCT TYPE | Hardcover (Hardcover) |
Heutzutage trennen wir die Welt oft in eine Sph re des Nat rlichen und eine des bernat rlichen. Unsere f nf Sinne erlauben uns, die nat rliche Welt wahrzunehmen und zu verstehen, doch diese Sinne - das Sehen, das Riechen, das Schmecken, das F hlen und das H ren - erkl ren nicht unseren Sinn f r das bernat rliche. In Nat rlich bernat rlich beleuchtet Bruce Hood, auf welche Weise wir Menschen das bernat rliche begreifen, und liefert uns einen fundierten Einblick in die Gr nde, warum wir (an) das Unglaubliche glauben.
_____Die Mehrheit der Weltbev lkerung ist religi s oder glaubt an bernat rliche Ph nomene. In den USA glauben neun von zehn Erwachsenen an Gott, und eine aktuelle Gallup-Umfrage zeigte, das etwa drei von vier Amerikanern in irgendeiner Form an Telepathie, Pr kognition, Geister oder die Wiedergeburt glauben. Woher r hrt dieses bernat rliche Gedankengut? Werden wir von unseren Eltern, von Kirchen und Medien indoktriniert, oder entstehen diese Glaubensinhalte auf andere Weise? In Nat rlich bernat rlich gew hrt uns der mehrfach ausgezeichnete Kognitionspsychologe Bruce M. Hood tiefe Einblicke in die Wissenschaft des Glauben an das bernat rliche.
Aberglaube und magisches Denken sind allgegenw rtig. Viele von uns dr cken jemandem die Daumen, klopfen auf Holz, meiden schwarze Katzen oder gehen nicht unter Leitern hindurch. Der Tennisspieler John McEnroe weigerte sich, zwischen den Ballwechseln auf die wei en Linien des Platzes zu treten. Der Baseballspieler Wade Boggs bestand darauf, vor jedem Spiel der Boston Red Sox ein H hnchen zum Abendessen zu verzehren. Pr sident Barack Obama spielte am Morgen seines Siegs bei der Vorwahl in Iowa Basketball und setzte diese Gewohnheit dann an jedem weiteren Wahltag fort. Das bernat rliche Denken umfasst auch erhabenere Vorstellungen, etwa die sentimentalen Gef hle, die wir mit Fotos unserer Lieben verbinden, Trauringe und Teddyb ren. Auch der spirituellen Glaube und die Hoffnung auf ein Jenseits geh ren dazu. Aber wir leben doch in einem modernen, wissenschaftlichen Zeitalter - warum also halten wir an solchen Verhaltensweisen und Glaubenssystemen fest?
Wie sich zeigt, ist der Glaube an Dinge jenseits des Rationalen und Nat rlichen allen Menschen gemein und taucht schon fr h in der Kindheit auf. Tats chlich ist, so Hood, dieser " bersinn" etwas, mit dem wir geboren werden - ein Sinn, den wir im Laufe des Lebens weiter entwickeln und der essenziell ist f r die Art, wie wir die Welt verstehen. Ohne ihn k nnten wir gar nicht leben Unser Geist ist von vornherein darauf ausgerichtet, zu glauben, dass unsichtbare Muster, Kr fte und Wesenheiten die Welt durchdringen. Insofern ist es eher unwahrscheinlich, dass Versuche, den bernat rlichen Glauben oder abergl ubische Verhaltensweisen zu verbannen, Erfolg haben werden. Diese gemeinsamen Glaubensvorstellungen und "heiligen" Werte sind wesentliche Grundlagen f r den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn sie helfen uns, eine tiefere Verbindung zwischen uns zu sehen.
Der menschliche "bersinn" - die Natur des (Aber-)Glaubens und die Psychologie des Irrationalen
Die schwarze Katze von links, das vierblttrige Kleeblatt, das Horoskop in der Zeitung - glauben Sie daran? Vielleicht nur ein bisschen? Tragen Sie einen Glcksbringer mit sich? Glauben Sie an ein Jenseits? Wir trennen die Welt heute oft in eine Sphre des Natrlichen und eine des bernatrlichen. Unsere klassischen fnf Sinne - Sehen, Riechen, Schmecken, Fhlen und Hren - erlauben uns, die physische Welt wahrzunehmen und zu verstehen, doch sie erklren nicht unseren Sinn fr das bernatrliche, unser Gefhl, dass in unserer Welt Krfte am Werk sind, die sich einem rationalen Zugang entziehen. In bernatrlich? natrlich! beleuchtet der Psychologe Bruce M. Hood, auf welche Weise wir Menschen das bernatrliche empfinden und begreifen, und liefert uns einen fundierten Einblick in die Grnde, warum wir (an) das Unglaubliche glauben.
Faszinierend ... Hoods Darstellung der Wissenschaft hinter unserem bersinn ist kristallklar und uerst anregend. New Scientist
Bruce M. Hoods wunderbares neues Buch ... ist ein wichtiger Beitrag zur psychologischen Literatur, der die Realitt unserer so irrationalen menschlichen Natur offenbart. Science
[Hood] macht deutlich, dass der Glaube an Geister, auersinnliche Wahrnehmung, Telepathie ... nicht eine Frage von Religion oder Kultur ist, sondern die normale Funktionsweise des Gehirns widerspiegelt ... Ein unterhaltsames und erhellendes Buch. Newsweek
Es wurde schon viel ber Religion, Aberglaube und Glaube geschrieben, aber ein Buch wie dieses fehlte bisher ... bernatrlich? natrlich! ist eine Freude zu lesen, zutiefst clever und humorvoll und voller brillanter Einsichten und Beobachtungen. Paul Bloom, Professor fr Psychologie, Yale University, Autor von "Descartes' Baby"
bernatrlich? natrlich! ist ein Buch, das unglaublich viel Spa macht. Aber es ist viel mehr. Zwar werden wir vielleicht bis in alle Ewigkeit an Geister, Kobolde und wohlgesonnene Gottheiten glauben, aber mit einem gesunden Ma an skeptischem wissenschaftlichen Realismus gibt es Hoffnung, dass die Vernunft gewinnen wird. Marc Hauser, Professor fr Psychologie, Harvard University, Autor von "Wilde Intelligenz"
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Die Mehrheit der Weltbevlkerung ist religis oder glaubt an bernatrliche Phnomene. In den USA vertrauen neun von zehn Erwachsenen auf Gott, und einer aktuellen Gallup-Umfrage zufolge glauben etwa drei von vier Amerikanern in irgendeiner Form an Telepathie, Wahrsagungen, Geister oder die Wiedergeburt. Der Glaube an paranormale Phnomene und das Vertrauen in Horoskope und Glcksbringer ist auch in Deutschland ungebrochen. Woher rhrt dieses bernatrliche Gedankengut? Werden wir von unseren Eltern, von Kirchen und Medien indoktriniert, oder entstehen diese Glaubensinhalte auf andere Weise? In bernatrlich? natrlich! gewhrt uns der mehrfach ausgezeichnete Kognitionspsychologe Bruce M. Hood tiefe Einblicke in die Wissenschaft des Glaubens an das bernatrliche.
Aberglaube und magisches Denken sind allgegenwrtig. Viele von uns drcken jemandem die Daumen, klopfen auf Holz, meiden schwarze Katzen oder gehen nicht unter Leitern hindurch. Der Tennisspieler John McEnroe trat zwischen den Ballwechseln nie auf die weien Linien des Platzes, Prsident Barack Obama spielte am Morgen seines Sieges bei der Vorwahl in Iowa Basketball und setzte diese Gewohnheit danach an jedem weiteren Wahltag fort. Fr viele Menschen ist der spirituelle Glaube und die Hoffnung auf ein Jenseits sehr wichtig. Andererseits leben wir doch alle in einem modernen, aufgeklrten, wissenschaftlichen Zeitalter - warum also halten wir an solchen Verhaltensweisen und Glaubenssystemen fest?
Wie sich zeigt, ist der Glaube an Dinge jenseits des Rationalen und Natrlichen allen Menschen gemein und taucht schon frh in der Kindheit auf. Tatschlich ist, so Hood, dieser "bersinn" etwas, mit dem wir geboren werden - ein Sinn, den wir im Laufe des Lebens weiter entwickeln und der essenziell ist fr die Art und Weise, wie wir die Welt verstehen. Unser Geist ist von vornherein darauf ausgerichtet zu glauben, dass unsichtbare Muster, Krfte und Wesenheiten die Welt durchdringen. Insofern haben auch Versuche, den Glauben an das bernatrliche oder magisches Denken aus unserem Verhalten zu verbannen, wenig Aussicht auf Erfolg. Diese gemeinsamen Glaubensvorstellungen und "heiligen" Werte sind wesentliche Grundlagen fr den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn sie helfen uns, tiefere Verbindungen zwischen uns zu sehen.
Heutzutage trennen wir die Welt oft in eine Sph re des Nat rlichen und eine des bernat rlichen. Unsere f nf Sinne erlauben uns, die nat rliche Welt wahrzunehmen und zu verstehen, doch diese Sinne - das Sehen, das Riechen, das Schmecken, das F hlen und das H ren - erkl ren nicht unseren Sinn f r das bernat rliche. In Nat rlich bernat rlich beleuchtet Bruce Hood, auf welche Weise wir Menschen das bernat rliche begreifen, und liefert uns einen fundierten Einblick in die Gr nde, warum wir (an) das Unglaubliche glauben.
_____Die Mehrheit der Weltbev lkerung ist religi s oder glaubt an bernat rliche Ph nomene. In den USA glauben neun von zehn Erwachsenen an Gott, und eine aktuelle Gallup-Umfrage zeigte, das etwa drei von vier Amerikanern in irgendeiner Form an Telepathie, Pr kognition, Geister oder die Wiedergeburt glauben. Woher r hrt dieses bernat rliche Gedankengut? Werden wir von unseren Eltern, von Kirchen und Medien indoktriniert, oder entstehen diese Glaubensinhalte auf andere Weise? In Nat rlich bernat rlich gew hrt uns der mehrfach ausgezeichnete Kognitionspsychologe Bruce M. Hood tiefe Einblicke in die Wissenschaft des Glauben an das bernat rliche.
Aberglaube und magisches Denken sind allgegenw rtig. Viele von uns dr cken jemandem die Daumen, klopfen auf Holz, meiden schwarze Katzen oder gehen nicht unter Leitern hindurch. Der Tennisspieler John McEnroe weigerte sich, zwischen den Ballwechseln auf die wei en Linien des Platzes zu treten. Der Baseballspieler Wade Boggs bestand darauf, vor jedem Spiel der Boston Red Sox ein H hnchen zum Abendessen zu verzehren. Pr sident Barack Obama spielte am Morgen seines Siegs bei der Vorwahl in Iowa Basketball und setzte diese Gewohnheit dann an jedem weiteren Wahltag fort. Das bernat rliche Denken umfasst auch erhabenere Vorstellungen, etwa die sentimentalen Gef hle, die wir mit Fotos unserer Lieben verbinden, Trauringe und Teddyb ren. Auch der spirituellen Glaube und die Hoffnung auf ein Jenseits geh ren dazu. Aber wir leben doch in einem modernen, wissenschaftlichen Zeitalter - warum also halten wir an solchen Verhaltensweisen und Glaubenssystemen fest?
Wie sich zeigt, ist der Glaube an Dinge jenseits des Rationalen und Nat rlichen allen Menschen gemein und taucht schon fr h in der Kindheit auf. Tats chlich ist, so Hood, dieser " bersinn" etwas, mit dem wir geboren werden - ein Sinn, den wir im Laufe des Lebens weiter entwickeln und der essenziell ist f r die Art, wie wir die Welt verstehen. Ohne ihn k nnten wir gar nicht leben Unser Geist ist von vornherein darauf ausgerichtet, zu glauben, dass unsichtbare Muster, Kr fte und Wesenheiten die Welt durchdringen. Insofern ist es eher unwahrscheinlich, dass Versuche, den bernat rlichen Glauben oder abergl ubische Verhaltensweisen zu verbannen, Erfolg haben werden. Diese gemeinsamen Glaubensvorstellungen und "heiligen" Werte sind wesentliche Grundlagen f r den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn sie helfen uns, eine tiefere Verbindung zwischen uns zu sehen.
