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Das Ernährungsverhalten unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge unterschiedlicher Herkunftsländer im Akkulturationsprozeß: Fallstudie einer betreuten

AUTHOR Buchbender, Jan
PUBLISHER Diplom.de (06/18/1997)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Inhaltsangabe: Zusammenfassung: Die vorliegende Fallstudie erm glicht einen Einblick in die Problematik "Ern hrungsverhalten unbegleiteter minderj hriger Fl chtlinge unterschiedlicher Herkunftsl nder im Akkulturationsproze ". Aufgrund des geringen Umfangs der Untersuchungseinheit sind die Ergebnisse nur bedingt repr sentativ. Die Resultate besitzen Hinweischarakter und lassen sich deshalb nicht als generell g ltig absichern. Es zeigt sich, da die Ver nderungen des Ern hrungsverhaltens der UMF vielf ltig, durch zahlreiche Einflu faktoren bedingt und individuell sehr unterschiedlich sind, was nicht zuletzt auf die verschiedenen Herkunftsl nder und Kulturen der UMF zur ckzuf hren ist. Die Einflu faktoren sind im kulturellen, gesellschaftlichen und individuellen Bereich anzusiedeln. Ver nderungen im Ern hrungsverhalten der UMF zeigen sich bei der Mahlzeitenordnung und deren Rahmenbedingungen. So entfallen bzw. reduzieren sich zumeist durch die Religionszugeh rigkeit bedingte Nahrungsvorschriften. Hervorzuheben ist auch die Tatsache, da "heimische" Gerichte u erst selten verzehrt werden, obwohl entsprechende M glichkeiten gegeben sind und das Essen in der Heimat als schmackhafter bezeichnet wird. In der Wohngemeinschaft besteht auch die Tendenz, Mahlzeiten unregelm iger und seltener in Gemeinschaft einzunehmen, als es im Heimatland der Fall war. M gliche Gr nde f r diese Ver nderungen liegen in dem Gegensatz zwischen der Industrienation Deutschland und den weniger entwickelten Heimatl ndern der UMF. Ebenso ist die S kularisierung ein denkbares Kriterium, wie auch der Verlust der traditionellen Familie, der Einflu neuer Bezugsgruppen und die individuellen berzeugungen. Es wird ersichtlich, da sich kein Angleichen an eine typisch deutsche E kultur vollzieht, sondern da sich innerhalb der Wohngemeinschaft ein multikulturelles Ern hrungsverhalten herausbildet, welches sich in der bereits existierenden multikulturellen Gesellschaft Deutschlands einf gt. Inhalts
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783838600789
ISBN-10: 3838600789
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 116
Carton Quantity: 60
Product Dimensions: 5.83 x 0.28 x 8.27 inches
Weight: 0.35 pound(s)
Feature Codes: Illustrated
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Technology & Engineering | General
Descriptions, Reviews, Etc.
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Inhaltsangabe: Zusammenfassung: Die vorliegende Fallstudie erm glicht einen Einblick in die Problematik "Ern hrungsverhalten unbegleiteter minderj hriger Fl chtlinge unterschiedlicher Herkunftsl nder im Akkulturationsproze ". Aufgrund des geringen Umfangs der Untersuchungseinheit sind die Ergebnisse nur bedingt repr sentativ. Die Resultate besitzen Hinweischarakter und lassen sich deshalb nicht als generell g ltig absichern. Es zeigt sich, da die Ver nderungen des Ern hrungsverhaltens der UMF vielf ltig, durch zahlreiche Einflu faktoren bedingt und individuell sehr unterschiedlich sind, was nicht zuletzt auf die verschiedenen Herkunftsl nder und Kulturen der UMF zur ckzuf hren ist. Die Einflu faktoren sind im kulturellen, gesellschaftlichen und individuellen Bereich anzusiedeln. Ver nderungen im Ern hrungsverhalten der UMF zeigen sich bei der Mahlzeitenordnung und deren Rahmenbedingungen. So entfallen bzw. reduzieren sich zumeist durch die Religionszugeh rigkeit bedingte Nahrungsvorschriften. Hervorzuheben ist auch die Tatsache, da "heimische" Gerichte u erst selten verzehrt werden, obwohl entsprechende M glichkeiten gegeben sind und das Essen in der Heimat als schmackhafter bezeichnet wird. In der Wohngemeinschaft besteht auch die Tendenz, Mahlzeiten unregelm iger und seltener in Gemeinschaft einzunehmen, als es im Heimatland der Fall war. M gliche Gr nde f r diese Ver nderungen liegen in dem Gegensatz zwischen der Industrienation Deutschland und den weniger entwickelten Heimatl ndern der UMF. Ebenso ist die S kularisierung ein denkbares Kriterium, wie auch der Verlust der traditionellen Familie, der Einflu neuer Bezugsgruppen und die individuellen berzeugungen. Es wird ersichtlich, da sich kein Angleichen an eine typisch deutsche E kultur vollzieht, sondern da sich innerhalb der Wohngemeinschaft ein multikulturelles Ern hrungsverhalten herausbildet, welches sich in der bereits existierenden multikulturellen Gesellschaft Deutschlands einf gt. Inhalts
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