Immobilisierung von Quecksilber in kontaminierten Böden mittels schwefelhaltiger Reagenzien: Möglichkeiten und Grenzen
| AUTHOR | Zimmer, Holger |
| PUBLISHER | Diplom.de (04/24/2000) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Inhaltsangabe: Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit umfasst Untersuchungen zur Umsetzung von teilweise hochmobilen und -toxischen Hg-Verbindungen im Boden, die aufgrund der hohen Thiophilie des Hg mittels schwefelhaltiger Reagenzien in schwerl sliche bzw. "immobile" Hg-Verbindungen berf hrt werden sollten. Es sollten Aussagen getroffen werden, inwieweit verschiedene Immobilisierungsreagenzien, deren Dosierung sowie die Zusammensetzung der B den eine Immobilisierung beeinflussen k nnen. Desweiteren wurde eine Charakterisierung der entstandenen "immobilisierten" Hg-Verbindungen angestrebt. Hierzu wurden Bodenproben von verschiedenen Hg-Schadensf llen verwendet, die sich hinsichtlich ihrer Hg-Bindungsformen, ihres Hg-Gesamtgehaltes und ihrer Bodenzusammensetzung unterscheiden. Eine Bodenprobe stammt aus dem Bereich eines ehemaligen Chlor-Alkali-Elektrolyse-Standortes, eine andere aus dem Bereich einer ehemaligen Hg-Recycling-Anlage und zwei weitere Bodenproben stammen von ehemaligen Kyanisierpl tzen. Die Proben wurden mit verschiedenen schwefelhaltigen Immobilisierungsreagenzien in unterschiedlichen Dosierungen umgesetzt und die Umwandlungen mittels eines temperaturgesteuerten Pyrolyseverfahrens kontrolliert. Dieses Verfahren zur Bestimmung der Bindungsform(en) des Hg in Feststoffen bietet die M glichkeit, die thermische Stabilit t verschiedener Hg-Bindungen zu bestimmen und somit Hg0, matrixgebundene Hg-Formen und schwefelhaltige, immobilisierte Hg-Formen nebeneinander nachzuweisen. Vergleicht man die thermischen Stabilit ten vor und nach der Immobilisierung, so kann durch das Verschwinden von Peaks, welche Hg0 oder matrixgebundene Hg-Formen anzeigen, bzw. durch das Auftreten neuer Peaks im Temperaturbereich immobilisierter Hg-Formen eine Umsetzung, d.h. eine nderung der Hg-Bindungsform, erkannt werden. Die Umwandlung zum Hg-Immobilisat wurde in erster Linie durch Zunahme der thermischen Stabilit t dokumentiert. Durch den Vergleich mit aus Hg2+-Salzen und den
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783838623122
ISBN-10:
3838623126
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
90
Carton Quantity:
78
Product Dimensions:
5.83 x 0.22 x 8.27 inches
Weight:
0.28 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Science | Chemistry - Organic
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Inhaltsangabe: Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit umfasst Untersuchungen zur Umsetzung von teilweise hochmobilen und -toxischen Hg-Verbindungen im Boden, die aufgrund der hohen Thiophilie des Hg mittels schwefelhaltiger Reagenzien in schwerl sliche bzw. "immobile" Hg-Verbindungen berf hrt werden sollten. Es sollten Aussagen getroffen werden, inwieweit verschiedene Immobilisierungsreagenzien, deren Dosierung sowie die Zusammensetzung der B den eine Immobilisierung beeinflussen k nnen. Desweiteren wurde eine Charakterisierung der entstandenen "immobilisierten" Hg-Verbindungen angestrebt. Hierzu wurden Bodenproben von verschiedenen Hg-Schadensf llen verwendet, die sich hinsichtlich ihrer Hg-Bindungsformen, ihres Hg-Gesamtgehaltes und ihrer Bodenzusammensetzung unterscheiden. Eine Bodenprobe stammt aus dem Bereich eines ehemaligen Chlor-Alkali-Elektrolyse-Standortes, eine andere aus dem Bereich einer ehemaligen Hg-Recycling-Anlage und zwei weitere Bodenproben stammen von ehemaligen Kyanisierpl tzen. Die Proben wurden mit verschiedenen schwefelhaltigen Immobilisierungsreagenzien in unterschiedlichen Dosierungen umgesetzt und die Umwandlungen mittels eines temperaturgesteuerten Pyrolyseverfahrens kontrolliert. Dieses Verfahren zur Bestimmung der Bindungsform(en) des Hg in Feststoffen bietet die M glichkeit, die thermische Stabilit t verschiedener Hg-Bindungen zu bestimmen und somit Hg0, matrixgebundene Hg-Formen und schwefelhaltige, immobilisierte Hg-Formen nebeneinander nachzuweisen. Vergleicht man die thermischen Stabilit ten vor und nach der Immobilisierung, so kann durch das Verschwinden von Peaks, welche Hg0 oder matrixgebundene Hg-Formen anzeigen, bzw. durch das Auftreten neuer Peaks im Temperaturbereich immobilisierter Hg-Formen eine Umsetzung, d.h. eine nderung der Hg-Bindungsform, erkannt werden. Die Umwandlung zum Hg-Immobilisat wurde in erster Linie durch Zunahme der thermischen Stabilit t dokumentiert. Durch den Vergleich mit aus Hg2+-Salzen und den
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