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Die Metaphysik von Schrödingers Katze.: Eine Reise durch die Quantenphysik, die Wissenschaftsphilosophie und die Grenzen der Realität.

AUTHOR del Medico, Bruno
PUBLISHER Independently Published (03/02/2025)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Im Jahr 1935 schlug der brillante österreichische Physiker Erwin Schrödinger ein Gedankenexperiment vor, das zu einer kulturellen Ikone und einem philosophischen Rätsel werden sollte. Zu einer Zeit, als die Quantenphysik begann, die Grundlagen des wissenschaftlichen Denkens zu erschüttern, stellte sich Schrödinger eine Katze vor, die in einer Kiste eingesperrt war, gefangen in einer ebenso absurden wie aufschlussreichen Situation: lebendig und tot zugleich, zumindest bis ein Beobachter den Deckel der Kiste öffnete.
Für diejenigen, die mit den Einzelheiten der Quantenmechanik nicht vertraut sind, mag das Paradoxon absurd erscheinen. Und genau darin liegt tatsächlich seine Stärke. Schrödinger versuchte nicht, ein neues physikalisches Prinzip zu definieren, sondern auf die seltsamen Konsequenzen einer noch jungen Theorie hinzuweisen. Seine Katze, die an der Grenze zwischen zwei entgegengesetzten Staaten platziert wurde, ist viel mehr als ein Gedankenexperiment geworden. Es ist ein Spiegel, der die Paradoxien der Natur, der Wahrnehmung und sogar unserer Kultur widerspiegelt.+
Das Paradoxon hat seine Wurzeln in der Theorie der Quantensuperposition, einer Eigenschaft, die durch die Schrödinger-Gleichung selbst beschrieben wird. In der Welt des unendlich Kleinen "existieren" Teilchen wie Elektronen und Photonen nicht in nur einem Zustand, sondern gleichzeitig in einer Kombination von Zuständen. Dieses bizarre Verhalten scheint jedoch in der makroskopischen Welt zu verschwinden: Eine Katze bewegt sich nicht augenblicklich zwischen zwei verschiedenen Orten hin und her, noch erscheint sie gleichzeitig lebendig und tot.
Das Paradoxon wirft daher eine wesentliche Frage auf: Wann findet der Übergang vom Mikrokosmos in unsere Alltagswelt statt? Ist es das Verdienst des Beobachters? Hängt es von unserer Art ab, die Realität zu interpretieren? Oder hängt es von der Natur der Realität selbst ab, die möglicherweise viel "differenzierter" ist, als wir uns vorstellen?
Jahrhunderte vor Schrödingers Formulierung seines Paradoxons hatte Immanuel Kant argumentiert, dass die Wirklichkeit niemals direkt zugänglich sei. Dabei findet stets eine "Vermittlung" unseres Geistes statt, der unsere Wahrnehmungen nach Kategorien wie Raum und Zeit ordnet. Doch die Quantenphysik scheint uns über das Kantsche Denken hinauszuführen, indem sie nahelegt, dass die Wirklichkeit selbst von unserem Akt der Beobachtung abhängen könnte.
Die Metapher von Schrödingers Katze hat sich überall eingeschlichen, von Science-Fiction-Romanen über Musikvideos bis hin zu Memes, die in den sozialen Medien kursieren. Hinter dieser Leichtigkeit verbirgt sich jedoch ein komplexer und provokanter Gedanke: Die Katze verkörpert die Unsicherheit unseres Wissens und die Fragilität unserer Art, über die Realität nachzudenken.
Die Katze gehört nicht nur Physikern und Philosophen. In gewissem Sinne hat Schrödinger ein Werkzeug geschaffen, das uns einlädt, die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Disziplinen zu erkennen: Physik, Philosophie, Kunst, Psychologie. Seine Box wird zu einer Metapher für unser eigenes Universum, in dem mehr Fragen als Antworten bleiben.
Beispielsweise wird das Katzenparadoxon in der modernen Psychologie manchmal verwendet, um das Konzept der kognitiven Ambiguität zu erklären. Wir akzeptieren problemlos die Vorstellung, dass manche Ereignisse mehr als eine Interpretation haben können. Viel schwieriger ist es jedoch zu akzeptieren, dass etwas zwei Dinge gleichzeitig "sein" kann.
Es ist unmöglich, Schrödingers Katze auf eine einzige Interpretation zu reduzieren, aber vielleicht ist dies die wahre Bedeutung, die uns das Paradoxon bietet. Es ist eine Einladung, anders zu denken. Eine Ermutigung, über die Grenzen unserer Gewissheiten hinauszugehen. Es erinnert uns daran, dass das Universum unendlich komplex ist und dass unsere Sicht der Welt, wie die der Katze, eine Überlagerung von Annahmen, Standpunkte
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9798312711370
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 220
Carton Quantity: 36
Product Dimensions: 6.00 x 0.46 x 9.00 inches
Weight: 0.66 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Science | Physics - Quantum Theory
Descriptions, Reviews, Etc.
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Im Jahr 1935 schlug der brillante österreichische Physiker Erwin Schrödinger ein Gedankenexperiment vor, das zu einer kulturellen Ikone und einem philosophischen Rätsel werden sollte. Zu einer Zeit, als die Quantenphysik begann, die Grundlagen des wissenschaftlichen Denkens zu erschüttern, stellte sich Schrödinger eine Katze vor, die in einer Kiste eingesperrt war, gefangen in einer ebenso absurden wie aufschlussreichen Situation: lebendig und tot zugleich, zumindest bis ein Beobachter den Deckel der Kiste öffnete.
Für diejenigen, die mit den Einzelheiten der Quantenmechanik nicht vertraut sind, mag das Paradoxon absurd erscheinen. Und genau darin liegt tatsächlich seine Stärke. Schrödinger versuchte nicht, ein neues physikalisches Prinzip zu definieren, sondern auf die seltsamen Konsequenzen einer noch jungen Theorie hinzuweisen. Seine Katze, die an der Grenze zwischen zwei entgegengesetzten Staaten platziert wurde, ist viel mehr als ein Gedankenexperiment geworden. Es ist ein Spiegel, der die Paradoxien der Natur, der Wahrnehmung und sogar unserer Kultur widerspiegelt.+
Das Paradoxon hat seine Wurzeln in der Theorie der Quantensuperposition, einer Eigenschaft, die durch die Schrödinger-Gleichung selbst beschrieben wird. In der Welt des unendlich Kleinen "existieren" Teilchen wie Elektronen und Photonen nicht in nur einem Zustand, sondern gleichzeitig in einer Kombination von Zuständen. Dieses bizarre Verhalten scheint jedoch in der makroskopischen Welt zu verschwinden: Eine Katze bewegt sich nicht augenblicklich zwischen zwei verschiedenen Orten hin und her, noch erscheint sie gleichzeitig lebendig und tot.
Das Paradoxon wirft daher eine wesentliche Frage auf: Wann findet der Übergang vom Mikrokosmos in unsere Alltagswelt statt? Ist es das Verdienst des Beobachters? Hängt es von unserer Art ab, die Realität zu interpretieren? Oder hängt es von der Natur der Realität selbst ab, die möglicherweise viel "differenzierter" ist, als wir uns vorstellen?
Jahrhunderte vor Schrödingers Formulierung seines Paradoxons hatte Immanuel Kant argumentiert, dass die Wirklichkeit niemals direkt zugänglich sei. Dabei findet stets eine "Vermittlung" unseres Geistes statt, der unsere Wahrnehmungen nach Kategorien wie Raum und Zeit ordnet. Doch die Quantenphysik scheint uns über das Kantsche Denken hinauszuführen, indem sie nahelegt, dass die Wirklichkeit selbst von unserem Akt der Beobachtung abhängen könnte.
Die Metapher von Schrödingers Katze hat sich überall eingeschlichen, von Science-Fiction-Romanen über Musikvideos bis hin zu Memes, die in den sozialen Medien kursieren. Hinter dieser Leichtigkeit verbirgt sich jedoch ein komplexer und provokanter Gedanke: Die Katze verkörpert die Unsicherheit unseres Wissens und die Fragilität unserer Art, über die Realität nachzudenken.
Die Katze gehört nicht nur Physikern und Philosophen. In gewissem Sinne hat Schrödinger ein Werkzeug geschaffen, das uns einlädt, die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Disziplinen zu erkennen: Physik, Philosophie, Kunst, Psychologie. Seine Box wird zu einer Metapher für unser eigenes Universum, in dem mehr Fragen als Antworten bleiben.
Beispielsweise wird das Katzenparadoxon in der modernen Psychologie manchmal verwendet, um das Konzept der kognitiven Ambiguität zu erklären. Wir akzeptieren problemlos die Vorstellung, dass manche Ereignisse mehr als eine Interpretation haben können. Viel schwieriger ist es jedoch zu akzeptieren, dass etwas zwei Dinge gleichzeitig "sein" kann.
Es ist unmöglich, Schrödingers Katze auf eine einzige Interpretation zu reduzieren, aber vielleicht ist dies die wahre Bedeutung, die uns das Paradoxon bietet. Es ist eine Einladung, anders zu denken. Eine Ermutigung, über die Grenzen unserer Gewissheiten hinauszugehen. Es erinnert uns daran, dass das Universum unendlich komplex ist und dass unsere Sicht der Welt, wie die der Katze, eine Überlagerung von Annahmen, Standpunkte
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