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Gasthauskultur in der Frühen Neuzeit: Formen, Funktionen und Bedeutung des Gasthauses im deutschsprachigen Raum von 1500 - 1800

AUTHOR Braun, Lukas
PUBLISHER Grin Verlag (06/29/2021)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 2,0, Universitt des Saarlandes, Veranstaltung: Europische Ethnologie/Historische Anthropologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist es, das Klischee des Wirtshauses als Ort der Unordnung und Gewalt kritisch zu hinterfragen und ein allgemeines Bild der Gasthauskultur in der Frhen Neuzeit zu schaffen. Dabei soll zunchst der Schauplatz des Gasthauses betrachtet und in seinen verschiedenen Formen analysiert werden, wobei seine architektonischen und rechtlichen Hintergrnde untersucht werden, sowie auf die verschiedenen Funktionen des Gasthauses eingegangen werden soll. Anschlie end wird die soziale Komponente, die dem Gasthaus einhergeht, umfassend betrachtet und auf die im Gasthaus verkehrenden Personen und Strukturen des gasthuslichen Interagierens, zwischen Geschlechterrollen, Ehrempfinden und politischen Regulierungen, eingegangen wird. Die Arbeit basiert auf Sekundrliteratur und kann dabei auf eine Flle an Werken zurckgreifen. Im Vergleich werden so die einzelnen Erkenntnisse der zugrundeliegenden Autoren geprft, um ein umfassendes Gesamtbild zu kreieren. In einem Schweizer Wirtshaus in Neuenegg wollten der Wirt und seine Frau im Jahr 1686 zur Sperrstunde mit den letzten Gsten abrechnen, wobei sich der Gast Hans Fastnacht dem Zahlen eine halben Ma Wein verweigerte. Mehrere betrunkene Anwesende, auch der anwesende Weibel - ein untergeordneter Amtstrger - untersttzten ihren Zechgenossen, woraufhin es zu Beleidigungen und Drohungen kam. "Um friedens willlen" verzichtete der Wirt darauf, Fastnacht abzurechnen, doch als die Wirtin die Gruppe mahnte und einen der Betroffenen am Kragen nach drau en fhrte, eskalierte die Situation und die die Wirtin wurde "mit der Faust in das gsicht gschlagen, da sie heftig gebloutet." Der anwesende Weibel, der von Amtswegen fr Ordnung htte sorgen sollen, spottete nur "Er habe doch nie durstig aus dem Wirtshau mssen als
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783346407689
ISBN-10: 3346407683
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 62
Carton Quantity: 114
Product Dimensions: 5.83 x 0.15 x 8.27 inches
Weight: 0.20 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Social Science | Cultural & Ethnic Studies - General
Descriptions, Reviews, Etc.
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 2,0, Universitt des Saarlandes, Veranstaltung: Europische Ethnologie/Historische Anthropologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist es, das Klischee des Wirtshauses als Ort der Unordnung und Gewalt kritisch zu hinterfragen und ein allgemeines Bild der Gasthauskultur in der Frhen Neuzeit zu schaffen. Dabei soll zunchst der Schauplatz des Gasthauses betrachtet und in seinen verschiedenen Formen analysiert werden, wobei seine architektonischen und rechtlichen Hintergrnde untersucht werden, sowie auf die verschiedenen Funktionen des Gasthauses eingegangen werden soll. Anschlie end wird die soziale Komponente, die dem Gasthaus einhergeht, umfassend betrachtet und auf die im Gasthaus verkehrenden Personen und Strukturen des gasthuslichen Interagierens, zwischen Geschlechterrollen, Ehrempfinden und politischen Regulierungen, eingegangen wird. Die Arbeit basiert auf Sekundrliteratur und kann dabei auf eine Flle an Werken zurckgreifen. Im Vergleich werden so die einzelnen Erkenntnisse der zugrundeliegenden Autoren geprft, um ein umfassendes Gesamtbild zu kreieren. In einem Schweizer Wirtshaus in Neuenegg wollten der Wirt und seine Frau im Jahr 1686 zur Sperrstunde mit den letzten Gsten abrechnen, wobei sich der Gast Hans Fastnacht dem Zahlen eine halben Ma Wein verweigerte. Mehrere betrunkene Anwesende, auch der anwesende Weibel - ein untergeordneter Amtstrger - untersttzten ihren Zechgenossen, woraufhin es zu Beleidigungen und Drohungen kam. "Um friedens willlen" verzichtete der Wirt darauf, Fastnacht abzurechnen, doch als die Wirtin die Gruppe mahnte und einen der Betroffenen am Kragen nach drau en fhrte, eskalierte die Situation und die die Wirtin wurde "mit der Faust in das gsicht gschlagen, da sie heftig gebloutet." Der anwesende Weibel, der von Amtswegen fr Ordnung htte sorgen sollen, spottete nur "Er habe doch nie durstig aus dem Wirtshau mssen als
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