Kommunikation im Krankenhaus: Ein multimediales, mehrsprachiges Tablet-Fragebogen-System für eine Verbesserung in der Kommunikation
| AUTHOR | Anzenberger, Peter |
| PUBLISHER | Diplomica Verlag (03/25/2015) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Gerade im medizinischen Bereich ist eine verst ndliche Sprache unumg nglich, da jeder medizinische Eingriff eine K rperverletzung darstellt und deshalb die Zustimmung der Patientin oder des Patienten verlangt. Die pr operative Aufkl rung und Information von Patientinnen und Patienten ist deshalb eine wichtige Bedingung f r jede rztliche Behandlung und stellt in sterreich eine Bringschuld f r die rztin bzw. den Arzt dar. Wenn es zu einem Gerichtsprozess kommt, sind die Richterinnen und Richter oft von Informationen der Patientinnen und Patienten abh ngig, auch deshalb, weil oft die rztliche Dokumentation fehlt. Hierbei geht die Rechtsprechung allgemein von "verst ndigen Patientinnen" oder "verst ndigen Patienten" aus. Es wird allerdings auch gesehen, dass es diese nicht wirklich gibt und deshalb auch "von den Patientinnen und Patienten eine Mitverantwortung" verlangt werden kann. Im Allgemeinen ist es weithin bekannt, dass es fast unm glich ist, sich an Informationen im Detail ber einen l ngeren Zeitraum zu erinnern. Viele empirische Studien haben daher die Qualit t multimedialer Information als wesentlichen Punkt der Qualit tssicherung in der Kommunikation vor dem pers nlichen Gespr ch zwischen rztin bzw. Arzt und Patientin bzw. Patient erkannt. Die vorliegende Studie besch ftigt sich mit der Problematik der Kommunikation bei der Behandlung in Krankenh usern. Es wurde ein multimediales, mehrsprachiges Tablet-System entwickelt, um die Papierfrageb gen zu ersetzen. Die Studie basiert zun chst auf einer umfassenden Literaturrecherche zum Thema Kommunikation zwischen rztinnen und rzten einerseits und Patientinnen und Patienten andererseits. Es wird berdies die Problematik der Entwicklung einer Software als Medizinprodukt behandelt. Das Tablet-System selbst wurde im Rahmen einer Diplomarbeit an der HTBLA Grieskirchen entwickelt. Die Studie wird abgerundet durch eine Stake Holder Befragung, die sowohl rztinnen und rzte als auch m gliche Patientinnen und Patient
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783959345026
ISBN-10:
395934502X
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
102
Carton Quantity:
40
Product Dimensions:
7.00 x 0.21 x 10.00 inches
Weight:
0.42 pound(s)
Feature Codes:
Illustrated
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Computers | Business & Productivity Software - General
Descriptions, Reviews, Etc.
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Gerade im medizinischen Bereich ist eine verst ndliche Sprache unumg nglich, da jeder medizinische Eingriff eine K rperverletzung darstellt und deshalb die Zustimmung der Patientin oder des Patienten verlangt. Die pr operative Aufkl rung und Information von Patientinnen und Patienten ist deshalb eine wichtige Bedingung f r jede rztliche Behandlung und stellt in sterreich eine Bringschuld f r die rztin bzw. den Arzt dar. Wenn es zu einem Gerichtsprozess kommt, sind die Richterinnen und Richter oft von Informationen der Patientinnen und Patienten abh ngig, auch deshalb, weil oft die rztliche Dokumentation fehlt. Hierbei geht die Rechtsprechung allgemein von "verst ndigen Patientinnen" oder "verst ndigen Patienten" aus. Es wird allerdings auch gesehen, dass es diese nicht wirklich gibt und deshalb auch "von den Patientinnen und Patienten eine Mitverantwortung" verlangt werden kann. Im Allgemeinen ist es weithin bekannt, dass es fast unm glich ist, sich an Informationen im Detail ber einen l ngeren Zeitraum zu erinnern. Viele empirische Studien haben daher die Qualit t multimedialer Information als wesentlichen Punkt der Qualit tssicherung in der Kommunikation vor dem pers nlichen Gespr ch zwischen rztin bzw. Arzt und Patientin bzw. Patient erkannt. Die vorliegende Studie besch ftigt sich mit der Problematik der Kommunikation bei der Behandlung in Krankenh usern. Es wurde ein multimediales, mehrsprachiges Tablet-System entwickelt, um die Papierfrageb gen zu ersetzen. Die Studie basiert zun chst auf einer umfassenden Literaturrecherche zum Thema Kommunikation zwischen rztinnen und rzten einerseits und Patientinnen und Patienten andererseits. Es wird berdies die Problematik der Entwicklung einer Software als Medizinprodukt behandelt. Das Tablet-System selbst wurde im Rahmen einer Diplomarbeit an der HTBLA Grieskirchen entwickelt. Die Studie wird abgerundet durch eine Stake Holder Befragung, die sowohl rztinnen und rzte als auch m gliche Patientinnen und Patient
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