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Der Suizidale Mensch: Eine Neue Sicht Auf Ein Altes Phänomen (Not yet published)

AUTHOR Michel, Konrad
PUBLISHER Springer (12/21/2025)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description
Dieses Buch zeigt, dass Suizid nicht nur eine Folge einer psychischen Erkrankung ist, sondern eine Handlung, die mit der Lebensgeschichte eines Menschen zusammenhängt. Auf der Grundlage von Hunderten von Interviews mit suizidgefährdeten Patienten argumentiert der Autor, dass Suizid und Suizidversuche dann auftreten, wenn jemand extremen emotionalen Schmerz erlebt, der die Fähigkeit zu rationalem Denken und Handeln stark beeinträchtigt. Auf der Grundlage dieses Verständnisses entwickelten Michel und seine Kollegen einen personenzentrierten Behandlungsansatz, der die Grenzen des traditionellen medizinischen Modells überwindet. Durch eine kurze Therapie finden die Patienten ein persönlich bedeutsames, narratives Verständnis ihrer Selbstmordgedanken und -impulse. Gefährdete Menschen können lernen, ihre Schwachstellen zu erkennen, um mit potenziell lebensbedrohlichen Situationen umzugehen und sich selbst zu schützen. Michel unterstreicht die Bedeutung der Kommunikation: Medizinisches Fachpersonal muss mit den Patienten als Individuen in Kontakt treten, um spezifische Warnzeichen zu erkennen.

Dieses ebenso einfühlsame wie klare Buch bietet einen wichtigen Einblick in die Suizidprävention und zeigt, wie eine veränderte Einstellung dazu beitragen kann, Leben zu retten. Es enthält praktische Ratschläge für gefährdete Menschen, mit besonderem Schwerpunkt auf jungen Menschen, sowie für Angehörige und Fachkräfte im Gesundheitswesen.

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783662716526
ISBN-10: 3662716526
Binding: Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 210
Carton Quantity: 0
Country of Origin: NL
Subject Information
BISAC Categories
Medical | Family & General Practice
Medical | Psychiatry - General
Descriptions, Reviews, Etc.
jacket back

Konrad Michel zeigt in diesem Buch auf, warum das traditionelle Modell von Suizid als Folge einer psychischen Erkrankung dem suizidalen Patienten nicht gerecht wird. Suizid und Suizidversuche sind Handlungen, die mit der Lebensgeschichte des betroffenen Menschen zusammenhängen. Auf der Grundlage von Hunderten von Interviews mit suizidalen Patienten entwickelten Michel und seine Kollegen einen personenzentrierten Behandlungsansatz, der die Grenzen des traditionellen medizinischen Modells überwindet. Das Buch erklärt spannend und gut verständlich die Entwicklung dieses neuen Zugangs zum suizidalen Menschen bis hin zur erfolgreichen Kurztherapie ASSIP, in der, ausgehend von einem ausführlichen narrativen Interview, Patient und Therapeut zusammen ein gemeinsames Verständnis für die persönliche Suizidalität finden. Dadurch lernen die Betroffenen, wie sie mit zukünftigen emotionalen Krisen umgehen können, indem sie ihre persönlichen Schwachstellen kennen, die Warnzeichen und die anzuwendenden Krisenstrategien. Dem Autor ist es ein Anliegen, dass der breiten Bevölkerung diese neuen Erkenntnisse über die Suizidalität bekannt werden, allen voran das Wissen über psychischen Schmerz, über Suizid-Auslöseereignisse und das plötzlich einsetzende, lebensbedrohliche Tunneldenken, in dem wir nicht mehr überlegt handeln können.

Dieses ebenso einfühlsame wie klare Buch bietet einen wichtigen und neuen Einblick in die Suizidprävention und zeigt, wie eine veränderte Einstellung dazu beitragen kann, Leben zu retten. Michel unterstreicht die Bedeutung der zwischenmenschlichen Kommunikation: Medizinische Fachpersonen müssen den Zugang zum Menschen finden, was zu einer völlig neuen und für beide Seiten befriedigenden therapeutischen Beziehung führt. Das Buch enthält praktische Ratschläge für gefährdete Menschen, mit einem besonderem Schwerpunkt auf jungen Menschen, sowie für Angehörige und Fachkräfte im Gesundheitswesen. Letztlich will Konrad Michel eine breite Bevölkerung erreichen, weil es aus seiner Sicht unumgänglich ist, eine neue Sicht auf die Suizidalität, die die enge Sicht des medizinischen Modells überwindet, zu verbreiten.

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Dieses Buch zeigt, dass Suizid nicht nur eine Folge einer psychischen Erkrankung ist, sondern eine Handlung, die mit der Lebensgeschichte eines Menschen zusammenhängt. Auf der Grundlage von Hunderten von Interviews mit suizidgefährdeten Patienten argumentiert der Autor, dass Suizid und Suizidversuche dann auftreten, wenn jemand extremen emotionalen Schmerz erlebt, der die Fähigkeit zu rationalem Denken und Handeln stark beeinträchtigt. Auf der Grundlage dieses Verständnisses entwickelten Michel und seine Kollegen einen personenzentrierten Behandlungsansatz, der die Grenzen des traditionellen medizinischen Modells überwindet. Durch eine kurze Therapie finden die Patienten ein persönlich bedeutsames, narratives Verständnis ihrer Selbstmordgedanken und -impulse. Gefährdete Menschen können lernen, ihre Schwachstellen zu erkennen, um mit potenziell lebensbedrohlichen Situationen umzugehen und sich selbst zu schützen. Michel unterstreicht die Bedeutung der Kommunikation: Medizinisches Fachpersonal muss mit den Patienten als Individuen in Kontakt treten, um spezifische Warnzeichen zu erkennen.

Dieses ebenso einfühlsame wie klare Buch bietet einen wichtigen Einblick in die Suizidprävention und zeigt, wie eine veränderte Einstellung dazu beitragen kann, Leben zu retten. Es enthält praktische Ratschläge für gefährdete Menschen, mit besonderem Schwerpunkt auf jungen Menschen, sowie für Angehörige und Fachkräfte im Gesundheitswesen.

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