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Buch Der Lieder

AUTHOR Heine, Heinrich
PUBLISHER Culturea (01/26/2023)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Das htte ich alles sehr gut in guter Prosa sagen knnen ... Wenn man aber die alten Gedichte wieder durchliest, um ihnen, behufs eines erneuerten Abdrucks, einige Nachfeile zu erteilen, dann berschleicht einen unversehens die klingelnde Gewohnheit des Reims und Silbenfans, und siehe! es sind Verse womit ich diese dritte Auflage des Buchs der Lieder erffne. O Phbus Apollo! sind diese Verse schlecht, so wirst du mir gern verzeihen ... Denn du bist ein allwissender Gott, und du wei t sehr gut, warum ich mich seit so vielen Jahren nicht mehr vorzugsweise mit Ma und Gleichklang der Wrter beschftigen konnte ... Du wei t warum die Flamme, die einst in brillanten Feuerwerkspielen die Welt ergtzte, pltzlich zu weit ernsteren Brnden verwendet werden mu te ... Du wei t warum sie jetzt in schweigender Glut mein Herz verzehrt ... Du verstehst mich, gro er schner Gott, der du ebenfalls die goldene Leier zuweilen vertauschtest mit dem starken Bogen und den tdlichen Pfeilen ... Erinnerst du dich auch noch des Marsyas, den du lebendig geschunden? Es ist schon lange her, und ein hnliches Beispiel tt wieder Not ... Du lchelst, o mein ewiger Vater! Geschrieben zu Paris den 20. Februar 1839. Heinrich Heine. Junge Leiden 1817-1821
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9791041904709
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 292
Carton Quantity: 13
Product Dimensions: 7.44 x 0.61 x 9.69 inches
Weight: 1.16 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Fiction | Literary
Fiction | Classics
Dewey Decimal: FIC
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Das htte ich alles sehr gut in guter Prosa sagen knnen ... Wenn man aber die alten Gedichte wieder durchliest, um ihnen, behufs eines erneuerten Abdrucks, einige Nachfeile zu erteilen, dann berschleicht einen unversehens die klingelnde Gewohnheit des Reims und Silbenfans, und siehe! es sind Verse womit ich diese dritte Auflage des Buchs der Lieder erffne. O Phbus Apollo! sind diese Verse schlecht, so wirst du mir gern verzeihen ... Denn du bist ein allwissender Gott, und du wei t sehr gut, warum ich mich seit so vielen Jahren nicht mehr vorzugsweise mit Ma und Gleichklang der Wrter beschftigen konnte ... Du wei t warum die Flamme, die einst in brillanten Feuerwerkspielen die Welt ergtzte, pltzlich zu weit ernsteren Brnden verwendet werden mu te ... Du wei t warum sie jetzt in schweigender Glut mein Herz verzehrt ... Du verstehst mich, gro er schner Gott, der du ebenfalls die goldene Leier zuweilen vertauschtest mit dem starken Bogen und den tdlichen Pfeilen ... Erinnerst du dich auch noch des Marsyas, den du lebendig geschunden? Es ist schon lange her, und ein hnliches Beispiel tt wieder Not ... Du lchelst, o mein ewiger Vater! Geschrieben zu Paris den 20. Februar 1839. Heinrich Heine. Junge Leiden 1817-1821
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