Die Last
| AUTHOR | Engel, Georg |
| PUBLISHER | Culturea (01/30/2023) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Es war Tag geworden. Noch immer rieselte der Regen und troff an den kleinen Fenstern der Krankenstube herunter. Bleigraues Licht stahl sich zgernd durch die Gardinen und mischte sich mit dem Schein der Lampe, die auch jetzt noch vor dem Bette brannte. Auf dem gro en Bauerngutshof erwachte einiges Leben. Man hrte zuweilen ein dumpfes Aufbrllen der Khe, und dazwischen das vereinzelte Rufen der Knechte. Doch klang alles gedmpft, als frchte man, die Kranke zu stren. Etwas Totes, Gedrcktes lag ber dem Gehft; und je mehr das trbe Sonnenlicht vorrckte, in desto gr ere Lautlosigkeit verfiel das Anwesen. In dem weiten, zur ebenen Erde gelegenen Zimmer wurde ein schwacher Ruf laut. Krnklich, hohl, gebrochen, ein wenig gereizt klang er, aber so leise die Stimme auch flsterte, sofort fuhr aus dem ledernen Sessel neben dem Bette ein Mann von mchtiger, imposanter Gestalt auf, rieb sich ein wenig die Augen, strich ein paarmal energisch ber seine dicken, kurzgeschorenen Haare und legte dann seine Finger behutsam auf die Hand der leidenden Frau.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9791041905614
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
186
Carton Quantity:
21
Product Dimensions:
7.44 x 0.40 x 9.69 inches
Weight:
0.75 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Fiction | Classics
Fiction | Literary
Dewey Decimal:
FIC
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Es war Tag geworden. Noch immer rieselte der Regen und troff an den kleinen Fenstern der Krankenstube herunter. Bleigraues Licht stahl sich zgernd durch die Gardinen und mischte sich mit dem Schein der Lampe, die auch jetzt noch vor dem Bette brannte. Auf dem gro en Bauerngutshof erwachte einiges Leben. Man hrte zuweilen ein dumpfes Aufbrllen der Khe, und dazwischen das vereinzelte Rufen der Knechte. Doch klang alles gedmpft, als frchte man, die Kranke zu stren. Etwas Totes, Gedrcktes lag ber dem Gehft; und je mehr das trbe Sonnenlicht vorrckte, in desto gr ere Lautlosigkeit verfiel das Anwesen. In dem weiten, zur ebenen Erde gelegenen Zimmer wurde ein schwacher Ruf laut. Krnklich, hohl, gebrochen, ein wenig gereizt klang er, aber so leise die Stimme auch flsterte, sofort fuhr aus dem ledernen Sessel neben dem Bette ein Mann von mchtiger, imposanter Gestalt auf, rieb sich ein wenig die Augen, strich ein paarmal energisch ber seine dicken, kurzgeschorenen Haare und legte dann seine Finger behutsam auf die Hand der leidenden Frau.
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