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Eritrea zwischen Einparteienstaat und Demokratie

AUTHOR Ghirmai, Aklilu
PUBLISHER Tectum - Der Wissenschaftsverlag (07/18/2011)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Dieses Buch behandelt die historische und gegenw rtige politische Transformation Eritreas. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der politischen Opposition und der zivilgesellschaftlichen Gruppen f r den Demokratisierungsprozess des Landes herausgearbeitet. Die entscheidenden Aspekte bei der Untersuchung sind die Demokratievorstellung und Umsetzungs-strategie der eritreischen Regierung auf der einen Seite und Struktur, politische Ziele und Demokratieverst ndnis der politischen Parteien und zivilgesellschaftlichen Gruppen auf der anderen Seite. Im Hauptteil der Arbeit wird das Konzept der strategischen und konfliktf higen Gruppen (SKOG-Konzept) auf die eritreische Zivilgesellschaft in Eritrea und in der Diaspora sowie auf die politische Opposition angewendet. Die politischen Oppositionsgruppen werden vor allem mit Blick auf den Ausdifferenzierungsprozess w hrend des Unabh ngigkeitskampfes (1961-1991) und insbesondere nach der Unabh ngigkeit (1991-2005) analysiert. Ferner wird ber den Staaten- und Nationenbildungsprozess diskutiert, denn in Eritrea fallen Demokrati-sierungsprozesse, State-Building und Nation-Building zeitlich zusammen, so dass Nationenbildung und Staatenbildung (sprich politische Stabilit t) mit Demokratisierungsprozessen interagieren. Nur so kann die politische Stabi-lit t der ethnisch und religi s heterogenen eritreischen Gesellschaft und des multi-natio-nalen Staates Eritrea eingesch tzt werden. In diesem Zusammenhang vertritt der Autor die These, dass die gegenw rtige Regierung Eritreas sich offiziell zwar zu dem Konzept "unity in diversity" bekennt, faktisch aber einen Assimilierungskurs im Sinne einer Hegemonie der Tigrinya verfolgt. Im abschlie enden Kapitel wird eine Gesamtbewertung des Fallbeispiels Eritrea in Bezug auf die Transformationsforschung vorgenommen. Hier stellt der Autor fest, dass die von den Vertretern des Konzeptes der strategischen und konfliktf higen Gruppen (SKOG-Konzept) idealtypisch als "autorit re ra" bezeichnete V
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783828889224
ISBN-10: 3828889220
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 296
Carton Quantity: 28
Product Dimensions: 5.83 x 0.67 x 8.27 inches
Weight: 0.86 pound(s)
Feature Codes: Bibliography, Maps, Illustrated
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Political Science | General
Library of Congress Control Number: 2007385854
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Dieses Buch behandelt die historische und gegenw rtige politische Transformation Eritreas. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der politischen Opposition und der zivilgesellschaftlichen Gruppen f r den Demokratisierungsprozess des Landes herausgearbeitet. Die entscheidenden Aspekte bei der Untersuchung sind die Demokratievorstellung und Umsetzungs-strategie der eritreischen Regierung auf der einen Seite und Struktur, politische Ziele und Demokratieverst ndnis der politischen Parteien und zivilgesellschaftlichen Gruppen auf der anderen Seite. Im Hauptteil der Arbeit wird das Konzept der strategischen und konfliktf higen Gruppen (SKOG-Konzept) auf die eritreische Zivilgesellschaft in Eritrea und in der Diaspora sowie auf die politische Opposition angewendet. Die politischen Oppositionsgruppen werden vor allem mit Blick auf den Ausdifferenzierungsprozess w hrend des Unabh ngigkeitskampfes (1961-1991) und insbesondere nach der Unabh ngigkeit (1991-2005) analysiert. Ferner wird ber den Staaten- und Nationenbildungsprozess diskutiert, denn in Eritrea fallen Demokrati-sierungsprozesse, State-Building und Nation-Building zeitlich zusammen, so dass Nationenbildung und Staatenbildung (sprich politische Stabilit t) mit Demokratisierungsprozessen interagieren. Nur so kann die politische Stabi-lit t der ethnisch und religi s heterogenen eritreischen Gesellschaft und des multi-natio-nalen Staates Eritrea eingesch tzt werden. In diesem Zusammenhang vertritt der Autor die These, dass die gegenw rtige Regierung Eritreas sich offiziell zwar zu dem Konzept "unity in diversity" bekennt, faktisch aber einen Assimilierungskurs im Sinne einer Hegemonie der Tigrinya verfolgt. Im abschlie enden Kapitel wird eine Gesamtbewertung des Fallbeispiels Eritrea in Bezug auf die Transformationsforschung vorgenommen. Hier stellt der Autor fest, dass die von den Vertretern des Konzeptes der strategischen und konfliktf higen Gruppen (SKOG-Konzept) idealtypisch als "autorit re ra" bezeichnete V
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