Die Entstehung Von Planetensystemen Im Lichte Neuer Entdeckungen: Ein Rekursives Modell Und Wissenschaftsphilosophische Betrachtungen
| AUTHOR | Lüthi, Ambros; Sommaruga, Giovanni; Sommaruga, Giovanni et al. |
| PUBLISHER | Peter Lang Group Ag, International Academic P (07/01/1999) |
| PRODUCT TYPE | Hardcover (Hardcover) |
Description
Im Jahre 1993 wurde das rekursive Modell der Entstehung von Planetensystemen erstmals vorgestellt und im Verlaufe der Jahre weiterentwickelt. In den letzten zwei Jahren ergaben sich neue Impulse, als die folgenden Beobachtungen publik wurden:
- Es wurden in benachbarten Sternsystemen Planeten von Jupitergrösse entdeckt, die sich so nahe bei dem betreffenden Fixstern befinden, dass sie ihn in wenigen Tagen umkreisen.
- Man hat in Sternentstehungsgebieten Staubscheiben um einige jüngere Sterne herum entdeckt, die im Innenbereich verdächtig hohl sind und die seltsame Staubknoten in den ringförmigen Scheiben aufweisen.
Diese Entdeckungen haben die Astronomen überrascht, da eine klare Interpretation bisher fehlt. Im rekursiven Modell wurden jedoch beide Phänomene bereits 1993 vorausgesagt, und es werden ausserdem plausible Erklärungen für weitere Anomalien im Umfeld der gängigen Vorstellungen gegeben. Das rekursive Modell regt damit auch zu einer interessanten wissenschaftsphilosophischen Frage an: Wie gehen Wissenschaftler (z.B. Astronomen) mit neuen Ideen in ihrer Wissenschaft um, wenn der Anstoss dazu aus einer anderen Wissenschaft (z.B. Informatik) stammt?
- Es wurden in benachbarten Sternsystemen Planeten von Jupitergrösse entdeckt, die sich so nahe bei dem betreffenden Fixstern befinden, dass sie ihn in wenigen Tagen umkreisen.
- Man hat in Sternentstehungsgebieten Staubscheiben um einige jüngere Sterne herum entdeckt, die im Innenbereich verdächtig hohl sind und die seltsame Staubknoten in den ringförmigen Scheiben aufweisen.
Diese Entdeckungen haben die Astronomen überrascht, da eine klare Interpretation bisher fehlt. Im rekursiven Modell wurden jedoch beide Phänomene bereits 1993 vorausgesagt, und es werden ausserdem plausible Erklärungen für weitere Anomalien im Umfeld der gängigen Vorstellungen gegeben. Das rekursive Modell regt damit auch zu einer interessanten wissenschaftsphilosophischen Frage an: Wie gehen Wissenschaftler (z.B. Astronomen) mit neuen Ideen in ihrer Wissenschaft um, wenn der Anstoss dazu aus einer anderen Wissenschaft (z.B. Informatik) stammt?
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783906763286
ISBN-10:
3906763285
Binding:
Hardback or Cased Book (Unsewn / Adhesive Bound)
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
178
Carton Quantity:
0
Country of Origin:
CH
Subject Information
BISAC Categories
Science | Space Science - Astronomy
Science | Information Theory
Science | General
Dewey Decimal:
523.2
Library of Congress Control Number:
00390573
Descriptions, Reviews, Etc.
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Im Jahre 1993 wurde das rekursive Modell der Entstehung von Planetensystemen erstmals vorgestellt und im Verlaufe der Jahre weiterentwickelt. In den letzten zwei Jahren ergaben sich neue Impulse, als die folgenden Beobachtungen publik wurden:
- Es wurden in benachbarten Sternsystemen Planeten von Jupitergrösse entdeckt, die sich so nahe bei dem betreffenden Fixstern befinden, dass sie ihn in wenigen Tagen umkreisen.
- Man hat in Sternentstehungsgebieten Staubscheiben um einige jüngere Sterne herum entdeckt, die im Innenbereich verdächtig hohl sind und die seltsame Staubknoten in den ringförmigen Scheiben aufweisen.
Diese Entdeckungen haben die Astronomen überrascht, da eine klare Interpretation bisher fehlt. Im rekursiven Modell wurden jedoch beide Phänomene bereits 1993 vorausgesagt, und es werden ausserdem plausible Erklärungen für weitere Anomalien im Umfeld der gängigen Vorstellungen gegeben. Das rekursive Modell regt damit auch zu einer interessanten wissenschaftsphilosophischen Frage an: Wie gehen Wissenschaftler (z.B. Astronomen) mit neuen Ideen in ihrer Wissenschaft um, wenn der Anstoss dazu aus einer anderen Wissenschaft (z.B. Informatik) stammt?
- Es wurden in benachbarten Sternsystemen Planeten von Jupitergrösse entdeckt, die sich so nahe bei dem betreffenden Fixstern befinden, dass sie ihn in wenigen Tagen umkreisen.
- Man hat in Sternentstehungsgebieten Staubscheiben um einige jüngere Sterne herum entdeckt, die im Innenbereich verdächtig hohl sind und die seltsame Staubknoten in den ringförmigen Scheiben aufweisen.
Diese Entdeckungen haben die Astronomen überrascht, da eine klare Interpretation bisher fehlt. Im rekursiven Modell wurden jedoch beide Phänomene bereits 1993 vorausgesagt, und es werden ausserdem plausible Erklärungen für weitere Anomalien im Umfeld der gängigen Vorstellungen gegeben. Das rekursive Modell regt damit auch zu einer interessanten wissenschaftsphilosophischen Frage an: Wie gehen Wissenschaftler (z.B. Astronomen) mit neuen Ideen in ihrer Wissenschaft um, wenn der Anstoss dazu aus einer anderen Wissenschaft (z.B. Informatik) stammt?
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