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Sozialisation durch Sprache nach George Herbert Mead: Können wir eine eindeutige Identität entwickeln, wenn unsere Sprache mehrdeutig ist?

AUTHOR Jansen, Freda
PUBLISHER Grin Verlag (02/10/2020)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,3, Universit t zu K ln (Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit besch ftigt sich mit der Sprachentstehungstheorie von George Herbert Mead. Als Forschungsgrundlage bezieht sie sich im Wesentlichen auf das Buch "Geist, Identit t und Gesellschaft" von George Herbert Mead. Auf Grundlage der daraus gewonnenen Eindr cke hat sich folgende Leitfrage ergeben: K nnen wir eine eindeutige Identit t entwickeln, wenn unsere Sprache mehrdeutig ist? Da es verschiedene Arten gibt, wie ein Wort mehrdeutig aufgefasst werden kann, beschr nkt sich die Autorin auf eine Art und Weise. Sie bezieht sich ausschlie lich auf die quivokation, also den Umstand, dass zwei W rter gleich klingen, aber je nach Gebrauch und Auffassung des Empf ngers unterschiedliche Bedeutungen haben k nnen. Auch laut Baumgart gibt es verschiedene Arten der Sprache. Die Sprache der Gesten, die Sprache des Mienenspiels und die Sprache der Worte oder die vokale Geste. Letztere ist das, worauf sich diese Hausarbeit im Kern bezieht und die mit der quivokation einhergeht. Mead sieht die Identit t als "Objekt f r sich selbst" an. Die Identit t eines Menschen ist nichts, was eins mit dem K rper ist, sondern abgegrenzt davon zu betrachten. Des Weiteren ist die Identit t eines Menschen nicht von Geburt an vorhanden, sondern entwickelt sich erst im Laufe seines Lebens durch einen gesellschaftlichen Prozess, in dem der Mensch Erfahrungen macht und T tigkeiten ausf hrt. Diese Erfahrungen werden im Austausch mit der Gruppe (oder anderen Individuen) gemacht, in der sich jener Mensch befindet oder der er sich zuordnet. Je nach diesem Umfeld entwickelt sich die Identit t eines jeden Einzelnen verschieden, beziehungsweise bernimmt man bestimmte Verhaltensmuster oder Denkweisen. Findet dieser Prozess nicht statt, so entsteht laut Mead auch keine Identit t. Dieser Prozess ist auc
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783346047168
ISBN-10: 3346047164
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 20
Carton Quantity: 354
Product Dimensions: 5.83 x 0.05 x 8.27 inches
Weight: 0.08 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Social Science | Sociology - General
Social Science | Personality
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,3, Universit t zu K ln (Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit besch ftigt sich mit der Sprachentstehungstheorie von George Herbert Mead. Als Forschungsgrundlage bezieht sie sich im Wesentlichen auf das Buch "Geist, Identit t und Gesellschaft" von George Herbert Mead. Auf Grundlage der daraus gewonnenen Eindr cke hat sich folgende Leitfrage ergeben: K nnen wir eine eindeutige Identit t entwickeln, wenn unsere Sprache mehrdeutig ist? Da es verschiedene Arten gibt, wie ein Wort mehrdeutig aufgefasst werden kann, beschr nkt sich die Autorin auf eine Art und Weise. Sie bezieht sich ausschlie lich auf die quivokation, also den Umstand, dass zwei W rter gleich klingen, aber je nach Gebrauch und Auffassung des Empf ngers unterschiedliche Bedeutungen haben k nnen. Auch laut Baumgart gibt es verschiedene Arten der Sprache. Die Sprache der Gesten, die Sprache des Mienenspiels und die Sprache der Worte oder die vokale Geste. Letztere ist das, worauf sich diese Hausarbeit im Kern bezieht und die mit der quivokation einhergeht. Mead sieht die Identit t als "Objekt f r sich selbst" an. Die Identit t eines Menschen ist nichts, was eins mit dem K rper ist, sondern abgegrenzt davon zu betrachten. Des Weiteren ist die Identit t eines Menschen nicht von Geburt an vorhanden, sondern entwickelt sich erst im Laufe seines Lebens durch einen gesellschaftlichen Prozess, in dem der Mensch Erfahrungen macht und T tigkeiten ausf hrt. Diese Erfahrungen werden im Austausch mit der Gruppe (oder anderen Individuen) gemacht, in der sich jener Mensch befindet oder der er sich zuordnet. Je nach diesem Umfeld entwickelt sich die Identit t eines jeden Einzelnen verschieden, beziehungsweise bernimmt man bestimmte Verhaltensmuster oder Denkweisen. Findet dieser Prozess nicht statt, so entsteht laut Mead auch keine Identit t. Dieser Prozess ist auc
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