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Dargestellte Autorschaft

AUTHOR Steiner, Felix
PUBLISHER de Gruyter (04/29/2009)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description

Die sprachliche Ausblendung des Autorsubjekts ist prägendes Merkmal der Wissenschaftskommunikation, gleichzeitig indiziert aber jeder Wissenschaftstext durch seinen argumentativen Duktus, durch die individuelle Wahl der sprachlichen Mittel und durch explizite Teiltexte wie Vorwörter unweigerlich ein Autorsubjekt, dem der Text zugeschrieben wird.

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Autor auf diesem Hintergrund als aspektreiche Konstruktion im Text zu beschreiben. Damit verbindet sich das Ziel, den Autorbegriff, der bis jetzt vor allem in der literaturtheoretischen Diskussion eine zentrale Rolle spielte, in die Diskussion um die Domäne der Sachtexte einzubringen und für eine pragmatisch orientierte, interdisziplinär agierende Textwissenschaft anschlussfähig zu machen.

Die Darstellung von Autorschaft bewegt sich auf unterschiedlichen Darstellungsniveaus. Wissenschaftstypische Handlungen wie "ein Forschungsproblem lösen" werden laufend expliziert, während wissenschaftstypische Haltungen wie Unsicherheit in hohem Ma e auf Andeutung angewiesen sind. Im hier vorgeschlagenen, theoretisch orientierten Modell werden die Markierungsebenen integriert. Der "Autor-im-Text" kann damit sowohl als domänentypische wie als individuelle Figur bestimmt werden.

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783484312821
ISBN-10: 3484312823
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 287
Carton Quantity: 26
Product Dimensions: 5.50 x 0.65 x 8.38 inches
Weight: 0.80 pound(s)
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Foreign Language Study | German
Foreign Language Study | Linguistics - Pragmatics
Grade Level: Post Graduate - Post Graduate
Dewey Decimal: 808.066
Library of Congress Control Number: 2009461998
Descriptions, Reviews, Etc.
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Die sprachliche Ausblendung des Autorsubjekts ist prägendes Merkmal der Wissenschaftskommunikation, gleichzeitig indiziert aber jeder Wissenschaftstext durch seinen argumentativen Duktus, durch die individuelle Wahl der sprachlichen Mittel und durch explizite Teiltexte wie Vorwörter unweigerlich ein Autorsubjekt, dem der Text zugeschrieben wird.

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Autor auf diesem Hintergrund als aspektreiche Konstruktion im Text zu beschreiben. Damit verbindet sich das Ziel, den Autorbegriff, der bis jetzt vor allem in der literaturtheoretischen Diskussion eine zentrale Rolle spielte, in die Diskussion um die Domäne der Sachtexte einzubringen und für eine pragmatisch orientierte, interdisziplinär agierende Textwissenschaft anschlussfähig zu machen.

Die Darstellung von Autorschaft bewegt sich auf unterschiedlichen Darstellungsniveaus. Wissenschaftstypische Handlungen wie "ein Forschungsproblem lösen" werden laufend expliziert, während wissenschaftstypische Haltungen wie Unsicherheit in hohem Ma e auf Andeutung angewiesen sind. Im hier vorgeschlagenen, theoretisch orientierten Modell werden die Markierungsebenen integriert. Der "Autor-im-Text" kann damit sowohl als domänentypische wie als individuelle Figur bestimmt werden.

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