Der Goldtfaden
| AUTHOR | Wickram, Georg |
| PUBLISHER | Culturea (11/24/2022) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Es ist gewesen vor vilen und langen jaren jaren in dem knigreich Portugal ein armer man mit nammen Erich, welchen got in seiner armut mit vil kinden, sn und tchtern, begabet. Dieselbigen kinder aber got mit wunderbarer schne an die welt kommen lie , so das gemelten Erichen aller arbeit, angst und armut gar nit beschweret. Dann sobald er von seiner arbeit des nachtes heym zu hau kam, legt er von im sein bickel und hawen, nam zu im seine jungen und schnen kinder, schimpffet und schertzet mit freuden mit in, als wann er den gantzen tag keiner arbeit nie gepflegen. Sobald auch seine kinder etwas erwuchsen, begerten sie von im die reichen kauffleut. Die wurden dann gar flei ig und wol bei ihn aufferzogen, und so sie dann zu mannbaren tagen erwachsen, wurden sie gar ehrlich von denselbigen versorgt und au gesteurt; niemant aber wolt dem guten Erich zu hilff und statten kommen. Das weret so lang, bi sein hau fraw Felicitas (also was ir nam) ires letsten sons genesen thet; dann mit demselben kind kam ir und irem hau wirt gro glck und heyl auff erdtrich...
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9782385088538
ISBN-10:
2385088533
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
140
Carton Quantity:
28
Product Dimensions:
7.44 x 0.30 x 9.69 inches
Weight:
0.58 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Fiction | Classics
Grade Level:
Post Graduate
- Post Graduate
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Es ist gewesen vor vilen und langen jaren jaren in dem knigreich Portugal ein armer man mit nammen Erich, welchen got in seiner armut mit vil kinden, sn und tchtern, begabet. Dieselbigen kinder aber got mit wunderbarer schne an die welt kommen lie , so das gemelten Erichen aller arbeit, angst und armut gar nit beschweret. Dann sobald er von seiner arbeit des nachtes heym zu hau kam, legt er von im sein bickel und hawen, nam zu im seine jungen und schnen kinder, schimpffet und schertzet mit freuden mit in, als wann er den gantzen tag keiner arbeit nie gepflegen. Sobald auch seine kinder etwas erwuchsen, begerten sie von im die reichen kauffleut. Die wurden dann gar flei ig und wol bei ihn aufferzogen, und so sie dann zu mannbaren tagen erwachsen, wurden sie gar ehrlich von denselbigen versorgt und au gesteurt; niemant aber wolt dem guten Erich zu hilff und statten kommen. Das weret so lang, bi sein hau fraw Felicitas (also was ir nam) ires letsten sons genesen thet; dann mit demselben kind kam ir und irem hau wirt gro glck und heyl auff erdtrich...
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