Was bewegt Partner psychisch Kranker zur Teilnahme bzw. Ablehnung der Teilnahme an einem Interventionsprogramm und welche Aspekte spielen dabei eine R
| AUTHOR | Bolle, Katja |
| PUBLISHER | Diplom.de (07/04/2005) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Inhaltsangabe: Einleitung: Seit der Einf hrung der ersten Neuroleptika in den 1950er Jahren hat die gesellschaftliche Situation psychisch erkrankter Menschen starke Ver nderung erfahren. Das Prinzip des Lebensweltbezugs findet sich als zentrale Versorgungsleitlinie bei der WHO (1985 u. 1991) und weltweit in nationalen Programmen zur Reform der psychiatrischen Versorgung. Nachdem die Versorgung psychisch Erkrankter bis 1975 vorwiegend in psychiatrischen Gro krankenh usern (Landeskrankenh usern) erfolgte, wurde mit dem Bericht der Enquete-Kommission zur Situation der Psychiatrie in der BRD (Deutscher Bundestag, 1975) versucht, die Weichen in Richtung einer modernen, bedarfsgerechten und gemeindenahen Versorgung zu stellen. Deshalb beschr nkt sich die station re Behandlung psychischer Erkrankungen heute zunehmend auf die Akutbehandlung und medikament se Einstellung im Rahmen relativ kurzer Klinikaufenthalte. Das bedeutet, dass psychisch kranke Menschen gr tenteils zu Hause bei ihren Angeh rigen und damit auch bei ihren Partnern leben. Moderne bedarfsgerechte und gemeindenahe" Versorgung bedeutet dabei zum einen die Zunahme an sozialpsychiatrischen, ambulanten M glichkeiten zur sozialen und beruflichen Rehabilitation z.T. chronisch psychisch Kranker. F r die Eltern, Partner und Kinder psychisch Erkrankter bedeutet sie gleichzeitig eine oft lebenslange Betreuungsleistung. Die Erkenntnis, dass die Angeh rigen eine der wichtigsten Instanzen im Rehabilitationsprozess psychisch Erkrankter darstellen, hat seit den 1950er Jahren zun chst im englischsprachigen Raum vermehrt Forschungsbem hungen hervorgerufen, die sich der Belastungssituation der Familien annahmen. Seitdem sind durch eine Vielzahl von Studien die gleichsam akute und chronische Belastungslage der Angeh rigen und die vielf ltigen Faktoren, die das Erleben der Belastung beeinflussen, eingehend untersucht und belegt worden. Das psychiatrische Versorgungssystem reagiert bereits seit Mitte der 1950er Jahre auf
Show More
Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783838688565
ISBN-10:
3838688562
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
162
Carton Quantity:
44
Product Dimensions:
5.83 x 0.37 x 8.27 inches
Weight:
0.48 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Social Science | General
Social Science | General
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Inhaltsangabe: Einleitung: Seit der Einf hrung der ersten Neuroleptika in den 1950er Jahren hat die gesellschaftliche Situation psychisch erkrankter Menschen starke Ver nderung erfahren. Das Prinzip des Lebensweltbezugs findet sich als zentrale Versorgungsleitlinie bei der WHO (1985 u. 1991) und weltweit in nationalen Programmen zur Reform der psychiatrischen Versorgung. Nachdem die Versorgung psychisch Erkrankter bis 1975 vorwiegend in psychiatrischen Gro krankenh usern (Landeskrankenh usern) erfolgte, wurde mit dem Bericht der Enquete-Kommission zur Situation der Psychiatrie in der BRD (Deutscher Bundestag, 1975) versucht, die Weichen in Richtung einer modernen, bedarfsgerechten und gemeindenahen Versorgung zu stellen. Deshalb beschr nkt sich die station re Behandlung psychischer Erkrankungen heute zunehmend auf die Akutbehandlung und medikament se Einstellung im Rahmen relativ kurzer Klinikaufenthalte. Das bedeutet, dass psychisch kranke Menschen gr tenteils zu Hause bei ihren Angeh rigen und damit auch bei ihren Partnern leben. Moderne bedarfsgerechte und gemeindenahe" Versorgung bedeutet dabei zum einen die Zunahme an sozialpsychiatrischen, ambulanten M glichkeiten zur sozialen und beruflichen Rehabilitation z.T. chronisch psychisch Kranker. F r die Eltern, Partner und Kinder psychisch Erkrankter bedeutet sie gleichzeitig eine oft lebenslange Betreuungsleistung. Die Erkenntnis, dass die Angeh rigen eine der wichtigsten Instanzen im Rehabilitationsprozess psychisch Erkrankter darstellen, hat seit den 1950er Jahren zun chst im englischsprachigen Raum vermehrt Forschungsbem hungen hervorgerufen, die sich der Belastungssituation der Familien annahmen. Seitdem sind durch eine Vielzahl von Studien die gleichsam akute und chronische Belastungslage der Angeh rigen und die vielf ltigen Faktoren, die das Erleben der Belastung beeinflussen, eingehend untersucht und belegt worden. Das psychiatrische Versorgungssystem reagiert bereits seit Mitte der 1950er Jahre auf
Show More
List Price $125.90
Your Price
$124.64
