Kreuzfeuer in Texas: Die Deutschen und der Lynch-Mob 1864
| AUTHOR | Makin, Annelise |
| PUBLISHER | Imakinations (06/12/2025) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Februar 1864. Der amerikanische Bürgerkrieg hat schon viele Opfer gefordert. In Friedrichsburg, Texas, werden die deutschen Siedler von Guerilla-Banden terrorisiert. Die Friedrichsburger hatten (unglücklicherweise) 1861 für den Verbleib in der Union gestimmt. Sezession und Bürgerkrieg nahmen jedoch ihren Verlauf. Eine Gruppe der Union Loyal League aus dem Hill Country wurde auf der Flucht nach Mexico von einem Südstaaten-Trupp im Lager niedergemetzelt. Sie sind drei Jahre später noch nicht begraben. Ranger Banden erpressen die Deutschen unter dem Vorwand des Hochverrats um Geld, Sachgüter, und Pferde. Wer nichts liefert, wird kalt gemacht. Gleichzeitig kommt nichts mehr durch die Blockade. Vor allem Munition wird gebraucht.
Waffenschmied Eberhard Kohlkrug versucht seinen Kopf über Wasser zu halten. Er will seine Frau und die sechs Kinder nicht gefährden. Er ist Munitionsproduzent, liefert aber nicht genug Zündhütchen für Major Hunter, weil ihm die Heimwehr wichtiger ist. Und der gefürchtete Leutnant Waldrip droht ihm gar, seinen 15jährigen Sohn Oscar in den hoffnungslosen Krieg einzuziehen. Noch dazu hat er sich ein stummes Findelkind der Komantschen (Okehwasa) aufgehalst. Das hinkende Mädchen bereitet ihm mehr Kopfzerbrechen, als er es für möglich hielt. Der Komantsche Matasane brachte sie ihm zur Verwahrung. Diese alte Freundschaft ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Die Indianer kommen nicht mehr in die Stadt. Dieser verdammte Texas Stern! Manchmal verflucht Krauskopf seine Entscheidung, aus Deutschland ausgewandert zu sein.
Krauskopf hat sich in seinem Leben drei Eide geschworen: nie wieder einen Sarg zu machen, nie wieder einen Menschen zu erschie en, und diesen Dreckskerl umzubringen. Das Schicksal nimmt jedoch auf seine Eide keine Rücksicht. Sein bester Freund, Louis, der ihm oft den Fledermaus Guano aus den Höhlen besorgte, wird von der Waldrip Gang entführt. Trotz sofortiger Suche und Mithilfe von Matasane, kann man Louis nur noch tot vom Strang schneiden. Jetzt kommt sofort Louis Bruder, Julius Schütze, aus Austin heraufgeritten. Er holt Zeugenaussagen ein, doch der Major ist an der Gerechtigkeit wenig interessiert. Niemand wagt es, sich mit den Übeltätern anzulegen, nicht einmal der Friedensrichter und Sheriff. Auch der Stadtgründer Baron von Meusebach fühlt sich machtlos.
Im Verlauf von Julius Schützes Nachforschungen, die weite Kreise bis zum Governor in Austin ziehen, wird es der Waldrip Bande zu viel. Sie wollen Julius aus der Stadt jagen. Der Bandit Sam Gibson überfällt Okehwasa weit abseits bei einem Kuhhirtenstand und wird von Krauskopf gestellt. Unvermeidlich, der Gangster kommt durch Krauskopfs Kugel zu Tode. Jetzt muss sich auch der Waffenschmied in den Busch schlagen. Die Hölle bricht los. Bei ihrem Rache-Zug entlang am Grape Creek kennt die Waldrip Gang keine Gnade. Und Krauskopf kann nur noch Mord und Verwüstung feststellen.
Das Fass kommt zum Überlaufen. Im Nimitz Hotel saufen sich die Partisan Rangers voll. Es regnet in Strömen. Okehwasa erinnert sich, wer sie einmal war. Sie zieht den Silber-Colt aus der Schublade und steckt sich das Messer ein. Sie schmiedet ihren ganz eigenen Plan.
Februar 1864. Der amerikanische Bürgerkrieg hat schon viele Opfer gefordert. In Friedrichsburg, Texas, werden die deutschen Siedler von Guerilla-Banden terrorisiert. Die Friedrichsburger hatten (unglücklicherweise) 1861 für den Verbleib in der Union gestimmt. Sezession und Bürgerkrieg nahmen jedoch ihren Verlauf. Eine Gruppe der Union Loyal League aus dem Hill Country wurde auf der Flucht nach Mexico von einem Südstaaten-Trupp im Lager niedergemetzelt. Sie sind drei Jahre später noch nicht begraben. Ranger Banden erpressen die Deutschen unter dem Vorwand des Hochverrats um Geld, Sachgüter, und Pferde. Wer nichts liefert, wird kalt gemacht. Gleichzeitig kommt nichts mehr durch die Blockade. Vor allem Munition wird gebraucht.
Waffenschmied Eberhard Kohlkrug versucht seinen Kopf über Wasser zu halten. Er will seine Frau und die sechs Kinder nicht gefährden. Er ist Munitionsproduzent, liefert aber nicht genug Zündhütchen für Major Hunter, weil ihm die Heimwehr wichtiger ist. Und der gefürchtete Leutnant Waldrip droht ihm gar, seinen 15jährigen Sohn Oscar in den hoffnungslosen Krieg einzuziehen. Noch dazu hat er sich ein stummes Findelkind der Komantschen (Okehwasa) aufgehalst. Das hinkende Mädchen bereitet ihm mehr Kopfzerbrechen, als er es für möglich hielt. Der Komantsche Matasane brachte sie ihm zur Verwahrung. Diese alte Freundschaft ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Die Indianer kommen nicht mehr in die Stadt. Dieser verdammte Texas Stern! Manchmal verflucht Krauskopf seine Entscheidung, aus Deutschland ausgewandert zu sein.
Krauskopf hat sich in seinem Leben drei Eide geschworen: nie wieder einen Sarg zu machen, nie wieder einen Menschen zu erschie en, und diesen Dreckskerl umzubringen. Das Schicksal nimmt jedoch auf seine Eide keine Rücksicht. Sein bester Freund, Louis, der ihm oft den Fledermaus Guano aus den Höhlen besorgte, wird von der Waldrip Gang entführt. Trotz sofortiger Suche und Mithilfe von Matasane, kann man Louis nur noch tot vom Strang schneiden. Jetzt kommt sofort Louis Bruder, Julius Schütze, aus Austin heraufgeritten. Er holt Zeugenaussagen ein, doch der Major ist an der Gerechtigkeit wenig interessiert. Niemand wagt es, sich mit den Übeltätern anzulegen, nicht einmal der Friedensrichter und Sheriff. Auch der Stadtgründer Baron von Meusebach fühlt sich machtlos.
Im Verlauf von Julius Schützes Nachforschungen, die weite Kreise bis zum Governor in Austin ziehen, wird es der Waldrip Bande zu viel. Sie wollen Julius aus der Stadt jagen. Der Bandit Sam Gibson überfällt Okehwasa weit abseits bei einem Kuhhirtenstand und wird von Krauskopf gestellt. Unvermeidlich, der Gangster kommt durch Krauskopfs Kugel zu Tode. Jetzt muss sich auch der Waffenschmied in den Busch schlagen. Die Hölle bricht los. Bei ihrem Rache-Zug entlang am Grape Creek kennt die Waldrip Gang keine Gnade. Und Krauskopf kann nur noch Mord und Verwüstung feststellen.
Das Fass kommt zum Überlaufen. Im Nimitz Hotel saufen sich die Partisan Rangers voll. Es regnet in Strömen. Okehwasa erinnert sich, wer sie einmal war. Sie zieht den Silber-Colt aus der Schublade und steckt sich das Messer ein. Sie schmiedet ihren ganz eigenen Plan.
