Veränderungen des Familiensystems bei Aufnahme eines Pflegekindes: Eine empirische Untersuchung der Belastungserfahrungen und Bewältigungsstrategien v
| AUTHOR | Kornwinkel, Britta |
| PUBLISHER | Diplom.de (09/26/2005) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Inhaltsangabe: Einleitung: Die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien und Einrichtungen der Heimerziehung ist neben der Adoption die bedeutsamste M glichkeit der Jugendhilfe zur Sicherung der Lebens- und Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen aus prek ren (kindeswohlgef hrdenden) famili ren Situationen" (Jordan 2001). In den vergangenen Jahrzehnten ging die Entwicklung im Pflegekinderbereich hin zu einer Aufwertung und zu einem Ausbau der Familienpflege. Die wurde auch durch die Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) von 1991 zum Ausdruck gebracht. Die Anzahl der in Heimen untergebrachten Kinder sollte reduziert werden. Ausgel st wurde dieser Trend durch die sogenannten Heimkampagnen" Anfang der 70er Jahre. Die Zust nde in den Heimen wurden] ffentlich gemacht und die Pflegefamilien als p dagogische Alternative der Fremderziehung wiederentdeckt" (Handbuch f r Pflege- und Adoptiveltern 1993). Die Studentenbewegung und die sich anschlie enden gesellschaftlichen Reformprozesse" machte die f r die Jugendhilfe Verantwortlichen sensibler f r kindliche Bed rfnisse", gesellschaftliche Unterdr ckung" und verlangte schlie lich auch nach einer Reform des sozialp dagogischen Institutionssystems und der sozialp dagogischen Ausbildung. Das Pflegekinderwesen erreichte alles dies vor allem ber den Tatbestand, dass die Heimerziehung schrecklich teuer wurde" (Blandow 2001). Mit der Aufwertung der Pflegekinderarbeit durch die Spezialisierung innerhalb der Jugend mter (Schaffung von Pflegekinderdiensten) und durch Professionalisierung potentieller Pflegeeltern (Schulungen und gezielte Informationen) - sind die Zahlen f r die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in institutionellen Einrichtungen in den letzten 30 Jahren zur ckgegangen, die Anzahl der Pflegestellen gestiegen. Insgesamt aber ist die Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen au erhalb der eigenen Familie r ckl ufig. Ausgel st durch die Anti-Heimkampagne
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783838690216
ISBN-10:
3838690214
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
136
Carton Quantity:
52
Product Dimensions:
5.83 x 0.32 x 8.27 inches
Weight:
0.41 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Education | Philosophy, Theory & Social Aspects
Descriptions, Reviews, Etc.
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Inhaltsangabe: Einleitung: Die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien und Einrichtungen der Heimerziehung ist neben der Adoption die bedeutsamste M glichkeit der Jugendhilfe zur Sicherung der Lebens- und Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen aus prek ren (kindeswohlgef hrdenden) famili ren Situationen" (Jordan 2001). In den vergangenen Jahrzehnten ging die Entwicklung im Pflegekinderbereich hin zu einer Aufwertung und zu einem Ausbau der Familienpflege. Die wurde auch durch die Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) von 1991 zum Ausdruck gebracht. Die Anzahl der in Heimen untergebrachten Kinder sollte reduziert werden. Ausgel st wurde dieser Trend durch die sogenannten Heimkampagnen" Anfang der 70er Jahre. Die Zust nde in den Heimen wurden] ffentlich gemacht und die Pflegefamilien als p dagogische Alternative der Fremderziehung wiederentdeckt" (Handbuch f r Pflege- und Adoptiveltern 1993). Die Studentenbewegung und die sich anschlie enden gesellschaftlichen Reformprozesse" machte die f r die Jugendhilfe Verantwortlichen sensibler f r kindliche Bed rfnisse", gesellschaftliche Unterdr ckung" und verlangte schlie lich auch nach einer Reform des sozialp dagogischen Institutionssystems und der sozialp dagogischen Ausbildung. Das Pflegekinderwesen erreichte alles dies vor allem ber den Tatbestand, dass die Heimerziehung schrecklich teuer wurde" (Blandow 2001). Mit der Aufwertung der Pflegekinderarbeit durch die Spezialisierung innerhalb der Jugend mter (Schaffung von Pflegekinderdiensten) und durch Professionalisierung potentieller Pflegeeltern (Schulungen und gezielte Informationen) - sind die Zahlen f r die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in institutionellen Einrichtungen in den letzten 30 Jahren zur ckgegangen, die Anzahl der Pflegestellen gestiegen. Insgesamt aber ist die Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen au erhalb der eigenen Familie r ckl ufig. Ausgel st durch die Anti-Heimkampagne
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