Volkstümliche Redekunst
| AUTHOR | Damaschke, Adolf |
| PUBLISHER | Culturea (01/25/2023) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Das Wort Redekunst (Rhetorik) weckt unwillkrlich zwei Namen der Vergangenheit: Demosthenes und Cicero. Demosthenes - wir sehen Athen vor uns in seiner Herrlichkeit mit seinen Volksgerichten und Volksversammlungen, in denen die Entscheidung ber Freiheit und Ehre, ber Krieg und Frieden wesentlich auch von dem Wort der Redner abhngig ist. Wie hoch die Kunst der Rede geschtzt war, zeigt unserm rechnenden Zeitalter mehr als anderes die Tatsache, da Isokrates, ein lterer Zeitgenosse des Demosthenes, der als ein guter Lehrer der Rhetorik galt, jeweilig bis 100 Schler zhlte, trotzdem er von jedem ein Honorar von 1000 Drachmen (etwa 780 Goldmark) forderte, und da derselbe Meister des Wortes fr das Ausarbeiten einer Rede von dem Frsten Nikokles auf Cypern ein Honorar von 20 Talenten (etwa 94000 Goldmark) erhielt. Cicero - das Forum Roms wird vor uns lebendig. Die Entscheidung des nie ruhenden Kampfes zwischen Volkspartei und Optimaten und das Schicksal unterworfener Lnder und Frsten hing zum gro en Teil an der Redekunst ihrer Wortfhrer. Erfolgreich ffentlich reden war die Voraussetzung jedes Erfolges in der Republik. Zwei Eigenschaften, urteilt Cicero, vermgen einem Menschen hchstes Ansehen zu verleihen: Feldherrnkunst und Beredsamkeit. Aber die Namen der beiden gro en Redner wecken nicht nur Gedanken an Erfolg und Triumph, sondern auch an Verantwortung und Gefahr. Der Redner tritt in die vorderste Reihe der Kmpfenden. Dankt ihm dafr innere Befriedigung und vielleicht - aber ach, wie selten! - auch die Anerkennung derer, fr deren Recht und Zukunft er eintritt, so trifft ihn doch auch zuerst und am schrfsten die Feindschaft der Gegner.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9791041904570
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
52
Carton Quantity:
78
Product Dimensions:
7.44 x 0.11 x 9.69 inches
Weight:
0.24 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Fiction | Literary
Fiction | Classics
Descriptions, Reviews, Etc.
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Das Wort Redekunst (Rhetorik) weckt unwillkrlich zwei Namen der Vergangenheit: Demosthenes und Cicero. Demosthenes - wir sehen Athen vor uns in seiner Herrlichkeit mit seinen Volksgerichten und Volksversammlungen, in denen die Entscheidung ber Freiheit und Ehre, ber Krieg und Frieden wesentlich auch von dem Wort der Redner abhngig ist. Wie hoch die Kunst der Rede geschtzt war, zeigt unserm rechnenden Zeitalter mehr als anderes die Tatsache, da Isokrates, ein lterer Zeitgenosse des Demosthenes, der als ein guter Lehrer der Rhetorik galt, jeweilig bis 100 Schler zhlte, trotzdem er von jedem ein Honorar von 1000 Drachmen (etwa 780 Goldmark) forderte, und da derselbe Meister des Wortes fr das Ausarbeiten einer Rede von dem Frsten Nikokles auf Cypern ein Honorar von 20 Talenten (etwa 94000 Goldmark) erhielt. Cicero - das Forum Roms wird vor uns lebendig. Die Entscheidung des nie ruhenden Kampfes zwischen Volkspartei und Optimaten und das Schicksal unterworfener Lnder und Frsten hing zum gro en Teil an der Redekunst ihrer Wortfhrer. Erfolgreich ffentlich reden war die Voraussetzung jedes Erfolges in der Republik. Zwei Eigenschaften, urteilt Cicero, vermgen einem Menschen hchstes Ansehen zu verleihen: Feldherrnkunst und Beredsamkeit. Aber die Namen der beiden gro en Redner wecken nicht nur Gedanken an Erfolg und Triumph, sondern auch an Verantwortung und Gefahr. Der Redner tritt in die vorderste Reihe der Kmpfenden. Dankt ihm dafr innere Befriedigung und vielleicht - aber ach, wie selten! - auch die Anerkennung derer, fr deren Recht und Zukunft er eintritt, so trifft ihn doch auch zuerst und am schrfsten die Feindschaft der Gegner.
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