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Risikofaktor Nachtarbeit: Soziale Ausgrenzung, "Burnout" und Übergewicht

AUTHOR Klemz, Karsten
PUBLISHER Bachelor + Master Publishing (10/31/2012)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Seit Beginn der Industrialisierung im 20. Jahrhundert hat sich die Schicht- und Nachtarbeit durch die technologischen, sozialen und wirtschaftlichen Zw nge im Berufsalltag etabliert. Im gegenw rtigen Zeitalter f hren vor allem die 24 Stunden-Dienstleistungen zu einer Zunahme der Schicht- und Nachtarbeit (Deutsche Gesellschaft f r Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V., DGAUM, 2008). Obwohl die Arbeitsformen sich schnell ver ndern, hinken die Arbeitszeitstrukturen hinterher. Besonders die Doppelbelastung von bezahlter T tigkeit und Haushalt wird nur geringf gig durch angepasste Arbeitszeiten subventioniert (W thrich, 2003). Jeder f nfte Arbeiter oder Angestellte ist im Nachtdienst bzw. in Wechselschicht t tig und die Tendenz ist steigend. In den Jahren 1995-2000 war eine j hrliche Zunahme von etwa 5% zu verzeichnen. F r viele der im Schichtdienst T tigen ist diese Tatsache zur Normalit t geworden. Gleichwohl w rde ein Viertel diese Dienstform gerne aufgeben und weitere 23% der Befragten w rden gerne weniger in dieser Form arbeiten (Verdi, 2009, Gesund arbeiten-gut leben mit Schichtarbeit). Laut Statistischem Bundesamt (2005) arbeiteten im ersten Quartal 2004 49% der erwerbst tigen Bev lkerung in Deutschland st ndig, regelm ig oder gelegentlich am Wochenende bzw. in Nacht- oder Wechselschicht. Die unterschiedlichen Berufsgruppen aus Industrie und Wirtschaft sind sehr heterogen von Nacht- und Schichtarbeit betroffen. Dabei sind die Gesundheitsberufe (40%), zusammen mit den Fertigungsberufen (43%), am st rksten vertreten. Aktuelle Zahlen belegen, dass 17 Millionen Erwerbst tige in Wechselschicht arbeiten und davon allein 1,9 Millionen M nner und 600.000 Frauen in Nachtarbeit (IPA-Journal, 3/2009). Da die innere biologische Uhr einen Schlafrhythmus vorgibt, wird in der Zeit von 23.00-7.00 Uhr gegen diesen inneren Mechanismus gearbeitet. Subjektiv mag es unterschiedlich empfunden werden, dennoch kann Nachtarbeit nicht zur Gewohnheit werden, oder gar der Schlaf auf Vorrat
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783863413781
ISBN-10: 3863413784
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 62
Carton Quantity: 72
Product Dimensions: 7.00 x 0.13 x 10.00 inches
Weight: 0.27 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Medical | Nursing - General
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Seit Beginn der Industrialisierung im 20. Jahrhundert hat sich die Schicht- und Nachtarbeit durch die technologischen, sozialen und wirtschaftlichen Zw nge im Berufsalltag etabliert. Im gegenw rtigen Zeitalter f hren vor allem die 24 Stunden-Dienstleistungen zu einer Zunahme der Schicht- und Nachtarbeit (Deutsche Gesellschaft f r Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V., DGAUM, 2008). Obwohl die Arbeitsformen sich schnell ver ndern, hinken die Arbeitszeitstrukturen hinterher. Besonders die Doppelbelastung von bezahlter T tigkeit und Haushalt wird nur geringf gig durch angepasste Arbeitszeiten subventioniert (W thrich, 2003). Jeder f nfte Arbeiter oder Angestellte ist im Nachtdienst bzw. in Wechselschicht t tig und die Tendenz ist steigend. In den Jahren 1995-2000 war eine j hrliche Zunahme von etwa 5% zu verzeichnen. F r viele der im Schichtdienst T tigen ist diese Tatsache zur Normalit t geworden. Gleichwohl w rde ein Viertel diese Dienstform gerne aufgeben und weitere 23% der Befragten w rden gerne weniger in dieser Form arbeiten (Verdi, 2009, Gesund arbeiten-gut leben mit Schichtarbeit). Laut Statistischem Bundesamt (2005) arbeiteten im ersten Quartal 2004 49% der erwerbst tigen Bev lkerung in Deutschland st ndig, regelm ig oder gelegentlich am Wochenende bzw. in Nacht- oder Wechselschicht. Die unterschiedlichen Berufsgruppen aus Industrie und Wirtschaft sind sehr heterogen von Nacht- und Schichtarbeit betroffen. Dabei sind die Gesundheitsberufe (40%), zusammen mit den Fertigungsberufen (43%), am st rksten vertreten. Aktuelle Zahlen belegen, dass 17 Millionen Erwerbst tige in Wechselschicht arbeiten und davon allein 1,9 Millionen M nner und 600.000 Frauen in Nachtarbeit (IPA-Journal, 3/2009). Da die innere biologische Uhr einen Schlafrhythmus vorgibt, wird in der Zeit von 23.00-7.00 Uhr gegen diesen inneren Mechanismus gearbeitet. Subjektiv mag es unterschiedlich empfunden werden, dennoch kann Nachtarbeit nicht zur Gewohnheit werden, oder gar der Schlaf auf Vorrat
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