lingua sine limitibus - Analysen zur Sprache der Bilder und Bildsprachen, insbesondere zur Kommunikation von Fachinformationen: Sprachen der Populärdi
| AUTHOR | Hoffmann, Susanne M.; Wolfschmidt, Gudrun |
| PUBLISHER | Tredition Gmbh (03/18/2014) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Die Frage, ob Bilder und Visualisierungen eine Art Universalsprache - eine lingua sine limitibus - bilden, die sich instantan von jedem Menschen verstehen l sst und sich mithin zur globalen Kommunikation eignet, werden mit Blick auf unseren Lebensalltag voller grafischer PC-Oberfl chen und ikonografischer Gebrauchsanleitungen zum Aufbau von M beln wohl viele Menschen intuitiv bejahen. Die vorliegende Didaktikphilosophie "Lingua Sine Limitibus" versucht diese Frage analytisch auf den Grund zu gehen: Sie klassifiziert zun chst verschiedene Typen von Bildern nach zwei Schemata, n mlich ihrer Medialit t und ihrer Wahrnehmbarkeit und unternimmt dann einen Entwurf einer Bildlogik als Analogon zur Aussagenlogik. Dazu werden Grundoperationen in kanonisierten Bildsprachen dargelegt. Diese Abschnitte fordern die Gegenwartsphilosophie zu weiterer Ausarbeitung auf und werden hier noch nicht wissenschaftlich bis ins Kleinste vertieft, sondern haupts chlich angewandt wird: Diese philosophischen berlegungen f hren n mlich zu den Konsequenzen f r Lehrende, dass das Bild allein nat rlich nicht ohne Weiteres zur Lehre taugt, sondern durch andere Medien als Lehrmittel erg nzt werden muss. Letztlich f llt diese Erweiterung von Wittgensteins Tractatus Logico Philosophicus auf andere Kommunikationsformen als die verbalen Sprache mit der Goldenen Regel der Didaktik des Comenius zusammen. Ihre Pointe f llt sehr viel optimistischer als bei Wittgenstein aus, denn sie lautet: Wor ber man nicht sprechen kann, dar ber muss man malen, bauen, komponieren und choreographieren. Ziel und Anlass der berlegungen waren die eigenen popul rdidaktischen Arbeiten, die den zweiten Hauptteil bilden. Viele eigene Arbeiten der Autorin werden hier lediglich genannt und kurz diskutiert. Einige Repr sentationen werden zeitnah als Belegarbeiten oder Monographien in diesem Verlag erscheinen.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783849577445
ISBN-10:
3849577449
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
178
Carton Quantity:
22
Product Dimensions:
7.44 x 0.38 x 9.69 inches
Weight:
0.72 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Reference | General
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Die Frage, ob Bilder und Visualisierungen eine Art Universalsprache - eine lingua sine limitibus - bilden, die sich instantan von jedem Menschen verstehen l sst und sich mithin zur globalen Kommunikation eignet, werden mit Blick auf unseren Lebensalltag voller grafischer PC-Oberfl chen und ikonografischer Gebrauchsanleitungen zum Aufbau von M beln wohl viele Menschen intuitiv bejahen. Die vorliegende Didaktikphilosophie "Lingua Sine Limitibus" versucht diese Frage analytisch auf den Grund zu gehen: Sie klassifiziert zun chst verschiedene Typen von Bildern nach zwei Schemata, n mlich ihrer Medialit t und ihrer Wahrnehmbarkeit und unternimmt dann einen Entwurf einer Bildlogik als Analogon zur Aussagenlogik. Dazu werden Grundoperationen in kanonisierten Bildsprachen dargelegt. Diese Abschnitte fordern die Gegenwartsphilosophie zu weiterer Ausarbeitung auf und werden hier noch nicht wissenschaftlich bis ins Kleinste vertieft, sondern haupts chlich angewandt wird: Diese philosophischen berlegungen f hren n mlich zu den Konsequenzen f r Lehrende, dass das Bild allein nat rlich nicht ohne Weiteres zur Lehre taugt, sondern durch andere Medien als Lehrmittel erg nzt werden muss. Letztlich f llt diese Erweiterung von Wittgensteins Tractatus Logico Philosophicus auf andere Kommunikationsformen als die verbalen Sprache mit der Goldenen Regel der Didaktik des Comenius zusammen. Ihre Pointe f llt sehr viel optimistischer als bei Wittgenstein aus, denn sie lautet: Wor ber man nicht sprechen kann, dar ber muss man malen, bauen, komponieren und choreographieren. Ziel und Anlass der berlegungen waren die eigenen popul rdidaktischen Arbeiten, die den zweiten Hauptteil bilden. Viele eigene Arbeiten der Autorin werden hier lediglich genannt und kurz diskutiert. Einige Repr sentationen werden zeitnah als Belegarbeiten oder Monographien in diesem Verlag erscheinen.
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