Trennung Und Transformation: Biografische Bildungs- Und Familiare Wandlungsprozesse Im Kontext Von Migration, Scheidung Und Adoleszenz
| AUTHOR | Gerner, Susanne |
| PUBLISHER | Tectum (10/18/2011) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Scheidung bei turkischen Familien in Deutschland ist sozialwissenschaftlich bislang kaum erforscht. Susanne Gerner widmet sich dem Thema ausgehend von lebensgeschichtlichen Interviews mit Migrantinnen und ihren Tochtern. Sie nimmt Migration und Scheidung als psychosoziale Umbildungsprozesse in den Blick, die das familiare Beziehungsgefuge herausfordern und die Generationen- und Geschlechterverhaltnisse in Bewegung bringen. In der Mehrgenerationenperspektive rekonstruiert die Autorin, welche Rolle die Migrationsgeschichte als ein soziales Erbe der Familie spielt. Schicht fur Schicht legt sie offen, wie Trennung, Tradierung und Transformation ineinanderwirken. Auf diese Weise gerat die Familie als ein gesellschaftlicher Ort in den Fokus, an dem kultureller und sozialer Wandel ausgehandelt und vorangetrieben werden. Susanne Gerner gibt facettenreiche empirische Einblicke in die Belastungsproben und Leistungen von Familien, die seit mittlerweile drei Generationen das gesellschaftliche Leben in Deutschland mitpragen. Entgegen dem Stereotyp der "unterdruckten Turkin" hebt sie die Rolle von Frauen hervor, die sich emanzipieren, Diskriminierungserfahrungen offen thematisieren, sich kritisch mit der eigenen Herkunft auseinandersetzen und mit ihren durchaus eigensinnigen Lebensentwurfen kulturelle Grenzen uberschreiten.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783828827752
ISBN-10:
3828827756
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
369
Carton Quantity:
1
Weight:
11.79 pound(s)
Feature Codes:
Bibliography
Country of Origin:
GB
Subject Information
BISAC Categories
Education | General
Education | General
Library of Congress Control Number:
2013392936
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Scheidung bei turkischen Familien in Deutschland ist sozialwissenschaftlich bislang kaum erforscht. Susanne Gerner widmet sich dem Thema ausgehend von lebensgeschichtlichen Interviews mit Migrantinnen und ihren Tochtern. Sie nimmt Migration und Scheidung als psychosoziale Umbildungsprozesse in den Blick, die das familiare Beziehungsgefuge herausfordern und die Generationen- und Geschlechterverhaltnisse in Bewegung bringen. In der Mehrgenerationenperspektive rekonstruiert die Autorin, welche Rolle die Migrationsgeschichte als ein soziales Erbe der Familie spielt. Schicht fur Schicht legt sie offen, wie Trennung, Tradierung und Transformation ineinanderwirken. Auf diese Weise gerat die Familie als ein gesellschaftlicher Ort in den Fokus, an dem kultureller und sozialer Wandel ausgehandelt und vorangetrieben werden. Susanne Gerner gibt facettenreiche empirische Einblicke in die Belastungsproben und Leistungen von Familien, die seit mittlerweile drei Generationen das gesellschaftliche Leben in Deutschland mitpragen. Entgegen dem Stereotyp der "unterdruckten Turkin" hebt sie die Rolle von Frauen hervor, die sich emanzipieren, Diskriminierungserfahrungen offen thematisieren, sich kritisch mit der eigenen Herkunft auseinandersetzen und mit ihren durchaus eigensinnigen Lebensentwurfen kulturelle Grenzen uberschreiten.
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