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Keine Fragmentierung: In einem Zeitalter, das durch die materialistische Einteilung in "Dinge" verwirrt ist, bestätigt die Quantenphysik das vereinige

AUTHOR del Medico, Bruno
PUBLISHER Independently Published (09/09/2025)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Im 17. Jahrhundert legte die europäische Wissenschaft die Grundlagen des modernen rationalen Denkens. In diesen Jahren nahm dank Newton und Descartes eine mechanische Vision der Realität Gestalt an: das Universum als gro e Uhr. Die Aufklärung billigte diesen Ansatz. Der menschliche Geist wurde als höchstes Instrument des Verstehens vorgeschlagen. Diderot stellte die Enzyklopädie als Karte allen menschlichen Wissens zusammen. Die Wissenschaft beruht auf Trennung und Klassifizierung. Alles scheint nur durch die Zerlegung von Materie und Phänomenen in immer kleinere Teile verständlich.
Das 20. Jahrhundert markierte jedoch einen Wendepunkt. Mit der Quantenphysik verlor das Konzept eines isolierten "Objekts" seine Gültigkeit. 1927 formulierte Werner Heisenberg die Unschärferelation. Niels Bohr argumentierte, dass Beobachter und Beobachtetes untrennbar sind. Teilchen "sind" nicht einfach an einem Ort: Sie existieren als Wahrscheinlichkeiten, Beziehungen und Interaktionsfelder. Die Realität ist nicht wie eine Uhr. Sie ist eher wie eine Welle, die alles durchdringt.
Diese Erkenntnisse decken sich überraschend mit bestimmten philosophischen Traditionen. Im Tao Te Ching, das Laozi zugeschrieben wird, ist das Universum keine Ansammlung von Teilen, sondern ein einziger Fluss, ein Tao. Im buddhistischen Denken löst die Idee des "Inter-Seins" die starren Grenzen des Individuums auf. Selbst im Westen haben Philosophen wie Spinoza und Whitehead eine relationale Vision vorgeschlagen, in der jedes Wesen durch seine Beziehung zum Ganzen definiert wird.
Das Paradoxe ist, dass wir immer noch in einem Zeitalter leben, das von Fragmentierung besessen ist. Die Politik ist in unversöhnliche Fraktionen gespalten. Wissenschaftliche Disziplinen haben Schwierigkeiten, miteinander zu kommunizieren. Die Gesellschaft ist in geschlossene Kulturen und Gruppen segmentiert. Selbst die Psychologie zerlegt den Menschen in einzelne "Funktionen" und "Prozesse". In diesem Zusammenhang ist vereinheitlichendes Denken nicht nur eine intellektuelle Kuriosität: Es erscheint als Provokation.
Das Universum als kontinuierliches Gefüge zu begreifen, ist vielleicht kein abstrakter Luxus, sondern eine kulturelle Notwendigkeit. Wie der Physiker David Bohm, ein Schüler Einsteins, schrieb: "Fragmentierung ist das Grundproblem der Menschheit." Vielleicht ist es an der Zeit, nicht nur auf die Zahnräder zu schauen, sondern auf das Geheimnis der Bewegung, die sie zusammenhält.
Stellen Sie sich vor, die Erkenntnisse der Quantenphysik und der unitären Philosophien in den Alltag zu übertragen. Die erste Auswirkung wäre eine Veränderung der Sprache. Die Wörter, die wir verwenden, sind nicht neutral: Sie definieren, was wir für real halten. Wenn wir "System" statt "Objekt", "Beziehung" statt "Grenze" sagen würden, würde sich unsere Wahrnehmung verändern.
In der Physik hat diese konzeptionelle Revolution bereits äu erst leistungsfähige Werkzeuge hervorgebracht. Laser, Halbleiter und Magnetresonanztomographie wären ohne die Idee, dass Materie ein Feld unsichtbarer Wechselwirkungen ist, nicht möglich. Auch in der Biologie stellt das Beziehungsgeflecht zwischen Ökosystemen den alten kausalen Determinismus in Frage: Die Biene ist nicht nur ein "Insekt", sondern ein lebenswichtiger Knotenpunkt im Gefüge des gesamten Planeten.
Auf gesellschaftlicher Ebene kann das Denken in Vernetzungen zu einer Strategie zur Bewältigung globaler Krisen werden. Klimawandel, Pandemien und Ernährungssicherheit sind nicht "jemandes Problem" Sie gehören zu einem einzigen Planetensystem.
Auch in der Psychologie kann ein vereinheitlichender Ansatz Schlüsselkonzepte neu definieren. Carl Gustav Jung betrachtete das Individuum als Teil eines kollektiven Unbewussten. Neuere Erkenntnisse der Sozialneurowissenschaft zeigen, dass das menschliche Gehirn auf empathische Verbindungen "programmiert" ist. Das Selbst und das Andere sind keine
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9798264599255
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 228
Carton Quantity: 34
Product Dimensions: 6.00 x 0.48 x 9.00 inches
Weight: 0.68 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Science | Physics - Quantum Theory
Descriptions, Reviews, Etc.
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Im 17. Jahrhundert legte die europäische Wissenschaft die Grundlagen des modernen rationalen Denkens. In diesen Jahren nahm dank Newton und Descartes eine mechanische Vision der Realität Gestalt an: das Universum als gro e Uhr. Die Aufklärung billigte diesen Ansatz. Der menschliche Geist wurde als höchstes Instrument des Verstehens vorgeschlagen. Diderot stellte die Enzyklopädie als Karte allen menschlichen Wissens zusammen. Die Wissenschaft beruht auf Trennung und Klassifizierung. Alles scheint nur durch die Zerlegung von Materie und Phänomenen in immer kleinere Teile verständlich.
Das 20. Jahrhundert markierte jedoch einen Wendepunkt. Mit der Quantenphysik verlor das Konzept eines isolierten "Objekts" seine Gültigkeit. 1927 formulierte Werner Heisenberg die Unschärferelation. Niels Bohr argumentierte, dass Beobachter und Beobachtetes untrennbar sind. Teilchen "sind" nicht einfach an einem Ort: Sie existieren als Wahrscheinlichkeiten, Beziehungen und Interaktionsfelder. Die Realität ist nicht wie eine Uhr. Sie ist eher wie eine Welle, die alles durchdringt.
Diese Erkenntnisse decken sich überraschend mit bestimmten philosophischen Traditionen. Im Tao Te Ching, das Laozi zugeschrieben wird, ist das Universum keine Ansammlung von Teilen, sondern ein einziger Fluss, ein Tao. Im buddhistischen Denken löst die Idee des "Inter-Seins" die starren Grenzen des Individuums auf. Selbst im Westen haben Philosophen wie Spinoza und Whitehead eine relationale Vision vorgeschlagen, in der jedes Wesen durch seine Beziehung zum Ganzen definiert wird.
Das Paradoxe ist, dass wir immer noch in einem Zeitalter leben, das von Fragmentierung besessen ist. Die Politik ist in unversöhnliche Fraktionen gespalten. Wissenschaftliche Disziplinen haben Schwierigkeiten, miteinander zu kommunizieren. Die Gesellschaft ist in geschlossene Kulturen und Gruppen segmentiert. Selbst die Psychologie zerlegt den Menschen in einzelne "Funktionen" und "Prozesse". In diesem Zusammenhang ist vereinheitlichendes Denken nicht nur eine intellektuelle Kuriosität: Es erscheint als Provokation.
Das Universum als kontinuierliches Gefüge zu begreifen, ist vielleicht kein abstrakter Luxus, sondern eine kulturelle Notwendigkeit. Wie der Physiker David Bohm, ein Schüler Einsteins, schrieb: "Fragmentierung ist das Grundproblem der Menschheit." Vielleicht ist es an der Zeit, nicht nur auf die Zahnräder zu schauen, sondern auf das Geheimnis der Bewegung, die sie zusammenhält.
Stellen Sie sich vor, die Erkenntnisse der Quantenphysik und der unitären Philosophien in den Alltag zu übertragen. Die erste Auswirkung wäre eine Veränderung der Sprache. Die Wörter, die wir verwenden, sind nicht neutral: Sie definieren, was wir für real halten. Wenn wir "System" statt "Objekt", "Beziehung" statt "Grenze" sagen würden, würde sich unsere Wahrnehmung verändern.
In der Physik hat diese konzeptionelle Revolution bereits äu erst leistungsfähige Werkzeuge hervorgebracht. Laser, Halbleiter und Magnetresonanztomographie wären ohne die Idee, dass Materie ein Feld unsichtbarer Wechselwirkungen ist, nicht möglich. Auch in der Biologie stellt das Beziehungsgeflecht zwischen Ökosystemen den alten kausalen Determinismus in Frage: Die Biene ist nicht nur ein "Insekt", sondern ein lebenswichtiger Knotenpunkt im Gefüge des gesamten Planeten.
Auf gesellschaftlicher Ebene kann das Denken in Vernetzungen zu einer Strategie zur Bewältigung globaler Krisen werden. Klimawandel, Pandemien und Ernährungssicherheit sind nicht "jemandes Problem" Sie gehören zu einem einzigen Planetensystem.
Auch in der Psychologie kann ein vereinheitlichender Ansatz Schlüsselkonzepte neu definieren. Carl Gustav Jung betrachtete das Individuum als Teil eines kollektiven Unbewussten. Neuere Erkenntnisse der Sozialneurowissenschaft zeigen, dass das menschliche Gehirn auf empathische Verbindungen "programmiert" ist. Das Selbst und das Andere sind keine
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