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Carl Jung und Wolfgang Pauli. Die Quantenverschränkung der Seele.: Wie Geist und Atom in der Theorie der Synchronizität aufeinandertreffen. Das kollek
| AUTHOR | del Medico, Bruno |
| PUBLISHER | Independently Published (08/03/2025) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Die europäische Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts bietet nur wenige Begegnungen, die so faszinierend und unwahrscheinlich sind wie die zwischen Carl Gustav Jung, dem Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie, und Wolfgang Pauli, dem österreichischen theoretischen Physiker und einem der Väter der Quantenmechanik. Ihre Zusammenarbeit, die 1932 begann und über zwanzig Jahre dauerte, stellt eine der kühnsten Erkundungen der Grenzgebiete zwischen Psychologie und Physik dar.
Diese einzigartige Zusammenarbeit fand in einer besonders dramatischen Zeit statt. Die Zusammenarbeit begann in den 1930er Jahren, als Europa eine schwere Krise durchlebte: Der Erste Weltkrieg hatte gerade ein schweres Erbe an Unruhen hinterlassen. Das nächste Ereignis, der Zweite Weltkrieg, kündigte sich bereits durch politische und kulturelle Umwälzungen an. Das intellektuelle Klima war jedoch eines der fruchtbarsten der europäischen Geschichte: Neue Ideen hielten Einzug in Physik, Philosophie und Psychologie. Jung leitete eine Gruppe von Gelehrten und Therapeuten in Zürich. Er suchte nach einer Tiefenpsychologie, die die gro en Mythen, Religionen und Symbole der Menschheit erklären konnte. Auch Pauli war in Zürich, am Physikalischen Institut, tätig, nachdem er 1925 zum Ausschlussprinzip beigetragen hatte, das seinen Namen trägt. Dieses Prinzip revolutionierte die Atomphysik.
Jung war fasziniert von der Wissenschaft, erkannte aber ihre Grenzen, insbesondere bei der Reduzierung der Realität auf das Quantifizierbare. Pauli, ein Mann strenger Wissenschaft, aber mit rastlosem Geist, durchlebte nach dem Tod seiner Mutter und dem Scheitern einer Ehe eine tiefe persönliche Krise. 1932 wandte er sich an Jung, um eine Psychotherapie zu erhalten. Dieses Treffen löste einen überraschenden Dialog aus, halb therapeutisch, halb philosophisch. Über achthundert Briefe sind aus diesem Dialog erhalten, wurden Jahre später veröffentlicht und lesen sich heute als einzigartiges historisches Ereignis.
Jung erkannte Pauli als au ergewöhnlichen Gesprächspartner. Pauli war ein Freund und Kollege von Einstein, Bohr und Heisenberg und erhielt 1945 den Nobelpreis. Seine wissenschaftliche Klarheit schloss jedoch eine Sensibilität für Themen des Unbewussten, der Symbolik und der Träume nicht aus. Tatsächlich stimulierte Pauli Jung mit seinen Träumen: Visionen voller archetypischer Symbole, Mandalas und alchemistischer Figuren. Pauli träumte von einer "Schattenwelt", bevölkert von mysteriösen Tieren, Rädern und Kreuzen - Bilder, die Jung als Zeichen der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Gegensätzen, zwischen wissenschaftlicher Rationalität und spirituellem Instinkt interpretierte.
Dies bildet die Grundlage der Theorie der Synchronizität, eines Konzepts, das Jung in den 1940er Jahren entwickelte und 1952 in dem berühmten, gemeinsam mit Pauli verfassten Essay "Synchronizität als Prinzip akausaler Zusammenhänge" erstmals vollständig definierte. Synchronizität beschreibt das "sinnvolle Zusammentreffen" psychischer und physikalischer Ereignisse - Ereignisse, die nicht durch materielle Ursachen, sondern durch gemeinsame Bedeutungen miteinander verbunden sind. Diese Theorie wagt es, das Dogma der klassischen Kausalität, den Eckpfeiler der modernen Wissenschaft seit Newton, in Frage zu stellen.
1948 präsentierte Pauli in Jungs berühmtem "Psychologischen Club" in Küsnacht seine Ideen einem begeisterten Publikum: "Es gibt vielleicht eine Ebene, auf der Materie und Geist zwei Seiten derselben Realität sind." Diese Idee nimmt viele aktuelle Debatten in den Neurowissenschaften, den Ursprüngen des Bewusstseins und den Grenzen wissenschaftlichen Wissens vorweg.
Diese einzigartige Zusammenarbeit fand in einer besonders dramatischen Zeit statt. Die Zusammenarbeit begann in den 1930er Jahren, als Europa eine schwere Krise durchlebte: Der Erste Weltkrieg hatte gerade ein schweres Erbe an Unruhen hinterlassen. Das nächste Ereignis, der Zweite Weltkrieg, kündigte sich bereits durch politische und kulturelle Umwälzungen an. Das intellektuelle Klima war jedoch eines der fruchtbarsten der europäischen Geschichte: Neue Ideen hielten Einzug in Physik, Philosophie und Psychologie. Jung leitete eine Gruppe von Gelehrten und Therapeuten in Zürich. Er suchte nach einer Tiefenpsychologie, die die gro en Mythen, Religionen und Symbole der Menschheit erklären konnte. Auch Pauli war in Zürich, am Physikalischen Institut, tätig, nachdem er 1925 zum Ausschlussprinzip beigetragen hatte, das seinen Namen trägt. Dieses Prinzip revolutionierte die Atomphysik.
Jung war fasziniert von der Wissenschaft, erkannte aber ihre Grenzen, insbesondere bei der Reduzierung der Realität auf das Quantifizierbare. Pauli, ein Mann strenger Wissenschaft, aber mit rastlosem Geist, durchlebte nach dem Tod seiner Mutter und dem Scheitern einer Ehe eine tiefe persönliche Krise. 1932 wandte er sich an Jung, um eine Psychotherapie zu erhalten. Dieses Treffen löste einen überraschenden Dialog aus, halb therapeutisch, halb philosophisch. Über achthundert Briefe sind aus diesem Dialog erhalten, wurden Jahre später veröffentlicht und lesen sich heute als einzigartiges historisches Ereignis.
Jung erkannte Pauli als au ergewöhnlichen Gesprächspartner. Pauli war ein Freund und Kollege von Einstein, Bohr und Heisenberg und erhielt 1945 den Nobelpreis. Seine wissenschaftliche Klarheit schloss jedoch eine Sensibilität für Themen des Unbewussten, der Symbolik und der Träume nicht aus. Tatsächlich stimulierte Pauli Jung mit seinen Träumen: Visionen voller archetypischer Symbole, Mandalas und alchemistischer Figuren. Pauli träumte von einer "Schattenwelt", bevölkert von mysteriösen Tieren, Rädern und Kreuzen - Bilder, die Jung als Zeichen der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Gegensätzen, zwischen wissenschaftlicher Rationalität und spirituellem Instinkt interpretierte.
Dies bildet die Grundlage der Theorie der Synchronizität, eines Konzepts, das Jung in den 1940er Jahren entwickelte und 1952 in dem berühmten, gemeinsam mit Pauli verfassten Essay "Synchronizität als Prinzip akausaler Zusammenhänge" erstmals vollständig definierte. Synchronizität beschreibt das "sinnvolle Zusammentreffen" psychischer und physikalischer Ereignisse - Ereignisse, die nicht durch materielle Ursachen, sondern durch gemeinsame Bedeutungen miteinander verbunden sind. Diese Theorie wagt es, das Dogma der klassischen Kausalität, den Eckpfeiler der modernen Wissenschaft seit Newton, in Frage zu stellen.
1948 präsentierte Pauli in Jungs berühmtem "Psychologischen Club" in Küsnacht seine Ideen einem begeisterten Publikum: "Es gibt vielleicht eine Ebene, auf der Materie und Geist zwei Seiten derselben Realität sind." Diese Idee nimmt viele aktuelle Debatten in den Neurowissenschaften, den Ursprüngen des Bewusstseins und den Grenzen wissenschaftlichen Wissens vorweg.
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Product Details
ISBN-13:
9798296396617
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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268
Carton Quantity:
30
Product Dimensions:
6.00 x 0.56 x 9.00 inches
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Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Science | Physics - Quantum Theory
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Die europäische Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts bietet nur wenige Begegnungen, die so faszinierend und unwahrscheinlich sind wie die zwischen Carl Gustav Jung, dem Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie, und Wolfgang Pauli, dem österreichischen theoretischen Physiker und einem der Väter der Quantenmechanik. Ihre Zusammenarbeit, die 1932 begann und über zwanzig Jahre dauerte, stellt eine der kühnsten Erkundungen der Grenzgebiete zwischen Psychologie und Physik dar.
Diese einzigartige Zusammenarbeit fand in einer besonders dramatischen Zeit statt. Die Zusammenarbeit begann in den 1930er Jahren, als Europa eine schwere Krise durchlebte: Der Erste Weltkrieg hatte gerade ein schweres Erbe an Unruhen hinterlassen. Das nächste Ereignis, der Zweite Weltkrieg, kündigte sich bereits durch politische und kulturelle Umwälzungen an. Das intellektuelle Klima war jedoch eines der fruchtbarsten der europäischen Geschichte: Neue Ideen hielten Einzug in Physik, Philosophie und Psychologie. Jung leitete eine Gruppe von Gelehrten und Therapeuten in Zürich. Er suchte nach einer Tiefenpsychologie, die die gro en Mythen, Religionen und Symbole der Menschheit erklären konnte. Auch Pauli war in Zürich, am Physikalischen Institut, tätig, nachdem er 1925 zum Ausschlussprinzip beigetragen hatte, das seinen Namen trägt. Dieses Prinzip revolutionierte die Atomphysik.
Jung war fasziniert von der Wissenschaft, erkannte aber ihre Grenzen, insbesondere bei der Reduzierung der Realität auf das Quantifizierbare. Pauli, ein Mann strenger Wissenschaft, aber mit rastlosem Geist, durchlebte nach dem Tod seiner Mutter und dem Scheitern einer Ehe eine tiefe persönliche Krise. 1932 wandte er sich an Jung, um eine Psychotherapie zu erhalten. Dieses Treffen löste einen überraschenden Dialog aus, halb therapeutisch, halb philosophisch. Über achthundert Briefe sind aus diesem Dialog erhalten, wurden Jahre später veröffentlicht und lesen sich heute als einzigartiges historisches Ereignis.
Jung erkannte Pauli als au ergewöhnlichen Gesprächspartner. Pauli war ein Freund und Kollege von Einstein, Bohr und Heisenberg und erhielt 1945 den Nobelpreis. Seine wissenschaftliche Klarheit schloss jedoch eine Sensibilität für Themen des Unbewussten, der Symbolik und der Träume nicht aus. Tatsächlich stimulierte Pauli Jung mit seinen Träumen: Visionen voller archetypischer Symbole, Mandalas und alchemistischer Figuren. Pauli träumte von einer "Schattenwelt", bevölkert von mysteriösen Tieren, Rädern und Kreuzen - Bilder, die Jung als Zeichen der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Gegensätzen, zwischen wissenschaftlicher Rationalität und spirituellem Instinkt interpretierte.
Dies bildet die Grundlage der Theorie der Synchronizität, eines Konzepts, das Jung in den 1940er Jahren entwickelte und 1952 in dem berühmten, gemeinsam mit Pauli verfassten Essay "Synchronizität als Prinzip akausaler Zusammenhänge" erstmals vollständig definierte. Synchronizität beschreibt das "sinnvolle Zusammentreffen" psychischer und physikalischer Ereignisse - Ereignisse, die nicht durch materielle Ursachen, sondern durch gemeinsame Bedeutungen miteinander verbunden sind. Diese Theorie wagt es, das Dogma der klassischen Kausalität, den Eckpfeiler der modernen Wissenschaft seit Newton, in Frage zu stellen.
1948 präsentierte Pauli in Jungs berühmtem "Psychologischen Club" in Küsnacht seine Ideen einem begeisterten Publikum: "Es gibt vielleicht eine Ebene, auf der Materie und Geist zwei Seiten derselben Realität sind." Diese Idee nimmt viele aktuelle Debatten in den Neurowissenschaften, den Ursprüngen des Bewusstseins und den Grenzen wissenschaftlichen Wissens vorweg.
Diese einzigartige Zusammenarbeit fand in einer besonders dramatischen Zeit statt. Die Zusammenarbeit begann in den 1930er Jahren, als Europa eine schwere Krise durchlebte: Der Erste Weltkrieg hatte gerade ein schweres Erbe an Unruhen hinterlassen. Das nächste Ereignis, der Zweite Weltkrieg, kündigte sich bereits durch politische und kulturelle Umwälzungen an. Das intellektuelle Klima war jedoch eines der fruchtbarsten der europäischen Geschichte: Neue Ideen hielten Einzug in Physik, Philosophie und Psychologie. Jung leitete eine Gruppe von Gelehrten und Therapeuten in Zürich. Er suchte nach einer Tiefenpsychologie, die die gro en Mythen, Religionen und Symbole der Menschheit erklären konnte. Auch Pauli war in Zürich, am Physikalischen Institut, tätig, nachdem er 1925 zum Ausschlussprinzip beigetragen hatte, das seinen Namen trägt. Dieses Prinzip revolutionierte die Atomphysik.
Jung war fasziniert von der Wissenschaft, erkannte aber ihre Grenzen, insbesondere bei der Reduzierung der Realität auf das Quantifizierbare. Pauli, ein Mann strenger Wissenschaft, aber mit rastlosem Geist, durchlebte nach dem Tod seiner Mutter und dem Scheitern einer Ehe eine tiefe persönliche Krise. 1932 wandte er sich an Jung, um eine Psychotherapie zu erhalten. Dieses Treffen löste einen überraschenden Dialog aus, halb therapeutisch, halb philosophisch. Über achthundert Briefe sind aus diesem Dialog erhalten, wurden Jahre später veröffentlicht und lesen sich heute als einzigartiges historisches Ereignis.
Jung erkannte Pauli als au ergewöhnlichen Gesprächspartner. Pauli war ein Freund und Kollege von Einstein, Bohr und Heisenberg und erhielt 1945 den Nobelpreis. Seine wissenschaftliche Klarheit schloss jedoch eine Sensibilität für Themen des Unbewussten, der Symbolik und der Träume nicht aus. Tatsächlich stimulierte Pauli Jung mit seinen Träumen: Visionen voller archetypischer Symbole, Mandalas und alchemistischer Figuren. Pauli träumte von einer "Schattenwelt", bevölkert von mysteriösen Tieren, Rädern und Kreuzen - Bilder, die Jung als Zeichen der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Gegensätzen, zwischen wissenschaftlicher Rationalität und spirituellem Instinkt interpretierte.
Dies bildet die Grundlage der Theorie der Synchronizität, eines Konzepts, das Jung in den 1940er Jahren entwickelte und 1952 in dem berühmten, gemeinsam mit Pauli verfassten Essay "Synchronizität als Prinzip akausaler Zusammenhänge" erstmals vollständig definierte. Synchronizität beschreibt das "sinnvolle Zusammentreffen" psychischer und physikalischer Ereignisse - Ereignisse, die nicht durch materielle Ursachen, sondern durch gemeinsame Bedeutungen miteinander verbunden sind. Diese Theorie wagt es, das Dogma der klassischen Kausalität, den Eckpfeiler der modernen Wissenschaft seit Newton, in Frage zu stellen.
1948 präsentierte Pauli in Jungs berühmtem "Psychologischen Club" in Küsnacht seine Ideen einem begeisterten Publikum: "Es gibt vielleicht eine Ebene, auf der Materie und Geist zwei Seiten derselben Realität sind." Diese Idee nimmt viele aktuelle Debatten in den Neurowissenschaften, den Ursprüngen des Bewusstseins und den Grenzen wissenschaftlichen Wissens vorweg.
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